LG zeigt Digital-Signage Produkte
Auf der CeBIT zeigt LG Displays für den kommerziellen Einsatz und will für jede Anforderung das richtige Gerät im Angebot haben: vom Touchdisplay bis hin zur großen Videowand.
Im Vergleich zu gedruckten Schildern und Anzeigen bieten digitale Anzeigen (sogenannte Digital Signage) Vorteile: Sie sind nicht statisch, können mit verschiedenen Inhalten gefüttert werden, lassen sich einfacher aktualisieren und fallen natürlich auch mehr ins Auge. LG zeigt auf der CeBIT eine ganze Reihe an Digital-Signage-Produkten auf Basis der LCD-Technik für den Business-Bereich, die im Einzelhandel, im Gaststätten- und Hotelgewerbe oder beim Transport zum Einsatz kommen sollen.
Die neuen Touch-MonitoreT1710B und T1910B von LG im 17- beziehungsweise 19-Zoll-Format sollen sich besonders für multimediale Anwendungen am POI oder POS, aber auch in der Produktion eignen. Das resistive Display soll sowohl auf Eingaben per Finger oder mit dem Stift reagieren. Für eine schnelle und ansprechende Darstellung soll ein Panel mit großem Blickwinkel von 170 Prozent, hoher Helligkeit von 300cd/m2 und starkem Kontrast von 30.000:1 sorgen. Die Modelle T1710B und T1910B sollen ab Juni 2010 in Deutschland erhältlich sein. Über Preise schweigt sich LG noch aus.
Beim M4214T handelt es sich um ein Multitouch-Display im 42-Zoll-Format mit FullHD-Auflösung. Auch hier sieht LG als Einsatzgebiet vor allem professionelle, interaktive und multimediale POS- und POI-Anwendungen. Ein robustes und tageslichtaugliches S-IPS-Panel ermöglicht laut Hersteller Blickwinkel von 178 Prozent für höchste Farbtreue. Für scharfe und detailgetreue Bilder soll die XD-Engine sorgen. Das M4214T bringt je sieben Bild- und Tonstatus-Modi mit, die das Display an die unterschiedlichsten Anforderungen anpassen. Anschluss an das Display finden Zuspieler entweder über den HDMI-Eingang oder einen BNC-Komponenten-Eingang. Außerdem sind zwei Audioausgänge à 10 Watt an Bord. Diese Lösung ist ab Juni 2010 in Deutschland erhältlich, Preise sind noch nicht bekannt.
Das „SuperNarrow“ M4603C ist ein LCD-Display mit hohem Kontrast von 2.000:1 und einer Helligkeit von 700cd/m2. Diese Bildschirme weisen eine Stegbreite von nur 2,4 mm am linken Rand und 4,6 mm am rechten Rand auf und sind aus LGs Sicht so optimal für Videowände geeignet. Desweiteren verspricht der Hersteller höchste Farbtreue und klare, packende Bilder, die die Passanten länger in ihren Bann ziehen. Auch hier soll der Blickwinkel 178 betragen. Das 46-Zoll-Gerät unterstützt ein breites Spektrum von Content-Formaten und lässt sich ganz einfach installieren, verwalten und betreiben. Das „SuperNarrow“ M4603C ist ab Juli 2010 in Deutschland erhältlich. Der Preis wird bei Marktstart bekanntgegeben.
Eine interessante Lösung stellt das M4714V TripleView dar: Dieses Gerät kann gleichzeitig drei Ansichten auf nur einem Display darstellen. Der 47-Zoll-Bildschirm im Portraitformat zeigt je nach Blickwinkel des Betrachters ein anderes Bild. Damit soll sich diese Technologie aus LGs Sicht besonders für ungewöhnliche Werbeformen sowie zum Einsatz in Restaurants oder Casinos anbieten. Ganz klassisch könne es auch als TV-Gerät dienen, das mehrere Inhalte auf engem Raum gleichzeitig darstellen kann. Die Helligkeit soll bei 200cd/m2, der Kontrast bei 800:1 liegen. Als Reaktionszeit gibt LG 8ms. Das Display zeigt eine FullHD-Auflösung. Noch ist kein Preis für die Triple-View-Lösung bekannt
Zuletzt zeigt LG mit Multivision noch eine Plasmabildschirm-Videowand bestehend aus vier einzelnen Plasma-Displays, die jeweils ein sehr hohes Kontrastverhältnis von 1.000.000:1, eine Auflösung von 2.730 x 1.536 und eine Helligkeit von 1.500cd/m2 besitzen sollen. Die Panels sind zur Nutzung als Teil von Videowänden konzipiert, denn ihre Panel-Einfassungen sind nur 4 mm dick und damit praktisch unsichtbar für die Zuschauer. Insgesamt erreicht die Plasmabildschirm-Videowand eine Bildschirmgröße von 120-Zoll. Auch hier sind noch keine Informationen über Marktstart oder Preis bekannt.
LG auf der CeBIT 2010: Halle 14, H36 (Planet Reseller)
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TripleView klingt interessant!

Wenn ich blau vor'm Rechner sitze, habe ich leider keinen vergleichbaren Effekt.
Naja ob das wirklich für den Privatanwender brauchbar ist?