LaCie Rugged Safe: biometrisch und verschlüsselt
Wer sich bei externen Festplatten von der Masse absetzen möchte, muss etwas Besonderes bieten. LaCies neues Laufwerk "Rugged Safe" ist nicht nur stoßfest, es sichert die Daten auch biometrisch und verschlüsselt sie mit AES.
LaCie nennt seine neue externe Festplatte selbstsicher die "sicherste mobile Festplatte, die auf dem Markt derzeit erhältlich ist". Sie heißt Rugged Safe und soll Daten auf mehreren Ebenen schützen. Zum einen verfügt das Gehäuse über einen Fingerprint-Sensor zur biometrischen Identifizierung des Nutzers. Zum anderen kommt eine 128-Bit-Verschlüsselung mit dem AES-Verfahren zum Einsatz, um die Daten für Unbefugte unlesbar zu machen. Für mechanische Sicherheit soll das Gehäuse mit Gummi-Stoßschutz und vier unabhängigen Aufhängungen für die interne Festplatte sorgen.
Anschließen kann man die Rugged Safe per USB 2.0 oder FireWire 400 und 800, eine zusätzliche Stromversorgung wird nicht benötigt. Der abgehärtete Mobilspeicher ist sowohl mit Windows-PCs als auch Apple-Rechnern kompatibel. Ein weiterer Vorteil ist laut Hersteller, dass die Rugged Safe, ein Mal konfiguriert, mitsamt aller Sicherheitsfunktionen auch ohne weitere Software an anderen Rechnern per Plug&Play sofort nutzbar ist. So habe man auch an fremden PCs nach einer einzigen Berührung des Fingerabdrucksensors Zugriff auf seine Daten. Bis zu 10 weitere Anwender können sich für den Zugriff hinterlegen lassen.
LaCie gewährt auf die Rugged Safe drei Jahre Garantie und liefert den Mobilspeicher mit einer Backup-Software für Mac und PC aus. Das Modell mit Mit 500 GB Speicherkapazität ist ab sofort zum offiziellen Listenpreis von 189 € über den LaCie Online Store, die LaCie Reseller+ oder am LaCie Corner erhältlich. Das 1 TB-Modell wird zu einem späteren Zeitpunkt verfügbar sein. Weitere Informationen unter www.lacie.com.
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Biometrie als Passwortersatz ist doch n schlechter Witz ..
Fingerabdruck + Pfeffer + Tesafilm + Scanner + Laserdrucker + Leim =
ein Fingerabdruck, der sogar professionelle Systeme überlistet.
Vorallem auf 'ner portablen Festplatte .. die darf man dann ja nur mit Handschuhen anfassen ..
Sicherheit ist nach wie vor zu teuer, aber im Gegensatz zu einer TrueCrypt Partition, die erst gemountet werden muss, kommt man wenigstens an jedem PC an seine Daten. Schließe mich meinen Vorrednern zur Biometrie an. Vielleicht wäre mal eine beschreibbare Chip- oder RFID-Karte ein gescheiter Ansatz.
Hmmm, Fingerabdruck... Ne! Wie wäre dieser Ansatz: Wie beim Blutzuckmessgerät: In den Finger picksen, Bluttropfen auf den Sensor und die DNA Analyse abwarten... Bingo!
Mal ohne Flachs, wer sensible Daten mitnimmt ist damit doch schon recht gut bedient. Wer klaut denn solche Platten? Doch der, der die Gelegenheit wahrnimmt, im Zug oder Cafe oder sonstwo, die werden dann irgendwo versetzt oder selber genutzt. Für den "Gelegenheitskiminellen" denke ich mal ist der Schutz OK. Wer das Teil aus einem Büro mitnimmt, der nimmt auch andere Rechner mit um an die Daten zu kommen...
Besser wäre es, wenn der Fingerprint Sensor als Stick ausgeführt wäre, Platte und Stick getrennt und es ist schwer an die Daten ranzukommen.
Aber der Ansatz ist ja nicht verkehrt.
Laptops werden sehr oft gestohlen oder vergessen. In dem Fall ist der materielle Verlust geringer als der Verlust der Daten. In der gestohlenen Laptoptasche ist gewöhnlich auch der USB-Stick und USB-Festplatten. Insofern ist ein Passwort schon eine gute Idee. Passwort im Portemonnaie, und gut ist. Ist fast idiotensicher und wer Laptop und Portemonnaie klaut, muss schon ziemlich viel kriminelle Energie mitbringen.
am sichersten wäre ein handscanner (der glukoseströme im blutkreislauf der hand als merkmal erfasst) aber das passt nicht auf ein festplattengehäuse
die zeilenscanner sind schon recht gut aber einige lassen sich wirklich einfach austricksen...
fingerabdruck kann schon recht sicher sein, wenn er gut genug ist um (erkennung der Poren und das "zulaufen" dieser wenn der finger ne weile aufliegt, kombiniert mit impedanzmessung usw usf schließt schonmal die meisten gespooften abdrücke aus, allerdings bezweifle ich mal das die platte das kann mit nem zeilensensor)
der zeilensensor hat halt den vorteil dass der fingerabdruck nicht auf der oberfläche verbleibt sondern verwischt wird
Wenn man auch den Zeilenscanner an sich misstrauen mag, wenn es sich um eine echte HW Verschlüsselung auf der Platte (SED) handelt, ist das Öffnen und Schließen des Plattenzugangs ohne Software sehr sinnvoll. Insbesondere scheint das die erste HD zu sein, bei den ein Bare Metal Time Machine restore von einer SED ermöglich wird, da keine Software nötig ist, um die HD zu öffnen.