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Auch heute noch halten die ThinkPads das, was man sich von ihrem Namen verspricht. Die Verarbeitung bewegt sich größtenteils auf hohem Niveau, die Softwarebeigaben sind hilfreich aber nie aufdringlich. Die Ausstattung ist für Business-Notebooks angemessen: TPM und Fingerprint-Scanner, Bluetooth, Draft-N WLAN und Gigabit Ethernet, UMTS-Modul und GPS-Ortung. Unschön ist, dass beide vergleichsweise wenige bzw. (noch) exotische Anschlüsse mitbringen. 3 USB Ports sind für diese Größe noch passabel. Firewire fehlt aber komplett, und wo das X301 externe Displays digital wenigstens über den noch seltenen DisplayPort anbinden kann, ist das X200 komplett auf die analoge VGA-Buchse beschränkt.

Ihre Stärken können die zwei kleinen Chinesen in den Disziplinen Gewicht, Batterielaufzeit, Lautstärke und Temperaturentwicklung ausspielen. Sie wiegen jeweils um die 1,5 Kilo, laufen bis zu 4,5 (X200) bzw. 3,4 (X301) Stunden, bleiben angenehm kühl und fallen selbst unter Volllast beim Betriebsgeräusch nicht aus dem Rahmen. Auch die Garantie gibt Grund zur Freude: Lenovo gewährt hier drei Jahre auf alle Teile. Einschicken muss man das Gerät allerdings selbst.

Zur Bildergalerie: ThinkPad X301Das X301 ist das schlankere und leichtere der beiden Modelle. Auch bei der Wahl der Materialien zeigt sich, dass es das teurere Modell ist. Sein Bildschirm zeigt auf einer größeren Fläche mehr Bildpunkte als das X200, und das optische Laufwerk erweitert das Einsatzgebiet: So kann man beim Kundengespräch auch mal eine CD mit aktuellen Angeboten oder Produktinformationen brennen. Aus der schnellen SSD kann das X301 keinen rechten Vorteil ziehen, weil sein Prozessor zu langsam ist. Abzüge kassiert das X301 für den weichen, knackenden Displaydeckel, die tickende und knisternde Handballenauflage links und den fehlenden Docking-Anschluss. Die gebotene Leistung ist zwar ausreichend, rangiert aber für deutlich am unteren Bereich des Spektrums. Der Preis liegt knapp 2.400 Euro im gehobenen Rahmen.

Zur Bildergalerie: ThinkPad X200sInsgesamt überzeugt das X200 mehr. Es bietet mehr Prozessorleistung, einen Docking-Anschluss, einen etwas härteren Display-Deckel und deutlich längere Akku-Laufzeiten - und das alles bei fast identischem Gewicht. Die Tastatur gefällt ebenfalls besser. Außerdem hat es einen ExpressCard-Slot und einen Kartenleser an Bord. Dafür fehlt ihm das optische Laufwerk. Das Display ist minimal dunkler als beim X301, kann aber mit größeren Blickwinkeln und besserem Kontrast aufwarten. Ein weiteres Pro-Argument mag für den Einen oder Anderen der geringere Listenpreis sein, der beim 12-Zoll-Modell bei etwa 1.740 Euro liegt. Wer also ohne optisches Laufwerk auskommt und nicht unbedingt auf die Linie seines Notebooks achtet, dürfte mit dem X200 gut bedient sein.

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sasfan 15/04/2009 13:35
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-0+

Das X200 ist ein feines Gerät, aber es fehlt im ein 1440er LED-Display (gibts nur in der Tabletversion, die aber wieder einen schwachen Prozessor hat) sowie HDMI/Displayport am Gerät selber (an der Dockingstation gibts das).
Oder das Display des X301 im X200. Denn am Display ist der Rahmen aussenrum schon arg breit; das X60/X61 nutzen den Rahmen viel besser aus.

anonymous 15/04/2009 16:15
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-0+

Irgendwie wird hier im gesamten Beitrag andauernd zwischen X200 und X200s gewechselt. Bitte beachtet doch dass dies 2 komplett unterschiedliche Notebookreihen sind. Z.B hat das normale X200 die Leistungsstarken P Prozessoren von Intel eingebaut, während das X200s auf die LV Varianten (zB. SU9400) zurück greift.

