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Hochauflösend günstig: 24 Zoll Monitore

Hochauflösend günstig: 24 Zoll Monitore
Von , Frank Völkel

Mittlerweile gibt es günstige 24-Zoll-Monitore samt Full-HD-Auflösung für knapp 300 Euro. Dabei muss der geneigte Kunde nicht einmal auf digitale Schnittstellen wie DVI oder HDMI verzichten. Schließlich soll der Bildschirm als Universal-Anzeige herhalten: Für Büro-Arbeit am PC, zur Wiedergabe von hochauflösenden Filmen von Blu-Ray oder das gelegentliche Game zwischendurch. Unser Testfeld, bestehend aus fünf Monitoren mit der Auflösung von 1920x1200 Bildpunkten, beweist, dass aktuelle Geräte ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis besitzen. Umso unverständlicher erscheint die Tatsache, dass eine ganze Reihe von Anwendern noch zu den 22-Zöllern mit 1680x1050er Auflösung greifen, die nicht für Full-HD-Darstellung taugen und viel häufiger von Verarbeitungsmängeln geprägt sind.

Innerhalb der Redaktion gibt es derzeit die Diskussion, ob ein Monitor mit 26 Zoll, 27 Zoll (27,5 Zoll) oder gar 28 Zoll nicht als Alternative zum 24 Zoller taugt. Denn alle diese Geräte setzen auf 1920x1200 Bildpunkte. Allerdings kosten 26 Zoller rund 100 Euro mehr gegenüber den 24-Zoll-Monitoren.

Doch zurück zum Testparcours. Acer tritt mit seinem P243W an, der preislich mit 283 Euro die unterste Grenze bildet. Asus - getrieben von Hochpreispolitik - verlangt für den MK 241 immerhin 370 Euro. Recht mutig für eine Marke, die in diesem Segment eher unbekannt ist. BenQ liegt mit dem V2400W im Mittelfeld, der Monitor kostet in einigen Shops um die 315 Euro. Samsung bietet nicht mehr den günstigsten Preis und verlangt für den 2493 HM knapp 320 Euro. Selbst NEC, sonst eher vom Business-Geschäft geprägt, kann den Accusync 24Wmcx für 370 Euro Straßenpreis feilbieten.

Schnittstellen: DVI und HDMI sind mittlerweile StandardDie große Neuerung der Geräte der aktuellen Generation ist unbestritten die allgemeine HDMI-Unterstützung, der Digitalversion des guten alten Scart-Anschlusses. Dank dieses Anschlusses ist man nicht mehr allein auf den PC als einzige Videoquelle angewiesen. Man kann einen Blu-ray-Player oder eine Spielekonsole anschließen - und das ganz ohne Qualitätsverlust, weil 24-Zoll-Bildschirme mit ihrer Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln mit Full-HD kompatibel sind. Wer eine Konsole der nächsten Generation besitzt, findet in diesem Testbericht einige Bildschirme, die klassische Videoanschlüsse mitbringen, wie YUV oder Cinch, um etwa seine Xbox, PS2 oder Wii anzuschließen. Doch wie steht es mit der Bildqualität? Sie variiert je nach Modell noch immer sehr stark, selbst innerhalb der gleichen Marke. Wenn auch regelmäßig kleine Vorsprünge in der Vielseitigkeit erzielt werden, kann man nicht umhin festzustellen, dass es wenige Bildschirme gibt, die wirklich für alle Einsatzzwecke geeignet sind, selbst wenn man sich nur auf den PC beschränkt. So bleibt das DVD-Abspielen wegen erheblicher Grobkörnigkeit der Videos problematisch. In der Tat hilft der Einsatz einer Fläche von 1920 x 1200 nicht wirklich dabei, Inhalte von geringer Auflösung zu skalieren. Hingegen waren die meisten getesteten Bildschirme in hoher Auflösung hervorragend.

39 Kommentare anzeigen.
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  • Nobody23 , 30. Oktober 2008 16:27
    Hallo

    Bin auf der Suche nach einem 24'' TFT und da kommt euer Test gerade recht.
    Meine Anwendungsbereiche wären Spiele, Arbeit und Blu-Ray.
    Wäre da der Acer P243W für mich geeignet?

    Eigentlich wäre mein Hauptkandidat der T240, den ihr kurz im Fazit des anderen Samsungs erwähnt habt.
    Werdet ihr in ebenfalls noch testen?
    Dann muss ich wohl auf den Test warten...

    Oder kann mir jemand bei meiner Wahl helfen?

    Gruss
  • Anonymous , 30. Oktober 2008 16:50
    Hi,
    weiss jemand, ob der Samsung 2493HM den gleichen Fuß wie der 245B hat? Da konnte man im Fuß ne Schraube lösen und ihn pivot-fähig machen. Wenn es der gleiche Fuss ist würd ich mir wohl eher den Samsung als den Acer kaufen.

