Im Test: LC Power Infiltrator, günstiger Maxi-Midi- oder Small-Big-Tower? (Gehäuse-Special Q1/2012)
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einführung und Überblick
- 2. Technische Daten und Features
- 3. Verpackung und Lieferumfang
- 4. Bildergalerie: 360° Außenansichten
- 5. Montage: Netzteil und Verkabelung
Es soll ein Big-Tower für deutlich unter 100 Euro sein? Geht durchaus, wenn man den LC-Power Infiltrator am aktuellen Straßenpreis von nur 85 Euro misst. Doch ist billig wirklich preiswert und wann lohnt sich ein solches Gehäuse? Wir haben die Antworten.
In diesem Teil unseres Gehäuse-Specials haben wir uns einen Testkandidaten nach völlig anderen Gesichtspunkten herausgesucht. Wir waren gespannt, ob es uns gelingt, einen Tower zu finden, der von der Größe her genau zwischen die Kategorien Midi- und Big-Tower passt und zudem auch neu genug ist, dass er noch nicht in zahlreichen Reviews durchgehechelt wurde.
Mit einst angepeilten 99 Euro UVP ist ist der erste kleinere Big-Tower von LC-Power mittlerweile bei einem Straßenpreis von teilweise unter 85 Euro angekommen. Rechnet man dies auf das angebotene Volumen um, dann das ist das Infiltrator durchaus für Sparfüchse interessant, ohne gleich ein absoluter Preisbrecher zu sein. Fakt ist jedoch, dass man in dieser Preisklasse oft genug nur mittelmäßige bis schlechte Lüfter mitgeliefert bekommt. LC Power hat deshalb mit Absicht gleich auf alle Lüfter verzichtet, weil die meisten ernsthaften Anwender diese Propeller eh entsorgen und durch bessere ersetzten. Gut für die Ohren, die Umwelt und am Ende sicher auch für den Geldbeutel.
Bliebe die Frage, was man nun fürs Geld wirklich bekommt. Immerhin müssen wir ja noch einen Satz Lüfter mit kaufen, der auch unseren Ansprüchen genügen soll und den Preis unterm Strich wieder etwas anhebt. Mit 3 sehr leisen und beleuchteten Lüftern z.B. von Silverstone kämen in der Summe noch einmal ca. 40 Euro drauf, nutzt man statt dessen günstige, unbeleuchtete Slipstream von Scythe, dann wären es nur ca. 20 Euro. Behalten wir also einen Komplettpreis von ca. 105 bis 125 Euro im Auge, wenn wir jetzt das Gehäuse testen und am Ende beurteilen. Nicht ganz so billig, wie es auf den ersten Blick scheint, aber eben auch kein Lochaufreißer fürs Bastlerportemonnaie.
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Moinsen.
Tricky, auf diese Art für Xilence zu sorgen^^.
Insofern wäre die Verwendung von Enermax' T.B. Silence-Quirlen ja mal n guter Gag gewesen.
Was ich an diesem und andereren Format C Test's ausgesprochen gut finde? Daß es unserem Vorturner immer wieder gelingt, die Kisten aus Anwendersicht heraus präzise zu beschreiben und gleich ein Feedback mit Verbesserungsvorschlägen beim Hersteller ganz oben abzugeben.
Das haben oftmals gerade die preiswerteren Kisten nötig, die einfach allenfalls halbwegs durchgeschustert, aber nicht vernünftig geplant durchgeplant sind.
Du hast ja unlängst kurz in einem Thread die unterschiedlichen Ansichten (Leistungsbewußtsein) von Asiaten und Europeans zum Thema Gehäusle angesprochen. Ich finde es wichtig, die Produkte auch ideenmäßig aber vor allem verarbeitungstechnisch besser zu machen, so daß der Käufer damit mehr Freude als Frust hat. (Jetzt kimmt das Überraschungspaket....)
Warum die immer die 80er Jahre in ihren Plastikboxen aufleben lassen müssen, bleibt wohl ein ewiges Geheimnis!
Youngster
Die Formgebung der 1980er war z.B. geprägt vom Soft-Line-Stil (also z.B. den abgerundeten Kanten) und der Abkehr vom Funktionalismus. Wenn dieses Gehäuse eines nicht ist, dann ein klassischer Abklatsch der 1980er. Da passen z.B. ein Enermax Fulmo (GT) oder das Gelid von Letztens viel besser rein.
Die PC-Technik sah völlig anders aus, hier mal ein PC von '82, den ich 1988 selbst noch hatte - ein Olivetti M20 (Gehäuse noch im Funktionalismus-Stil, Monitor nicht):
Bei 5.- pro genanntem Lüfter zu teuer? Aha...
Xilence - Silence - Scherz, auch gerne an den ^^ zu erkennen.
Tower ohne Lüfter sind nämlich echt leise.
Die Niedrigpreislüfter ohne Bling-Bling habe ich doch mit den Scythe Slipstream abgedeckt - besser als die T.B.Silence, in allen Belangen. Der UCTB12 ist mir für 900 u/min und den damit erreichten Durchsatz zu laut. Aber wir wollten ja was Leuchtendes
Also soweit ich zählen kann sind 8 HDD möglich.
Was mir ein bisschen fehlt, aber extrem vorteilhaft ist, ist die Möglichkeit in dem Midi-Big Hybriden einen 360 Radiator und komplette Wakü einzubauen. Hier seh ich den grössten Vorteil. Die thermische Trennwand halte ich selbt auch für nutzlos, aber gut gemeint. Hierfür fehlt die besagte Bodenbelüftung. Bei den besagten HDD-Käfigen und ihrer "leichte" Befestigung dürfte man sehr vorscihtig sein , wenn Hardware drinn ist. Der besagte Rahmen löste sich beim Transport bereits ohne Zusatzgewicht der Hardware.
Alles in allem ein solider Einstieg in die etwas grösse Bigtower Klasse, die gut für feste Standorte und Wakü's in Frage kommt.
Müsste ich jetzt aus dem Stand ein Gehäuse für meinen Krempel schießen würde ich dieses hier definitiv in Betracht ziehen. Kann mir vielleicht einer sagen ob die 5,25" Schächte für Doppeleinschübe tauglich sind. Für soetwas wie ein Ausgleichsbehälter mit 2facher Laufwerkshöhe wie in meinem Fall. Hat mich bei meinem Antec 1200 extrem aufgeregt schon nach dem Auspacken den Hammer holen zu müssen, damit der AGB reinpasst.
Seite 9 zeigt Dir, dass die Führungen der Laufwerke nur umgebogen sind. Sowas lässt sich mit etwas Geschick (und Kraft) einfach wieder zurück klappen. Ob der Schappmatismus für die Schnellmontage dann noch funzt - keine Ahnung, hängt von den Löchern ab.