Lenovo wird Tegra-2-Tablet mit Android 3.0 bringen
Laut kürzlich aufgetauchten Informationen streckt Lenovo mit seiner ThinkPad-Marke die Fühler in Richtung Tablet-Markt aus. Die Frage ist: Wird ein ThinkPad-Tablet attraktiver für Unternehmen sein als ein BlackBerry PlayBook?
Laut Informationen von This is My Next (engl.) soll das ThinkPad-Tablet auf Android 3.0 (Honeycomb) aufsetzen und von dem Dual-Core-Prozessor Nvidia Tegra 2 angetrieben werden. Diese Konfiguration – auch beim Motorola Xoom zu sehen – scheint sich derzeit zum Standard für moderne Android-Tablets zu mausern.
Das Tablet soll ein 10,1-zölliges IPS-LCD mit 1.280 x 800 Pixel Auflösung und kapazitiver Multitouch-Oberfläche integrieren, das optional auch Stylus-Eingaben für Zeichnungen und handschriftliche Notizen unterstützen wird. Mit einem Gewicht von 715 g und Abmessungen von 25,8 x 17,7 x 1,4 cm wird es zu den eher klobigen Vertretern seiner Art zählen.
Das Lenovo-Tablet soll sich aber in einem Aspekt von den meisten Mitbewerbern abheben, der vor allem für Business-Anwender interessant sein dürfte: Es kann in eine Konstruktion gesteckt werden, dank der es dann als Notebook mit vollwertiger Tastatur genutzt werden kann. Es sieht allerdings nicht so aus, als würde diese das Tablet aufnehmende Hülle über den ThinkPad-typischen Pointing Stick in der Mitte der Tastatur verfügen.
Das in den Slides bereits Launch-Datum und Preis – Juni 2011 und 499 US-Dollar (ca. 336 Euro) – zu finden waren, sollte es nicht mehr allzu lange dauern, bis das Tablet auch offiziell von Lenovo vorgestellt wird.
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Die Idee ist Hammer, nur ein brechreiz hat das ganze... und das nennt sich Android
Keine Infos zu den Schnittstellen?
Ich stehe auf diese etwas weniger spielzeughaften Tablets mit Dockingfähigkeit. Damit kann man nämlich auch schnell mal ein paar Mails ordentlich beantworten, ohne auf einer unergonomischen Bildschirmtastatur rumzutippseln oder -wischen.
Stift hat auch was für sich, denn damit kann man mal eben eine Skizze erstellen oder, mit entsprechender Handschrifterkennung ausgerüstet, super Notizen zu einem Skript machen.
Wenn dann noch die Schnittstellen stimmen (IR-Transceiver wäre auch nicht schlecht, um das Teil auch mal als Universalfernbedienung missbrauchen zu können bzw. es damit bedienen zu können, wenn es per HDMI an einen Bildschirm gedockt ist) und das Ding nicht ganz so buggy ist, wie der Asus Transformer in der erst kürzlich getesteten UK-Version, dann scheint das ja echt was zu werden, mit den Tablets.
Wer hätte in den späten 80ern und frühen 90ern erwartet, dass Geordi LaForges Tablet so schnell Realität werden.
Die Idee ist Hammer, nur ein brechreiz hat das ganze... und das nennt sich Android
Das stimmt wohl. Für den Privatanwender ist's nicht so schlimm. Aber für den Unternehmenseinsatz ist Android einfach noch nicht wirklich reif genug. :-(
Hm... Preis (mit Tastatur?!) sieht ja verlockend aus. Und bis Juni ist auch nicht mehr lange hin... Wenn IBM sonst nicht viel verbockt wäre das ein verlockendes Angebot für mich - vorallem mit die duale Verwendungsmöglichkeit.
Hm... Preis (mit Tastatur?!) sieht ja verlockend aus. Und bis Juni ist auch nicht mehr lange hin... Wenn IBM sonst nicht viel verbockt wäre das ein verlockendes Angebot für mich - vorallem mit die duale Verwendungsmöglichkeit.
IBM hast sei 2004 nichts mehr mit ThinkPad am Hut, es ist schlicht nur noch der Nostalgische Name "thinkpad" über und das "thinkpad" design von die alten guten IBM...