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Microsoft killt seine Social-Networking-Handys KIN

von - quelle: Tom's Hardware DE

Microsoft beendet seinen kurzen Abstecher in die Welt der Social-Networking-Handys: Der Konzern stellt seine beiden jüngst vorgestellten Handys KIN One und KIN Two wegen mangelnden Erfolgs ein. Nach Europa kommen sie gar nicht erst.

Mit Keyboards ganz auf's Tippen ausgelegt.Wie diverse Quellen berichten, hat Microsoft bekanntgegeben, seine beiden KIN-Telefone einzustellen. Offenbar blieben die Verkaufszahlen weit hinter den Erwartungen zurück. Wie CNET direkt von Microsoft erfahren haben will, wurden in den vergangenen anderthalb Monaten zwar mehr als 1.000, aber weniger als 10.000 KIN-Handys verkauft. Andere Quellen sind noch pessimistischer und sprechen sogar nur von 500 Stück. Daher will der Softwareriese von vornherein von einer Einführung in Europa absehen. Das ist besonders bitter: Immerhin hatte der Konzern vier Jahre Entwicklungsarbeit in die Plattform gesteckt. Auch ein Nachfolgeprojekt wird es wohl nicht geben, stattdessen wird das KIN-Entwicklerteam in die Windows-Phone-7-Gruppe integriert:

We have made the decision to focus exclusively on Windows Phone 7 and we will not ship KIN in Europe this fall as planned. Additionally, we are integrating our KIN team with the Windows Phone 7 team, incorporating valuable ideas and technologies from KIN into future Windows Phone releases. We will continue to work with Verizon in the US to sell current KIN phones.

Rundum sozial sollte das KIN One sein.Microsoft hatte die KIN-Phones, in denen Nvidias Tegra-SoC steckt, erst im Mai auf den Markt gebracht und wollte damit speziell Teenager und junge Erwachsene anvisieren. Der Schwerpunkt der Geräte lag daher vor allem auf sozialen Netzwerken, SMS und ähnlichen Diensten. Das Echo der Fachpresse fiel allerdings eher verhalten aus (ein Kurz-Review kann man beispielsweise bei Arstechnica nachlesen), und auch der Einstandspreis war offenbar zu hoch - innerhalb der ersten Wochen sah sich Microsoft gezwungen, den Preis zu senken. Fehlende Werbung seitens Vertriebspartner Verizon habe dem Projekt dann wohl den Todesstoß versetzt. 

Das KIN TwoGegen die etablierte Konkurrenz von Palm Pre, diversen HTC Smartphones (darunter seit kurzem mit dem HTC Wildfire ein dediziertes Social-Networking-Modell), dem iPhone und anderen kam Microsofts KIN wohl nicht an. Darüber ob die Nische zu klein war, der Einstieg zu spät kam, das Profil nicht hinreichend kommuniziert wurde oder, wie erwähnt, wirklich fehlende Werbung der Grund war, kann man nur spekulieren. Man kann allerdings hoffen, dass einige der innovativeren KIN-Features nun Einzug in Windows Phone 7 halten.

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muetze2k 01/07/2010 10:49
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-0+

Jaja Social-Networking... lebensnotwendig :pfff: .
Mensch wenn ich meinen Freunden bei den ganzen Diensten wie Twitter, StudiVZ und wie sie alle heißen nicht immer gleich mitteile, wenn ich auf Klo gehe, mir der Schlüssel runterfällt, oder ich gerad Kaffee trinke...

Ich kann dem ganzen einfach nichts abgewinnen.
Zum einen bin ich viel zu faul ständig zu veröffentlichen, was ich gerad tue, und zum anderen interessiert es höchstwahrscheinlich auch niemanden (so geht es mir bei den vielen sinnlosen Nachrichten im Buschfunk bei StudiVZ zu mindest so)

bluray 01/07/2010 11:24
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-1+

Ich war eine Zeitlang bei Facebook registriert, auch Twitter war unter den Kandidaten.

Ich habe mittlerweile einfach nicht mehr die Zeit und Lust, ständig da drinzuhängen, um zu "bloggen" - Wer was wissen will, schreibt mir eine SMS und gut iss. Es reicht vollkommen, wenn ich per Handy erreichbar bin. Ich muss meinen letzten Stuhlgang nicht in Facebook oder Twitter bekanntgeben (zumal dies eh keinen interessieren dürfte - hoffentlich...)

Gut auch, dass in meinem Betrieb genau diese Seiten alle rigoros gesperrt sind. Es ging zwar ein Aufheulen bei etlichen Anwendern los, als der Schritt gemacht wurde, aber als man dann nach dem beruflichen Zweck für die Nutzung dieser Dienste nachgefragt hatte, verstummten einige der Anwender ganz plötzlich...

Von daher: Microsoft wollte hier ums Verrecken gegen iPhone&Co. anstinken und musste schnell einsehen, dass dies weniger von Erfolg gekrönt war...

anonymous 01/07/2010 14:47
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-0+

Die Teile hatten keinen Erfolg, weil das Design einfach unter aller Sau ist. Die schaun aus wie billige Spielzeuge. Handys sind Statussymbole und so ein KIN, das aussieht und auch noch klingt als sei es aus einem Überraschungsei, taugt dafür nicht unbedingt.
Rund ist mittlererweile langsam wieder out.

f1delity 01/07/2010 16:42
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-0+

Zitat :(darunter seit kurzem mit dem HTC Wildfire ein dediziertes Social-Networking-Modell)

Das Wildfire ist doch afaik einfach nur ein etwas schlechter ausgestattetes und natürlich günstigeres Desire, ebenfalls mit Sense und den Socialkrams wie Friendstream.

Was KIN angeht, das Design ist schlecht, das Gerät hätte mit guter Ausstattung im normalen Rechteck-Design und guter Bildschirmtastatur sicherlich einige Abnehmer gefunden, natürlich nur, wenn auch gute Multimediafunktionen dabei sind, es wird doch mittlerweile alles mit dem mittelmäßigen iPhone verglichen, da ist der Zwerg halt nicht konkurrenzfähig.

marcolb 01/07/2010 21:44
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-1+

Was auch immer MS mit dieser Aktion bezweckt hat, billig wars auf jeden Fall nicht

oswin 02/07/2010 08:17
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-0+

[blödsinn ann] kein wunder das microsoft das ding net gut los wird, die haben vergessen ein applelogo draufzukleben rofl [blödsinn aus]

ne im ernst hört sich nicht schlecht an was das ding kann.. pers. brauch ich sowas net.. für mich sind die meisten "social networks" sinnfrei

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