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LG bringt sein NAS-System auf den Markt

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 7 kommentare

Auf der CeBIT wurde das N4B1 bereits gezeigt, nun ist es lieferbar. LGs NAS ist mit zwei oder vier TByte Speicherkapazität ausgestattet und hat auch einen Blu-ray-Brenner an Bord.

LG N4B1LG N4B1

»Gerade im SMB-Bereich ist das Thema Massenspeichersysteme hochaktuell«, kommentiert Nils Seib von LG Deutschland den Produktstart des N4B1, mit dem der Hersteller »hervorragend aufgestellt ist für diesen Wachstumsmarkt«. Ohne Festplatten kommt das NAS derzeit auf etwa 560 Euro. LG baut auch einen Blu-ray-Brenner ein: Der ist für Backups auf optischen Medien gedacht. Sind die zu archivierenden Daten größer als 50 GByte, werden sie auf mehrere blaue Medien verteilt. Beim Zurückspielen der Sicherungen sorgt das »Disc List Management« dafür, dass auch nur das Medium eingelegt werden muss, auf dem die gesuchten Files abgelegt wurden. Alle Backup-Jobs, auch auf Blu-ray-Scheiben, von Speicherkarten, USB-Medien und -Festplatten sind dank »Auto-Sync«-Funktion auch zeitgesteuert und automatisch vorzunehmen.

Auszustatten ist das N4B1 mit bis zu vier Festplatten und einer Gesamtkapazität von 4 TByte. Unterstützt werden die RAID-Modi 0, 1, 5, 1+0 sowie JBOD. LG hebt die »Virtual Disc Library« hervor, dank derer mehrere Anwender auf dieselbe Disk zugreifen können. Betriebssystem-Unterstützung und die Schnittstellen-Ausstattung entspricht dem derzeitigen Standard kleinerer NAS-Systeme: Kompatibilität verspricht LG zu Windows, Linux und MacOS; an Ports finden sich eine RJ-45-Buchse, drei USB-2.0-Anschlüsse, ein eSATA-II-Slot und ein 4-in-1-Kartenleser.

Features des LG N4Bs (Herstellerangaben)
Schnittstellen1x RJ 45, 10/100/1000 Mbps, 3x USB 2.0 (1x Vorderseite, 2 x Rückseite), 1x eSATA II (Rückseite), 1x 4in1 Kartenleser
Ausstattung4x Festplattenschächte (Auslieferung ohne Festplatten)

1x integrierter Blu-ray Brenner (6x BD-R), unterstützt auch DVD und CD Standard 
DateisystemeUTF-8, .EXT3, .FAT, .NTFS
RAID ManagementJBOD, RAID 0, 1, 5, 1+0
Client-UnterstützungWindows 2000, XP, Windows Server 2003, Vista, Mac OS 9x, 10x, Linux: Redhat, Ubuntu, Suse
Webbrowser-KompatibilitätInternet Explorer 6.0, Netscape Navigator 7.0 +, Opera 7.0, Safari 2.22, Mozilla Firefox
Unterstützte DateiprotokolleFTP, HTTP, AFP, CIFS/SMB, AFP
ApplikationenBackup-, FTP-, Print-Server, Active Directory, iTunes-Server, Dynamisches DNS
SystemmanagementEmail Alert Message Service, Firmware-Upgrade, interne HDD-Hibernation, UPS-Management, Web-based Management, Disc-Alert, Log-System
Gewicht7kg ohne Festplatten (10kg mit Festplatten)
Abmessungen
190 x 289,4 x 270,5 mm (BxHxT)
7 Kommentare anzeigen.
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  • trithdurol , 22. Juni 2009 20:41
    Ich steh nicht sosehr auf restriktive "Out-of-the-box"-Lösungen ... aber das Gehäuse ist schick!

    Hat jemand ne Idee wo man an etwas Vergleichbares für ein Atom/Ubuntu Eigenbau NAS herbekommen könnte?
  • I-HaTeD2 , 22. Juni 2009 23:05
    In der Form wohl nicht, gibt zwar einige NAS Gehäuse aber allein die sind schon unverschämt teuer ... Da es ohne Festplatten hier auch schon 560€ sind ist es im Prinzip also das selbe. Wenn man den Platz hat würde ich lieber ein normales PC Gehäuse nehmen bzw. optional ein günstiges HTPC Gehäuse. Zusammen auf AMD Basis bekommt man da auch einen günstigen und sparsamen NAS aufgebaut.

    Kompatibilität zu Windoof, Linux und MacOS ist auch quark, solange das System im Netzwerk ist und einen Browser hat kann man damit eig. auch den NAS steuern ...

    Davon abgesehen frage ich mich wieso "nur" 4TB und nicht auch 8? Ist doch eigentlich nur von den Festplatten abhängig.

    Ansonsten bevorzuge ich auch eher die Eigenbaulösungen, die bekommt man wenigstens noch schön leise und die Hardware wechseln ist auch kein Problem. Dafür halt nicht immer so schön und anderes Garantieverhältnis.
  • sskrubble , 23. Juni 2009 00:32
    Richtig, das günstigste NAS System ist immernoch das eigene, ich habe ein ganz altes Elitegroup board mit aufgelötetem Duron 1400+ ... ein Controller in PCI-Slot und fertig ist das...
    Diese ganzen "highend NAS-Systeme" find ich, sind irgendwie nur künstlich hochgeputscht.

    MfG
    www.sieschauennur.de
  • Takabo , 23. Juni 2009 08:19
    Wer ist so blöd und sichert 4TB auf Blu-Ray Medien? Oder habe ich was verpasst und die Rohlingpreise sind plötzlich in den Keller gerauscht? Abgesehen davon hat der Admin anderes zu tun, als jeden Tag Rohlinge zu wechseln. In jedem "SMB", oder wie es im Deutschen heisst "KMU", sollte auch eine Bandsicherung vorhanden sein. Meiner Meinung nach komplett am Zielmarkt vorbei.
  • Yoda1285 , 23. Juni 2009 20:56
    Gibts die Dinger auch mit Wake on LAN?
    Muss ja nicht immer laufen das Ding.
  • Yoda1285 , 23. Juni 2009 20:56
    Gibts die Dinger auch mit Wake on LAN?
  • I-HaTeD2 , 24. Juni 2009 07:47
    Brennen als Backup ist eh Käse ... Das war war schon immer so, selbst zu Zeiten wo man noch (oder gerade da) mit Disketten arbeiten musste. Da nehm ich lieber noch paar HDDs die ich mir in den Schrank lege und wechsle, das geht flotter und einfacher. Bei einem Tower mit durchgängigen Schächten dürfte man auch genug Wechselrahmen einbauen können.