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Zwei Nachwende-Netzteile im Duett

Die Metamorphose der Knallfrösche (Teil 1): Quo vadis LC-Power - LC-6550GP2 V2.2 und LC-6560GP3 V2.3 im Test
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Dreck reinigt den Magen

Zurück zum Ausgangspunkt unserer Überlegungen, eine lose Artikelfolge zu den Brennpunkten des Forengeschens im Unterbereich Netzteile zu schreiben. Aus eigenen Tests und Erfahrungen heraus geben wir ehrlich zu, dass unser Interesse auch zu einem nicht geringen Teil auf Vorurteilen beruht, die sich ein objektiver Tester so eigentlich nicht leisten sollte. Erinnern wir uns an unseren Dauerbrenner "Netzteile: echte Marke oder Label? Die Vergleichsliste der wahren Produzenten 2011", dann wissen wir auch, dass sich hinter vielen Anbietern und Labels zum Teil Produzenten recht zweifelhafter Qualität verbergen.

Irgendwann muss den Verantwortlichen bei LC-Power dann doch mal recht sauer aufgestoßen sein, dass man sich mit den angebotenen Produkten nicht mehr wirklich auf der Höhe der Zeit befindet und sie begonnen haben, vorsichtig gegen zu steuern. Wir haben den Gesinnungswandel eher zufällig bemerkt, da beim Aufschrauben eines LC-Boliden ein Hersteller auftauchte, der nicht zum bisherigen Schema passte. Mit Great Wall beauftragte LC-Power dann vor nicht allzu langer Zeit sogar einen komplett anderen Fertiger, während man früher allein auf CWT, Huntkey und Andyson setzte. Ob's was gebracht hat? Wir wollen die Entwicklung anhand zweier Produkte überprüfen, die den Stand zwischen 2010 und 2011 repräsentieren: das ältere  LC-6550GP2 V2.2 und das aktuelle LC6560GP3 V.2.3, beide aus der Green Power Edition.

Wir werden beide Testkandidaten auseinandernehmen, die verwendeten Schaltkreise und sonstigen Bauteile analysieren, die Verarbeitungsqualität beurteilen und einen kleinen Praxistest einschließlich fieser Kurzschlussprüfung durchführen. Knaller oder echte Alternative? Uns packt die Neugier.

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