    Viele Grüße
  • kiu77 , 30. Oktober 2008 17:09
    Was ist denn "Kriseln"?
    Das Wort gibt es nicht.

    Habt ihr ein Deutsch!
  • Anonymous , 30. Oktober 2008 17:11
    hab ich das jetzt nur überlesen, oder wo habt ihr den acer P243W für 283€ her???
  • Anonymous , 30. Oktober 2008 17:27
    http://geizhals.at/eu/a265679.html
  • Diesel_im_Blut , 30. Oktober 2008 19:16
    Ich stand letzte Woche auch plötzlich da und musste mir nen Monitor kaufen. Ich war unachtsam und ließ auf meinen guten alten 21 Zoll CRT etwas auf die Mattscheibe fallen. Ein risesn Kratzer von oben bis unten war drin, also arbeiten war damit nicht mehr möglich.

    Preislich waren 24 Zoll aber leider etwas zu viel für mein Budget. Die hohe Auflösung der 24" Kandidaten hätte mir gefallen.
    Ich habe mir dann einen Samsung SyncMaster 2253BW für 199€ gekauft. Mit dem Monitor bin ich absolut zufrieden. Grade bei alten Spielen belässt er es beim alten 4:3 Format. Diese werden nicht verzerrt dargestellt, link und rechts ist dann ein schwarzer Streifen! Das Umschalten erfolgt völlig problemlos und automatisch zwischen Breitbild und dem alten Format.
    Shooter spielen sich gut mit dem Monitor. Bei Crysis Warhead erkennt man keine Schlieren oder sonstiges. Auch mit kleineren Auflösungen (bei ner 8800 GT ja notwendig) konnte ich keinen großen Unterschied zum CRT erkennen. Die Interpolation scheint der Monitor ganz gut zu beherrschen.
  • Anonymous , 30. Oktober 2008 19:33
    Hallo,

    ich suche ein TFT primär für Spiele und hin und wieder Filme. Wie verhält es sich mit den TFTs aus den älteren Tests? Wie schneidet der Hyundai W24D oder Iiyama B2403WS gegen den hier getesteten Benq V2400W ab?
    Spielt es eine Rolle, ob man ein Gerät kauft, dass schon 1 Jahr auf dem Markt ist oder zum neusten Gerät greift?
  • derGhostrider , 30. Oktober 2008 20:33
    Hallo THG und Forumsleser!

    Da ich selbst zwei der hier getesteten Monitore getestet habe, ergeben sich für mich ein paar merkwürdige Fragen...

    z.B. beim Samsung 2493HM:
    Zitat :
    Die Kontrolltasten sind sehr gut erfühlbar ...

    Sensortasten unter spiegelglattem Kunststoff in Klavierlackoptik sind erfühlbar???
    Das soll mir mal jemand erklären!

    Hier eine Detailaufnahme der "Tasten":
    http://www.prad.de/images/monitore/2493hm-gehaeuse-tastenbeschreibung.jpg

    Wer DAS erfühlen kann, der ist hypersensitiv. Die Sensoren sind definitiv nicht ertastbar und die Schrift ist bei schwacher Beleuchtung nichtmal mehr erkennbar. Beleuchtet sind die Tasten nebenbei bemerkt auch nicht.

    Zitat :
    Bei der Messung mit dem Gretag Eye-one Display 2 zeigt der Samsung-Bildschirm, dass er keine farbige Hintergrundbeleuchtung hat.

    Eine bitte WAS? Hintergrundbeleuchtungen sind heute entweder weiß oder aus RGB-LEDs zusammengesetzt. Letzteres i.d.R. bisher nur bei den etwas teureren Modellen. Was soll denn bitte eine "farbige" Hintergrundbeleuchtung sein?

    Außerdem wundert es mich, daß kein Wort über die Blickwinkel verloren wird! Sowohl der V2400W als auch der 2493HM haben TN-Panel. Alle TN-Panel haben starke Blickwinkelabhängigkeiten und sind somit automatisch für Grafiker ehr ungeeignet. Wer nur mal gelegentlich die Bilder seiner 99Euro Kompaktknipse betrachtet, den wird es nicht stören, aber wer anspruchsvollere Grafikbearbeitung versucht, der wird schnell merken, was ich damit meine.
    Der 2493HM neigt außerdem dazu Schwarztöeine zu verschlucken, was bei dunklen Videosequenzen auffällig ist, da dann Details verloren gehen.

    Nunja, ist schon interessant so einen Test zu lesen, wenn man selbst die Geräte vor sich stehen hatte und auf Herz und Nieren getestet hat.


