Vergleich Großbild-Fernseher zwischen 46 und 52 Zoll
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Vergleichstest LCD-Fernseher: 46 Zoll bis 52 Zoll
- 2 – JVC LT46DS9: Besseres Design, saubere HD-Wiedergabe
- 3 – JVC LT46DS9: Schlechte Werkseinstellungen
- 4 – JVC LT46DS9: Es gibt viel zu tun…
- 5 – Philips 47PFL9603H
- 6 – Philips 47PFL9603H: Cold Case
- 7 – Philips 47PFL9603H: fast perfekt
- 8 – Sony KDL52W4000
Mittlerweile gehören Fernseher mit voller HD-Auflösung zum guten Ton. Wer zukunftssicher investieren will, der setzt bei Neuanschaffung auf ein TV-Gerät mit 1920x1080 Bildpunkten. Dabei haben seit der Funkausstellung in Berlin diesen Jahres die Preise für Fernseher mit großer Diagonale deutlich nachgegeben. So ist zum Beispiel der Samsung LE46A676 mit 46 Zoll (117 cm) für knapp 1500 Euro zu haben - ausgehend vom Straßenpreis einiger Händler. Selbst ein Gerät mit 52 Zoll großer Diagonale (132 cm), wie in unserem Vergleich der Sony KDL52W4000, kosten derzeit unter 1600 Euro. Der teuerste Kandidat im Testumfeld ist der Philips 47PFL9603H - für ihn werden knapp 1900 Euro aufgerufen. Das günstigste Angebot kommt von JVC mit dem LT46DS9, ein 46-Zoll-Gerät für knapp 1300 Euro.
Um es auf den Punkt zu bringen: Heute kosten Fernseher mit 46-Zoll-Diagonale weniger als ein 32-Zoll-Gerät noch vor sechs Monaten.
Und wie schaut es bei der Display-Technologie aus? Es dürfte niemandem entgangen sein, dass sich im Kampf Plasma versus LCD das Zünglein an der Waage in Richtung der letzteren Technologie bewegt. Denn es wird zunehmend schwierig, passable Plasmafernseher zu bekommen, vor allem seit man nicht mehr auf Pioneer zählen kann. Glücklicherweise leisten Panasonic und LG noch Widerstand. Was muss man also daraus schließen? Zunächst einmal kann man sagen, dass es allen Herstellern gelungen ist, bei den LCD-Panels der letzten Generation eine erhebliche Kostensenkung durch Massenproduktion zu erreichen. Und dann kann man auch nicht umhin zu vermuten, dass sich hinter all dem eine veritable Vendetta gegen die Plasmafernseher verbirgt, was uns Verbrauchern eher schadet als nützt.
Und dabei können einen die Merkmale dieser brandneuen Monitore doch wirklich ins Schwärmen bringen. Besonders bei Kontrast und Schwarzwert sind tatsächlich erhebliche Verbesserungen zu verzeichnen. Auch die Blickwinkel sind insgesamt erweitert worden. Dafür liegt der Trend jetzt beim Hochglanzpanel. Und der kürzlich durchgeführte Test des allerneuesten Samsung LE40A856 zeigt, dass bei diesem Trend so bald wohl auch kein Ende in Sicht ist. Wir von der Redaktion sind da ehrlich gesagt nicht so begeistert. Im täglichen Gebrauch muss man bei diesen Panels ständig mit Reflexionen rechnen. Und was bei einem 32-Zoll-Gerät einfach nur lästig ist, wird bei den extremen Diagonalen schlicht zur Katastrophe. Der Spiegeleffekt ist wirklich sehr ausgeprägt. Natürlich ist es hübsch, wenn das Panel so schön glänzt, wenn der Fernseher ausgeschaltet ist. Damit verdient man sich garantiert den Neid der Nachbarn und Freunde, als wäre ein 52-Zoll-Fernseher noch nicht genug Grund zum Staunen. Ebenso richtig ist es, dass die Hochglanzpanel ganz eindeutig die Verkäufe ankurbeln, und da sind wir dann auch zweifelsohne beim eigentlichen Argument. Im Geschäft zieht so ein Hochglanzpanel ganz einfach eher die Blicke auf sich als die Mattversion.