@sasfan: das X200s gibt es mit 1440er LED Display, hab selber eines, und muss sagen dass es ein Top Gerät ist. Ich arbeite auch viel mit VM-Ware auf dem Gerät und mir fällt der LV-Prozessor hier nicht merklich negativ auf, im gegenteil, bin von der guten Performance überascht. Und mit dem 9Cell Akku komm ich im Schnitt auf 8 Stunden Akkulaufzeit! Zum Rahmen kann ich nur sagen: ja könnte dünner sein, aber angeblich ist das wegen dem LED Display so, daher hast im X200s auch keinen Platz für ne Web-Cam oder die WWAN Antennen (in den X200(s) ohne LED Display ist beides möglich)!

fruechtetee 15/04/2009 16:31
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--1+

Muhahaha Schnäppchen!

sasfan 15/04/2009 17:26
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-0+

Naja, für Officeanwendung ist der LV-Prozessor sicherlich ok (hab in der Arbeit selber ein X61s), aber in meinem Fall müsste es auch öfters mal H.264 codieren und ne Oracle-Datenbank in einer Virtual Machine fahren.

Schade, dass es die von Lenovo nicht mehr in Form eines X62 (4:3) gibt,
denn das 200er ist bei weitem nicht mehr so kompakt wie das X6x.
Auch die kleinere X60-Tastatur ist mir ehrlichgesagt lieber.
Aber die 60er gibts wieder nicht mit HDMI/DVI... *mist* und der VGA-Ausgang ist am 1680er-TFT zu schlecht.

benkraft 15/04/2009 17:27
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-0+

manii :
Irgendwie wird hier im gesamten Beitrag andauernd zwischen X200 und X200s gewechselt. ...



Das stimmt - es handelt sich tatsächlich um ein X200.

sasfan 15/04/2009 17:28
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-0+

fruechtetee :
Muhahaha Schnäppchen!



Keiner erwartet bei solchen Geräten Aldi/MM/Lidl/Penny-Preise.
Und die Qualität ist eine andere! Einmal Thinkpad X oder T-Klasse,
immer Thinkpad. (zumindest solang die Qualität nicht weggespart wird)

fruechtetee 16/04/2009 17:50
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-0+

Was heißt AldiPreise: Die dinger kosten soviel wie ein Thinkpad 6161 - und das hat Tabletop, Touchscreen, ausreichend Leistung und hält mit Undervolting leicht 10 Std. im Office!

Von daher kein atraktives Angebot für mich.

sasfan 16/04/2009 19:08
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-0+

Ein X200 mit P8600 incl. Docking und DVD-Multiburner
kriegst für ~ 1300 Euro auf der Strasse. Das ist für diese Geräteklasse relativ günstig!

Gehe davon aus, das Großfirmen die Dinger noch deutlich günstiger bekommen (Mwst natürlich berücksichtigt).

Zugegeben teurer als das gleiche Modell in USA, aber man muss ja auch
noch Transport, Einfuhrumsatzsteuer (19%!) und Zoll berücksichtigen.

fruechtetee 16/04/2009 22:27
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-0+

Ein X200 mit P8600 incl. Docking und DVD-Multiburner kriegst für ~ 1300 Euro auf der Strasse.


Ein X61s kostet 900€, hat zwar schwächeren Prozessor, aber ist sonst einfach besser.

anonymous 19/04/2009 01:06
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-0+

