[IFA] LG LEX8: LED-TV durch Nanotechnologie nur 7,8 mm dünn
Mit einer Tiefe von nur 7,8 Millimeter ist der LEX8 laut LG der flachste FULL-LED-TV der Welt. Der Rahmen wird mit 11,6 Millimeter angegeben.
Wie kann ein LED-TV nur 7,8 Millimeter dünn sein und trotzdem über ein Full-LED-Panel verfügen? Die Antwort von LG lautet Nanotechnologie. Dank eines extrem dünnen Films mit mikroskopisch kleinen Nano-Linsen, der vor dem Full-LED-Panel aufgebracht ist, wird das Licht gleichmäßiger und effektiver verteilt und erzeugt klare Bilder. Um die Darstellungsqualität zu erhöhen, minimiert ein Anti-Reflection-Panel Spiegelungen von hellen Lichtquellen oder Sonnenschein.
Der LEX8 soll Local Dimming im 2D- und 3D-Modus unterstützen. Beim LED Local Dimming gibt es kleine LED-Punkte, die selbstständig leuchten. Die LED-Leuchtfläche ist in kleine Segmente aufgeteilt, die sich unabhängig voneinander dimmen lässt. Damit können helle Bildbereiche gezielt verstärkt oder abgedunkelt werden. Pixel Control soll einzelne LED-Blöcke kontrollieren und damit ein größeres Farbspektrum und lebendigere Farben erreichen, bis zu den tiefsten Schwarzwerten. Mit der TruMotion 400-Hz-Technologie sollen Bilder so schnell verarbeitet werden, dass Unschärfen ausgeschlossen sind. Eine gleichmäßige Verteilung des Lichts der LED Backlight Panels soll für eine effektivere Beleuchtung des Bildschirms sorgen, für den 3D-Modus verspricht LG hellere und klarere Bilder.
„Unser erster Fernseher mit Nanotechnologie setzt neue Standards in der TV-Welt“, erklärt Nils Seib, Manager Public Relations bei der LG Electronics Deutschland GmbH. „Wer diese Erfahrung einmal gemacht hat, kann nicht mehr zu einem normalen Fernseher zurückkehren, denn der Quantensprung in der Bildqualität ist ähnlich bahnbrechend wie zwischen einem schlichten Röhrenfernseher und einem Full-HD-Gerät.“
Die neue Technologie hat nicht nur Einfluss auf die Darstellungsqualität genommen, sondern auch auf das Design des Fernsehers. Mit einer Tiefe von nur 7,8 Millimeter ist der LEX8 laut LG der flachste FULL-LED-TV der Welt. Der Rahmen wird mit 11,6 Millimeter angegeben. Als Speerspitze des Home Entertainments im Wohnzimmer verfügt der LEX8 über umfangreiche NetCast[TM]-Funktionen und Zugriff auf Onlinedienste wie YouTube und maxdome. Via DLNA verbindet er sich mit zertifizierten Geräten wie NAS oder Computer und kann auf deren Multimedia-Bibliotheken zurückgreifen. Die Steuerung soll ganz einfach sein, die neue Magic-Motion-Fernbedienung kommt mit einem Minimum an Tasten aus. Per Gestensteuerung lassen sich Aktionen direkt auf dem Bildschirm ausführen. Preise und Verfügbarkeiten werden erst bei Marktstart bekannt gegeben, der Zeitpunkt wird nicht angegeben.
Technische Daten LEX8:
- NANO FULL LED TV
- NANO Lighting Technology
- Micro Pixel Control
- Infinite Contrast Ratio (10.000.000:1)
- INFINIA Design: 7,8 mm tief, 11,6 mm Rahmenbreite
- TruMotion 400 Hz
- 3D TV (Shutter 3D)
- Picture Wizard II
- NetCastTM (Broadband TV)
- DLNA
- Magic Motion Remote Control
- USB 2.0 (DivX HD, MP3, JPEG, etc.)