In beiden Fällen jedoch kauft man einen Fernseher aus den falschen Gründen. Und letztendlich macht sich das in der Bildqualität bemerkbar. Leider geht der Trend bei den besten LCD-Fernsehern also momentan zum Hochglanz. Wie der Zufall es will, sind diejenigen, die sich bei ihrer Verkaufsstrategie auf so zweifelhafte Argumente stützen, auch die Experten der Bildbearbeitung. Natürlich kann man einwenden, dass das bei den Plasmafernsehern nicht anders ist, und das stimmt in gewisser Weise auch. Wer jedoch einen Plasmafernseher kauft, weiß meistens genau, was er tut. Man weiß, dass der DVB-T-Empfang schlecht ist. Man weiß, dass die Skalierung eines Fußballspiels nicht gerade ein Vergnügen ist. Und man ist sich daher sehr wohl bewusst, dass der Plasmafernseher ausschließlich für Heimkino-Anwendungen reserviert sein sollte, und genau da liegt ja auch seine Stärke. Bei LCD-Modellen erwartet man ein Mindestmaß an Vielseitigkeit und in der Regel wird man sich für Sportsendungen auch nicht in einen abgedunkelten Raum setzen. Lange Rede, kurzer Sinn : Kaufen Sie nicht einfach irgendetwas. Und wenn Sie ein besonders helles Wohnzimmer haben, überlegen Sie sich zweimal, was Sie tun.
Vorhang auf für unseren Vergleichstest von vier interessanten Geräten mit Diagonalen zwischen 46 Zoll und 52 Zoll.
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- 22/12 – Gesamtfazit: Samsung LE46A676 - gute...
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- 22/12 – Samsung LE46A676: Gute Farbtreue
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- 22/12 – Sony KDL52W4000: im Detail…
- 22/12 – Sony KDL52W4000: Der Titan
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- 16/11 – Ergonomie




Ab und zu fällt mir hier nur das gut alte Strichwort ein: "Schuster bleib bei deinen Leisten"
Wenn ich den Test lese kommt mir das gruseln. Wieso hat der Sony Nachteile beim Preis und Stromverbrauch? Ach ja genau er ist 52Zoll die andern 46Zoll. Da kann man auch einen 3er BMW mit einem A6 vergleichen, ja er ist teurer und verbraucht mehr, aber ist ja auch logisch.
Und dann wurde von euch beim Sony wieder eines der alleinstellungsmerkmale unterschlagen. Er ist einer der Fernseher die einen DVT-C HD Tunter zusätzlich drin haben. Somit kann man alle Öffentlichen und einige Demosender ohne zusätzliche Box empfangen. Und selbst provate sind mit einer Smartcard möglich.
Der andere Punkt wo jedem technisch versierten Anwender die Nackenhaare aufrichten ist der PC Modus. Wer einen so teuren Fernseher kauft, wird diesem auch nur Digital ansprechen. Alles andere ist ein Verbrechen.
MFG
ich frage mich wie man ein samsung panel mit ~13ms rekationszeit testen kann obwohl der input lag des gerätes bei ~32ms liegt.
irgendwas ist da bei thg nicht ganz koscher.
also bei dem 40" Model vom Samsung habt ihr ja schon einiges verbockt aber jetzt ist wieder ein Fehler drin -.-.
Die Werte und das Bild entsprechen nämlich dem A656 und nicht dem A676.
was ist denn bitte an einem hochglanzpanel negativ auszusetzen ??
diesen punkt sollte doch jeder für sich entscheiden:
entweder will man nicht spiegelnd, verzichtet dafür auf bessere farben, höheren kontrast, größeren blickwinkel und geringfügig höhere schärfe.
oder man nimmt glossy und muss sich mit den spiegelungen "nerven", falls man den fernseher ungünstig positioniert ...
Wenn ich das schon lese ... Kann man nicht mal günstige Einsteigermodelle im FullHD Bereich testen (1080p+)? Verstehe nicht wie man in der heutigen Zeit 1500€ für einen TV ausgeben kann ... Sind sicher keine 52" aber mein Gott ...
http://geizhals.at/deutschland/?ca [...] DMI&sort=p
beim sony fernseher würde ich für den test am pc einfach empfehlen ein hdmi kabel zu verwenden. einfach per dvi zu hdmi adapter (oder auch direkt) an den pc anschließen, am fernseher dann Vollpixel Modus verwenden und schon kann man ein perfektes 1080p bild vom pc auf den fernseher zaubern und das sogar ohne overscan. (vollpixel modus sei dank) das funktioniert sogar mit 1080p24 mit 24 bildern pro sekunde um läßtigen rucklern bei blu-ray wiedergabe vorzubeugen.
@I-HaTeD2: Was soll ein Fernseher mit 1080p+ sein? Alle FullHD-Fernseher sind ja auch 1080p fähig.
