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Kim Dotcom erhält eingeschränkten Zugriff auf sein Vermögen

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 2 kommentare
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Megaupload-Gründer Kim Schmitz hat durch einen Gerichtsbeschluss wieder Zugriff auf einen Teil seines Vermögens.

Im Fall Kim Schmitz hat das neuseeländische Gericht zwischenzeitlich dem Megaupload-Gründer eingeschränkten Zugriff auf sein Vermögen gewährt. Damit ist laut einem Bericht der neuseeländischen News-Seite Stuff das zuständige Gericht zwar nicht der Forderung seines Anwalts Willie Akel in vollem Umfang nachgekommen, aber immerhin soll Schmitz nunmehr Zugriff auf rund 750.000 US-Dollar in Bargeld sowie weiteren Vermögenswerten gewährt worden sein. Das für Dotcom nun zugängliche Geld soll unter anderem dazu dienen, diverse offene Rechnungen, unter anderem auch für Anwälte und Ärzte, begleichen zu können.  

Neben seinen Bankkonten, die laut dem Bericht ein Guthaben von rund 300.000 US-Dollar aufweisen, darf der Unternehmer nun auch wieder in seinem rund 250.000 US-Dollar teuren Mercedes-Benz G 55 AMG Platz nehmen. Auch seiner Frau Mona wurde wieder der Zugriff auf ihren Toyota Vellfire gewährt. Das High Court entschied, dass dem Megaupload-Gründer ab sofort monatlich rund 20.000 US-Dollar zustehen sollen. Dieser Geldbetrag setze sich aus Zinsen getätigter Investments aus neuseeländischen Staatsanleihen zusammen. Der Großteil des Vermögens, darunter auch verschiedene Luxuskarossen, die allein einen Wert von rund 6 Millionen US-Dollar haben sollen, bleibt aber noch weiterhin unter Verschluss.

Noch immer ist der weitere Verfahrensverlauf ungewiss. Auch die möglicherweise bevorstehende Auslieferung an die USA wird noch geprüft. Vor wenigen Tagen äußerste sich der in einem Nebenverfahren zuständige Richter Liam O`Grady  gegenüber dem New Zeeland Herald recht skeptisch und zweifelte daran, dass die dem Megaupload-Gründer angelasteten Taten die Voraussetzungen für eine Auslieferung Neuseelands erfüllen, geschweige denn für eine Anklage in den USA ausreichen. Auch die Anwälte von Kim Schmitz sind wohl dieser Meinung. Sie wiesen von Anfang an darauf hin, dass den Behörden mehrere Formfehler unterlaufen seien.   

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