Da ich letztes Jahr über meine Uni günstig an ein X301 (Modell 2774 LEG) gekommen bin, möchte ich auch gerne meinen Senf dazugeben:
Schöner Test, dem fast vollinhaltlich zustimmen kann: die Kritik am Displayport-Anschluss kann ich allerdings nicht nachvollziehen, da ein Adapter auf DVI um ~11€ zu haben ist und im Gegensatz zu den exotischen Anschlüssen einer gewissen Obstfirma nicht direkt beim Hersteller bezogen werden muss.
Die SSD kann zwar ihre Vorteile auf Grund der schwächeren CPU nicht ganz ausspielen, allerdings glaube ich stellenweise schon Gewindigkeitsvorteile zu merken (Stichwort OpenOffice-Start). Auch die Virtualisierung von Windows XP läuft unter Ubuntu Jaunty sehr flüssig.
Gestört hat mich, dass Lenovo auch bei den mageren 64 Gb Speicher seine Recoverypartition raufgepackt hat, wenn man auf ThinkVantage verzichten will ist die überflüssig.
Es ist möglich das DVD Laufwerk durch einen Zusatzakku zu ersetzen, leider ist das nicht im laufenden Betrieb möglich. Außerdem muss zur Montage eine Befestigungsschraube gelöst werden weswegen man besser einen kleinen Schraubenzieher unterwegs mithaben sollte. Das hätte man mit einer Verriegelung besser lösen können.
Positiv hat mich der Klang der eingebauten Boxen überrascht, die zwar klanglich sicher nicht mit vernünftigen Aktivspeakern mithalten können, dafür aber genug Leistung bringen ohne auf höchster Lautstärke zu scheppern.
Der Artikel erwähnt GPS-Funktionalität, allerdings ist diese (zumindest beim 2774 LEG) nur in der amerikanischen Version verfügbar.


Alles in allem bin ich recht zufrieden mit meinem Gerät weil es meine Bedürfnisse als Softwareentwickler und für die Uni (Office, Mobilität, Keyboard, Bildschirm) voll abdeckt. Wer allerdings mehr Wert auf Multimedia, Leistung oder Akkulaufzeit legt, sollte sich den Kauf vielleicht überlegen.

sasfan 21/04/2009 00:02
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Ich tendiere auch eher zum X61-Format; das X200(s) ist zu ausladend geworden und nicht mehr so viel kleiner wie ein T400. Einzig noch signifikant leichter. Mit ist sogar die etwas schmälere Tastatur des X6x
lieber als die normalbreite der T-Serie. Das Widescreen-Format ist fürs
Business nicht mal so toll....
Aber die Dinger gibts nicht mit digitaler Monitorschnittstelle. Und für 1680*1050 am ext. TFT ist der VGA-Ausgang zu schlecht, da gibts kein scharfes Bild. Vom Prozzi mal ganz abgesehen.

anonymous 01/05/2009 22:26
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Das x200s gibt es auch mit hoch auflösendem LED-Display (siehe hier: http://www.thinkpad-forum.de/forum [...] 1095-eur/)
Leider fehlt bei den Modellen Mit LED-Display die Möglichkeit UMTS nachzurüsten.

Think

anonymous 05/06/2009 17:58
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Ich hab ein X200s gekauft und richte es gerade ein.

Von einem LE-Display hab ich mir aber mehr erhofft. Die Blickwinkel sind gerade zu beschissen, wenn man es mit einem X60 vergleicht.

Bei meinem Tablet Lappi kann ich von allen Seiten super drauf gucken. Bei dem X200s ändern sich bei kleinsten Kopfbewegungen sofort die Farbwerte und die Kontraste.

Also sowas muß man nicht schön reden. Da hat Lenovo echt Scheiße eingebaut. Sowas darf bei so teuren Geräten nicht sein.

Der Lappi ist zwar schön, aber ich werde übers Wochende entscheiden, ob ich den gegen ein anderes Modell wechsel. Die Blickwinkel sind nicht toll.

Vor allem der Blick von oben ist eine Katastrophe. Das bleicht dermaßen schnell aus. Man muß ja fast von unten gucken, um optimalen Kontrast zu erreichen.

Der Lappi ist zwar schön, aber das Dislay überzeugt mich im Moment nicht wirklich.

anonymous 05/06/2009 18:10
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Aber es könnte auch sein, daß es einfach ein falsches Empfinden ist.

Ich hab hier 3 Lappis im Moment stehen.. und alle Displays auf die selbe Position geneigt. Dann ist das Bild bei selber Sitzposition eigentlich in Ordnung.

Es wirkt vielleicht auch etwas anders, weil die Form des Displays vom X60 abweicht.

Das kleine Samsung Netbook NC10 hat als optimale Display-Position die selbe Neigungsvorgabe, an der es stoppt.

Es sieht beim X200s nur etwas extremer aus, weil das Display schmaler wirkt und das ganze dann schräger wirkt.

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