LOL, der eine will die Aldi-Versionen getestet haben, ich dagegen bemängele, daß hier keine Top-Modelle wie z.B. der Philips PFL 9732 D dabei sind. Und ich habe kein Problem damit, 2.800€ für einen TV auszugeben. Auch "in der heutigen Zeit", was immer das heißen soll.
Aber man kann halt nicht alles haben...
Schade.
Hatte mich auf einen Test gefreut, der mir bei der Entscheidung für einen Sony weiterhilft. Aber die Tests leiden leider immer wieder unter Krankheiten, so dass ihre Glaubwürdigkeit sehr darunter leidet. Zunächst wird gesagt, es gibt das Modell bereits für 1600€, im Resümee wird der Preis von 2400€ bemängelt.
Wem der DLNA-Anschluss fehlt, der entscheidet sich für das Modell KDL-52W4500 mit 100Hz-Technik für etwa 300€ mehr.
Überhaupt ist die Zusammensetzung des Testfeldes etwas merkwürdig. Warum testet man zusammen mit den anderen 46-Zöllern nicht den KDL-46W4500 mit 100Hz-Technik (zu haben ab 1500€)?
leute, wenn ihr gescheite tests lesen wollt kauft euch das entsprechende fachmagazin (z.b. video) oder macht euch in den entsprechenden foren schlau... hier sind scheinbar amateure am werk.
thg sollte sich wirklich mehr auf die dinge konzentrieren die ihnen liegen, d.h. interessante hardwareprojekte und -tests, und solche dinge die ausserhalb ihrer fachlichen kompetenz liegen leuten überlassen die sich damit auskennen!
Überhaupt ist die Zusammensetzung des Testfeldes etwas merkwürdig. Warum testet man zusammen mit den anderen 46-Zöllern nicht den KDL-46W4500 mit 100Hz-Technik (zu haben ab 1500€)?
Vielleicht hat Sony ja nicht alle erforderlichen *hust* Unterlagen eingereicht *hust*... ;-)
Was soll ich denn mit nem Fullhd wenn es noch gar nicht empfangen werden kann ? Nen 50 Zoll Samsung für 799 Euro reicht mir .:-)
Was soll ich denn mit nem Fullhd wenn es noch gar nicht empfangen werden kann ? Nen 50 Zoll Samsung für 799 Euro reicht mir .:-)
Gibt ja auch noch andere Einsatzzwecke ausser TV schauen
Wer tatsächlich meint, daß LCD nun auch qualitativ in Führung ist, sollte sich mal den 46-Zoll-Plasma-TV von Panasonic (TH-46PZ85E) live ansehen. Beim Direktvergleich mit entsprechender BluRay-Zuspielung schlägt der locker die ach-so-tollen LCDs von Sony und Samsung. Blickwinkel, Farbbrillianz, Schärfe und der sonst bei Plasmas teilweise kritisierte Schwarzwert sind absolut erste Sahne!
der schwarzwert ist schon immer eher eine der stärken von plasmas.
dein kommentar ist nicht nur bezüglich dieses punktes leider ziemlich falsch.
Hab mir vor kurzem nen Hanns.G 28" geleistet ...
... zudem ist der entspiegelt und bietet volle 1920x1200 !schlierenfrei! (kann alles absolut flüssig & schlierenfrei spielen oder schauen)... kennt jemand ein besseres Schnäppchen?
Was für ein geniales Teil (auch wenn der nur echte 27,5" oder 59 x 37 cm² sichbares Bild besitzt)...
Und das für nur 370€
Alles was viel größer ist finde ich als PC-Monitor eh unpraktisch (verschleißt nur den Atlas xD) TJ
Das Positive an solchen Tests ist, dass es sie gibt, dass man sie schnell findet und dass man hier, wie in Zeitungen nicht möglich, sofort Kommentare anderer Leser dazu verfolgen kann.
Zum Test selber.
Negativ 1:
Mit den Ergebnissen kommt jeder Laie sofort klar... Ein schöner Traum aber unwahr. Z.B. Stromverbrauch bei 250 cd/m² und Helligkeit auf 27 Kontrast auf 69.... also den möchte ich sehen, der sein Gerät so eingestellt verwendet und den Film möchte ich sehen, bei dem man dann auch alles erkennen kann. Auf jeden Fall sollte man bei dieser Einstellung über Rollos verfügen. Vollkommenen Blödsinn finde ich das. Der Stromverbrauch gehört mit Std. Einstellungen gemessen. Man stelle sich dochmal vor, wieviel Strom ein Gerät wohl erst verbrauchen wird, wenn man sich wagt, es doch tatsächlich mit den Std. Werten zu betreiben. Auch fraglich, wie es sich mit dem Stromverbrauch im Vergleich verhält, wenn die Geräte mit Std. Einstellungen betrieben werden und da nicht plötzlich ein Gerät, was bei niedrigen Einst. wie hier getestet, zum Stromfresser mutiert.
