CeBIT - VW Passat fährt ohne Fahrer

ibeo sick caroline

Die Firma Ibeo stellte auf der Messe den VW Passat "Caroline" aus, der beim vergangenen DARPA-Wettbewerb teilgenommen hatte. Über die DARPA Urban Challenge haben wir schon mehrfach berichtet. Von den qualifizierten Teams, darunter "Spirit of Berlin" vom Team der FU Berlin, "AnnieWAY" - ein Team aus mehreren Forschungsinstituten mit Basis in Karlsruhe - nahm auch "Lux" teil.

Zur Information: Bei der DARPA Urban Challenge im vergangenen Jahr nahmen ausschließlich komplett autonom fahrende Fahrzeuge zu einem Wettrennen an. Der Parcours betrug 60 Meilen.

Das Messprinzip der Ibeo-Laserscanner folgt diesem Konzept: Der Sensor sendet einen Lichtstrahl aus, wobei die Reichweite reicht von 30 cm bis zu 200 m beträgt. Der Lichtstrahl wird von den Objekten, auf die er trifft, reflektiert. Diese Reflexion wird durch eine im Gerät sitzende Photodiode aufgefangen und zu Signalen verarbeitet. Der Zeitunterschied zwischen ausgesandtem Lichtimpuls und Empfang der Reflexion wird mit der Lichtgeschwindigkeit verrechnet. So erhält man genaue Angaben über die Entfernung des reflektierenden Gegenstands. Schon mit der zweiten Reflexionsmessung kann dessen Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung bestimmt werden. Die Demonstrationen am Messestand zeigten, dass in naher Zukunft zumindest Teilfunktionen in Serienfahrzeugen integriert werden. Beispielsweise zur Unfallverhütung.

Ursprünglich sollte der VW Passat von Ibeo auf einem Parcours hinter Halle 26 fahren, doch im Vorfeld der Messe gab es Unstimmigkeiten wegen der GPS-Einheit. Diese hatte Ibeo beim 500.000 Euro teuren Einzelstück am Messestand entfernt.

ibeo sick caroline

ibeo sick caroline

Weitere Artikel zum Thema Fahren ohne Fahrer bei Tom’s Hardware:

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
3 Kommentare