    ----------------

    Nachtrag:
    Der Samsung 2493HM kann Full-HD Inhalte bei Zuspielung über eine PS3 nur auf 16:10 verzerren oder so strecken, daß das Seitenverhältnis stimmt, dann jedoch die Ränder rechts und links abgeschnitten werden. Eine Seitengerechte Darstellung, also 16:9 mit schmalen Balken oben und unten, ist nicht möglich.
    Für "Cineasten" wohl schon ein guter Grund das Gerät nicht zu kaufen.
  • greywolf , 30. Oktober 2008 21:00
    Hallo,
    gemeint ist mit Sicherheit das fehlende erweiterte Farbspektrum. Hier hat sich THG etwas unglücklich ausgedrückt. Ansonsten hat der Test doch relativen Tiefgang.

    greywolf
  • bwolf , 30. Oktober 2008 21:17
    Zitat :
    Außerdem wundert es mich, daß kein Wort über die Blickwinkel verloren wird! Sowohl der V2400W als auch der 2493HM haben TN-Panel


    Haben der Acer und der NEC etwa kein TN?
    Das wär bei der Preisklasse ja außergewöhnlich...

  • Weltenspinner , 30. Oktober 2008 21:40
    Finde Schade, dass S-PVA so selten sind und eben so selten getestet werden.

    Ich kennen keinen Menschen, der noch mit einem TN klar kommt,
    nach dem er mindestens 2 Wochen lang einen VA genutzt hat.

    Ich bin froh, wenn mein TN endlich weg ist und hier ein schöner FullHD S-PVA steht.
    Kostet zwar mindestens 350 EUR, aber das ist es mir wert.
  • greywolf , 30. Oktober 2008 22:32
    Hallo weltenspinner,
    das hängt doch ganz klar vom Einsatzzweck ab. PVA-Displays sind träger, teuerer und bauen tiefer.

    Gruß
    greywolf
  • Weltenspinner , 31. Oktober 2008 00:03
    Warum ist Zocken denn der Haupteinsatzzweck?

    Office, Film und Bildbearbeitung haben doch ihre Berechtigung. :/ 
    Bei der Bildqualität und der Handhabung sind den TNs überlegen.
  • drno , 31. Oktober 2008 06:04
    Einsatzzweck hin - Einsatzzweck her...
    Monitore mit Einblickwinkeln von 160° bezeichne ich als untauglich,
    egal für welchen Einsatzbereich sie gedacht sein mögen. Ohne richtig Knete Plätzchen backen ist auch für professionelle Hersteller schwer.
    Da wird gespart bis zum letzten, und bereits auch bei abgefoderten hauseignenen Standarts ueber manches hinweggesehen.
    Großes Bild für kleines Geld: Wer für maximal 300 Ocken, lieber natürlich nur 150, wenns geht auch gern weniger - nen optischen Rolls Royce will, mag sich schwertun, hier voll zufrieden zu sein - besonders dann - wenn's um die letzten kaufentscheidenden 20 Euro geht, die Gerät A VOR B im Preis liegt. Von Produktkontinuitaet und Guete verwendeter Platinen mal ganz zu schweigen. Displaytechnik: Qualitaet vie MVA, (Super) PVA, etc. hat auch hier Ihren Preis, und es gibt auch in diesem Bereich Anbieter, die nicht nur am dummen Kunden Geld verdienen wollen, sondern - gerade wie NEC - dem professionellen Kunden, dem es nicht auf die letzten 1,50 ankimmt, gute P/L und auch nachhaltigen Gegenwert - siehe Wettbewerbsvergleich - für sein Geld bieten koennen. Fazit: Tests bieten dem Kunden die Chance, dich ueber Maerkte und Produkte zu informieren. Doch es ist wie bei Pepsi Cola:
    Nur Dein Geschmack entschidet.
  • f1delity , 31. Oktober 2008 08:42
    Zitat :
    Doch es ist wie bei Pepsi Cola:
    Nur Dein Geschmack entschidet.

    Amen

    Ist halt bei was allem so ;) 
  • Anonymous , 31. Oktober 2008 09:43
    ich vermisse in dem test den aktuellen lg 2452t (2452"v" variante nur mit hdmi, wers braucht, ist dann aber knappe 60€ teurer)... auf prad wurde er für gut befunden. warum stellt man ihn hier nicht mit im verlgeich auf ? der preis liegt bei amazon bei 265€ für den "2452T"....
  • Crunky , 31. Oktober 2008 10:01
    Hier ein Test mit mehr Infos und Bildern vom BenQ V2400W, http://www.prad.de/new/monitore/test/2008/test-benq-v2400w.html

    Der Test hier ist ja wohl Grotten schlecht und spiegelt die schlechte Qualität von Tomshardware Wieder glaube lese hier nur noch selten Artikel.
  • Gudi , 31. Oktober 2008 12:12
    Zitat :
    Asus hat einen schöeinen Bildschirm entworfen, der zwar gut ausgestattet, aber viel zu teuer ist. Doch diese Politik verfolgt der Hersteller ja beispielsweise auch bei Notebooks.