Negativ 2:
Geräte unterschiedlicher Größen zu vergleichen ist ein noch größerer Blödsinn und ungerecht, unfair und was weiß ich noch alles.
So wirken die Ergebnisse für den Leser wenig vergleichbar.
Negativ 3:
Es ist ja sicher ganz toll Geräte der oberen Mittelklasse einem Test zu unterziehen. Wie ich finde, hätten Sie den Test also umbenennen müssen zu: Vergleich Full-HD LCD Geräte zwischen 1500 und 2500 €.
So wie Sie den Test aber benannt haben, hätte ich gern gesehen, dass auch ein Gerät dabei ist, dass deutlich unter diesem Preis liegt. Schließlich bekommt man bereits für unter 1000 € Geräte über 1 Meter, Full-HD, 100Hz.
Hätte einen Leser sicher interessiert, wie sich so ein Gerät im Test zu den Premium Modellen schlägt.
Also Reflexionen sind bei mir was anderes wie Reflektionen. Kann mir nicht vorstellen das ein Display mit einem "Echo" zu kämpfen hat nur weil es in Hochglanz ausgeführt ist. Vieleicht habe ich auch den Sinn des Text/Test nicht ganz verstanden :-)
Ciao Oli
Moin THG, Ihr testet TV Geräte aus ein und derselben Technologie, warum ist kein Plasma in der Grösse und Auflösung unter den Testkandidaten? Das wäre ein guter Vergleich, letztlich zählt auch die Technik, warum machen denn die Plasmabildschirme das bessere Bild? Response Zeiten, Blickwinkel- oder Schwarzwertprobleme kennt diese Technologie nicht, Full HD und der vielfache Schnickschnack an Eingängen und Möglichkeiten kennt der Plasma genauso gut, Stromverbrauch ist bei laufendem Betrieb nicht höher, als bei der LCD Technologie, warum also werden in Ihren Tests immer nur LCD´s getestet, die als PC Bildschirm sicherlich ihre Daseinsberechtigung haben, aber als TV Gerät im Wohnzimmer immer die 2. Wahl (oder besser letzte) bleiben sollten, schließlich möchte ich den in der Zeitlupe fliegenden Ball beim Fußballspiel doch auch schlierenfrei verfolgen können. Farbneutralität zählt ebenfalls zu den Stärken des Plasmabildschirms.
Vielleicht findet sich ja im nächsten Test mal wieder ein TV unter den Testprobanden, der mit den hier aufgeführten Bilddarstellungsproblemen nicht zu kämpfen hat, sondern einfach nur ein vernünftiges, klares und räumliches Bild darstellt und danach beurteilt wird. Es ist traurig zu lesen, dass hier ein Wert von 12ms Reaktionszeit als vertretbar gehalten wird. Plasmabildschirme haben eine Reaktionszeit im µs-Bereich, das nenne ich vertretbar (1000-fach schneller)
Grüsse
Hier wurd ja schon einiges erwaehnt bezueglich der Testpraktiken, und diverser Fehler in den Tabellen, aber was ich sehr irritierend finde ist, dass die W4000 Reihe von Sony hier als neue Premium-Serie dargestellt wird. Das ist zweifach falsch, da die W4000 schon ne Weile am Markt sind und auch nie wirklich Premium waren, sondern eher Brot-und-Butter. Direkt darueber ist dann die W4500 Serie anzusiedeln und als Premium-Fernseher dann die X4500er mit erheblich besserer Ausstattung und Bildverarbeitung und die Z-Serie mit 200Hz. Das hat mich nicht davon abgehalten vor nem halben Jahr einen 52W4000 passend zur EM zu kaufen, mit dem ich durchgehend auch sehr zufrieden bin. Sicherlich ist SD-Content per digitalem KabelTV nicht die totale Offenbarung auf dem Geraet, aber die Konkurrenz ist eher schlechter. Insbesondere die Oeffis machen hier eine gute Figur, da sie mehr Bandbreite spendieren. Fuer DVDs nutze ich den Upscaler der PS3, der meiner Meinung nach hervorragende Arbeit leistet.
Beste Gruesse