Fazit
Wenn Sie uns fragen würden, welche Produkte aus sämtlichen Kategorien wir als Traumhardware empfehlen, dann wären dies höchstwahrscheinlich ein Extreme oder Black Edition-Prozessor, jede Menge schneller Hauptspeicher eines namhaften Anbieters, eine der schnellsten Solid State-Laufwerke für die Installation Ihres Betriebssystems und eine der Spitzengrafikkarten von ATI oder Nvidia. Enthusiasten sollten allerdings noch ein weiteres Produkt ihr Eigen nennen: Das 4big Quadra von LaCie.
Alles in Butter?
Der maximale Durchsatz von 175 MB/s ist zwar nicht rekordverdächtig, er ist jedoch bedeutend schneller als bei einer einzelnen Festplatte und dieser Wert fällt weder im RAID 0 noch in RAID 5 Modus in den Keller. Das Produkt ist zudem eindeutig schnell genug für eine Speicher- bzw. Backup-Lösung, da das Kopieren von Daten via Gigabit Ethernet bei ungefähr 105 MB/s auf einen Flaschenhals trifft. Die Zugriffszeiten liegen nicht weit von denen entfernt, die man von Festplatten aus dem Desktop-Bereich kennt. Auch die Betrachtung des Geräuschpegels und der Leistungsaufnahme liefern äußerst annehmbare Ergebnisse.
Das Gerät verfügt zudem über eine hervorragende Backup-Software und beispielhafte Flexibilität, einschließlich der sieben RAID-Betriebsarten. Das Produkt ist zudem mit Kapazitäten von 4 TB oder 6 TB erhältlich, was nur wenige andere Desktop-Speicherlösungen bieten. Zuguterletzt sieht das Gerät auch entsprechend gut aus und wird mit sämtlichen erforderlichen Kabeln geliefert. Wenn man bedenkt, dass USB 3.0 Mainstream-Lösungen noch einige Monate auf sich warten lassen, scheint diese Investition sogar zukunftssicher, da es möglich ist, Festplatten durch größere Modelle zu ersetzen.
Ein ernsthaftes Problem kann jedoch die 2-TB-Grenze werden, die intern mit 32 Bit arbeitende Controller-Treiber aufstellen. Für die Datensicherheit auf Ihrem 4big Quadra sind sauber programmierte Treiber zwingend notwendig, sonst wird die Speicherbox in der Praxis ein Albtraum. Entweder werden die ersten 2048 GB nicht erkannt, oder aber das System überschreibt vorhandene Bereiche beim Überschreiten dieser Kapazität. Ursache: Controller-Treiber, nicht LaCie.
Legen Sie Grundlagen und Budget fest
Negativ am Gerät selbst ist derweil der Preis, der in Deutschland für die 4 TB-Version bei immerhin rund 900 Euro liegen dürfte. Und Sie werden sich auch von alter Hardware und einem alten Betriebssystem wie Windows XP verabschieden müssen. Denn auf Grund der Beschränkungen der 32-Bit–Addressierung ermöglichen lediglich 64-bit Lösungen und Windows Vista mit Service Pack 1 die Erstellung von Partitionen mit einer Kapazität von über 2 TB. Dies ist nicht das Verschulden von LaCie, sollte aber vor dem Kauf eines 4big Quadra als ein notwendiger Schritt in Betracht gezogen werden.
Dieses Gerät kenne ich nicht, aber wir hatten hier in der Firma schon einige Geräte von LaCie und es war jedes Mal die totale Katastrophe! Netzteile gehen häufig über die Wupper, sie waren meist sehr langsam und generell eher schlecht verarbeitet.
Sooo schlimm ist das mit der 2 TByte-Grenze nun auch wieder nicht. Schließlich kann man ja auch 2 Partitionen anlegen. Das habe ich bei meinem 3,5 TByte NAS, das ich (zum Teil) via iSCSI ansteuere auch gemacht. Im (vernünfigen) RAID5-Modus sinkt die Nettokapazität sowieso um 25% (=3TByte).
Leider unterstützt das Gerät keinen Betrieb über Ethernet und fällt daher als Server aus.
"Leider unterstützt das Gerät keinen Betrieb über Ethernet und fällt daher als Server aus."
Hä?!?
"Der neue 7er ist ein rundum gelungenes Auto - leider kann er nicht schwimmen und ist daher nicht als Boot nutzbar"...
Die LaCie 4big ist halt nunmal kein NAS (wobei übrigens jedes NAS ein Server ist und nicht erst als solcher genutzt werden muss).
Wenn du ein NAS suchst dann schau dir doch mal das entsprechende Modell an: http://www.lacie.com/de/products/product.htm?id=10315
Schön, dass LaCie wenigstens die 4big Quadra-Reihe solide verarbeitet. Von der Verarbeitungsqualität der 2TB LaCie Big Disk Extreme+ Triple Festplatte bin ich masslos enttäuscht. Der Ein/Ausschalter steht hervor und funktioniert nach einigem Hin- und Hertransport zwischen Arbeitsplatz und Wohnort nicht mehr richtig, weil er sich verbogen hat. Das ganze Gehäuse lottert und scheppert und was noch viel schlimmer ist, die Aussparung im Blech um den USB-Anschluss ist viel zu gross, so dass es ohne übermässige Kraftaufwendung möglich ist, den USB Stecker verkehrt herum anzuschliessen (!!!!!). Der USB-Controller der externen Festplatte geht so kaputt. Auf die Daten kann dann nur noch über Firewire zugegriffen werden. Der Artikel ist interessant geschrieben, aber LaCie wird zu fest hochgelobt.
was bringt mir raid und schnell wenn die komplette kiste wegbricht, finger wesch von "lazy" technik
finger weg von lacie-schrott!
LaCie sowie der gesamte Support und die Geschäftsleitung sind einfach nur Schrott. Auch die Geschäftsleitung antwortet noch nicht einmal auf Schreiben. Wie der "Herr so sein Gescherr" Hoffentlich gehen die bals pleite bei der Firmenpolitik. Man wollte mir einen Erstaz aus Ihren eigenen Schrottplat(gebrauct) geben. Suche noch Leute, die zusammen mit mir auf einen öffentlichen Platz und mit Camera, unsere LaCie Protukte öffentlich unter dem Schlogan "Das beste was man mit LaCie machen kann" mit einem großen Hammer zertrümmern um es dann ins Netz zu stellen. Meldet Euch....