    Das halte ich für schlicht falsch. Für den Bereich <1000€ gilt das auf jeden Fall nicht. Da hat Asus ein hervorragendes Preis/Leistungsverhältnis. Zu den Notebooks >1000 € kann ich nichts sagen.

    Davon mal abgesehen. Durchaus informativ.
    Eine Anmerkung: Die Angabe des verwendeten Panel-Typs in den "Fakten-Boxen" wäre ganz hilfreich.
  • w_ing , 31. Oktober 2008 15:10
    @ THG :

    Ihr macht euch die Arbeit mit den Farbwertmessungen etc. - DANKE

    Jedoch: WARUM scheibt Ihr nichts zu der Bauart? (ich hatte ein TN-Panel mal im Vergleich zu einem aktiven - dazwischen liegen Welten - ich schreib´s nochmal groß: WELTEN!).

    Habe jetzt nicht nachgeschaut - sind es ALLE TNs? (Preisbezogene Vermutung).
  • derGhostrider , 31. Oktober 2008 16:56
    @Crunky:
    Ich hoffe Dir hat der Test auf PRAD gefallen. ;) 

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    @Greywolf:
    Relativer Tiefgang. Ja, das stimmt. RELATIV. Also für einen oberflächlichen Test ist das schon ganz gut. Vor allem ist es nunmal nicht so einfach zeitnah eine ganze Reihe von Monitoren miteinander zu vergleichen. Ein gründlicher Test dauert nunmal auch dementsprechend viel Zeit. Wenn man da sechs oder mehr Monitore gründlich testen wollte, dann würde das recht lange dauern.

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    @bwolf:
    Es gibt auch "billige" Monitore mit VA-Panel. Der Yuraku ist ein Beispiel für unter 300 Euro. OK, mehr ist der auch nicht wert, aber trotzdem geht es in diesem Preissegment.

    Andererseits verstehe ich einfach nicht, warum man sich super billige Monitore mit TN kauft, wo man bereits für ca 500Euro einen wirklich guten Monitor mit S-IPS Panel bekommen kann, der alle hier getesteten Geräte in die Tasche steckt.

    Ich rede vom HP LP2475w.

    Es gibt natürlich auch andere Hersteller, die in dieser Preisregion liegen und wirklich gute Monitore produzieren. Das war also nur ein Beispiel.

    Die Leute stecken wer weiß wie viel Geld in kurzlebige Hardware (Grakas oder so), kaufen sich teure Mobiltelefone, etc... Aber bei dem einzigen Gerät am Computer, was normalerweise 5 Jahre oder länger TÄGLICH die schnittstelle zwischen Mensch und Computer darstellt, wird gespart was das Zeug hält.
    ... und anschließend beschweren sich die Leute über Kopfschmerzen oder, wenn sie ein paar Bilder online entwickeln lassen, daß die ganz anders aussehen als auf dem Computer, oder daß sie irgendetwas nur schlecht erkennen können, etc.

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    @Weltenspinner:
    Ich verstehe es auch nicht, warum sich anscheinend so viele Leute Monitore primär zum Spielen kaufen. Da werden teilweise Meßwerte im ms-Bereich herangezogen um dann festzulegen, ob ein Monitor insgesamt gut oder weniger gut wäre, ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken, daß es bei einem Monitor doch eigentlich auf die Darstellungsqualität ankommt.

    Tja, dann kaufen diese Leute einen Monitor, der angeblich suuuuper schnell ist, aber dafür dunkle Farbwerte absaufen lässt, so daß sie in ihren schnellen Shootern ständig abgeknallt werden, da es dunkle Bereiche auf der Map gibt, wo sie nichts mehr sehen können. *grinsel* Hauptsache keine Latenz und eine rekordverdächtige Reaktionszeit. Wer muß da schon noch etwas sehen?! ;) 
    Mir egal. Bei mir kommt zuerst die Bildqualität und dann der Rest. Dafür sind meine Monitore aber auch immer etwas teurer.
    Ich habe es noch nie bereut einen guten (und auch teuren) Monitor gekauft zu haben!

    [Ausnahme war der erste 20" zu Zeiten von Doom. 320x200 Pixel machen auf 20" nicht wirklich viel Spaß, aber zum Glück sind die Auflösungen in den Spielen ja auch angestiegen...]
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