- Invisible Speakers (7W+7W)
- Infinite Sound
- Clear Voice II
LG ist auf der IFA 2010 in Berlin bei den Ausstellern der Unterhaltungselektronik in Halle 11.2 Hausgeräte in Halle 1.1, Standnummer 103 zu finden.
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Ich frage mich gerade : Was nützt einem ein sehr dünnes Gerät wenn die Anschlüsse nach hinten weggehen und noch 2-5 cm Platz brauchen ^^-) wie auch beim Panasonic LED D25
Schätze mal, die Anschlüsse befinden sich in dem ausgesprochen fetten Fuß des Geräts - da wird das schlanke Design leider wieder ad absurdum geführt
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*g* - Sperrsitze? Ich dachte schon, wir sind im Kino?
7,8mm Display, aber 20cm-Standfuss...
Hätten die mal lieber ein flaches Interfacekabel von hinten herausgeführt, damit man die basisstation (im Standfuss) auch irgendwo unsichtbar plazieren kann. So schaut das Design etwas merkwürdig aus. Bei so einer Tiefe wär man echt geneigt, das Panel wie ein Bild an die Wand zu hängen.
@bluray

richtig! versteht wohl niemand, außer die hersteller
Als Sperrspitze des Home Entertainments im Wohnzimmer verfügt der LEX8 über umfangreiche ...

Ist der LG-Originaltext, wohl ein ganz fetter freudscher Versprecher
Kabel nach hinten weg, kann ich auch nicht nachvollziehen. Mein alter LCD hat sie noch nach unten weg. Die neuen sind dünn und wackelig, Kabelführung nach hinten weg, muss man nicht verstehen. Abgewinkelte Kabel würde ja schon reichen. Ist wohl ein Zwischenschritt zu nur HDMI, VGA und DVI sind anscheinend nicht mehr eingeplant.
Herrlich, ich liebe es.
Bei den Röhren hat man Jahrzehnte lang versucht die Reflexionen weg zu bekommen und es gab auch allerlei skurriles Zubehör und als dann die TFTs da waren, haben sich alle gefreut das nix mehr spiegelt. Ein paar Jahre später hat sich jemand überlegt, wie man Geld sparen kann; hat einfach einen Arbeitsschritt weg gelassen und das dem Kunden als Vorteil verkauft und nun wird der Arbeitsschritt wieder eingeführt
Du meinst das hier? was man wegen der höheren Kontraste einführte
http://de.wikipedia.org/wiki/Glare-Type-Display
Wegen der Kabelproblematik gibt es ja diese Übertragungstechnik irgendwo im 50 GHz-Bereich mit Reichweiten im Bereich von einem Meter.
Wann diese Technik nun einmal wirklich eingesetzt wird, wäre interessant
Eigentlich reicht ja eine (Unterputz-)Wandhalterung mit Dockingstation
.
Ich hätte gerne eine OLED Folie zum ausrollen oder tapezieren.
@Mnyut: Die Folie hätt ich auch gern.
Also bei nem normalen Fernseher, d.h. normale Größe bis ca. 80cm Diagonale konnte ich noch keinen signifikanten Schärfeunterschied zu meinem Sony Röhrenfernseher feststellen. Wahrscheinlich bin ich optisch einfach zu eingeschränkt
Die Schärfe ist bei Filmen usw. und gutem PAL-Material (nicht die vergewaltigten xvid's die man im Netz findet) auch nicht so das große Problem, sondern eher der miese MPEG2 Codec (die Klötzchen, Artefakte und verwaschene Bilder bügelt deine Röhre perfekt weg, aber ein LCD kann das eben gar nicht) und fehlende Details was vor allem beim Sport oder Bildern störend ist.
Außerdem ist HD nicht automatisch besseres Bild. Man hat ja bei der DVD schon gesehen, dass da nicht automatisch besseres Material drauf kommt.