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Kleine Begleiter: Lenovo ThinkPad X200 und X301

Kleine Begleiter: Lenovo ThinkPad X200 und X301
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Bei den Business Notebooks gelten für viele ThinkPads als das Maß aller Dinge. Hier stellen sich das ThinkPad X200 mit 12-Zoll Display und das ultraflache ThinkPad X301 vor.

Eine alte IT-Weisheit lautet "No one ever got fired for choosing IBM." In der Tat genoss die Firma einen enorm guten Ruf im Businessumfeld. Das geht so weit, dass die ThinkPad-Notebookreihe auch heute noch bei vielen als der Maßstab angesehen wird, an dem sich andere Notebooks messen lassen müssen.

Der Haken an der Sache ist, dass die ThinkPads seit knapp vier Jahren nicht mehr wirklich von IBM stammen, denn im Jahr 2005 übernahm die chinesische Firma Lenovo zusammen mit IBMs PC-Sparte auch die komplette Notebook-Reihe. Zehrt die ThinkPad-Marke also vom Glanz alter Zeiten, oder hat Lenovo die alten Tugenden bewahren können? Im Test müssen sich das Subnotebook ThinkPad X200 und das etwas größere X301, der Nachfolger des flachen ThinkPad X300, beweisen.

Design

Variationen eines Themas: Das X301 ist ...Variationen eines Themas: Das X301 ist ...Über das Design muss man nicht viele Worte verlieren. Wer schon mal ein ThinkPad gesehen hat, wird auch das X301 sofort IBM/Lenovo zuordnen können. Das soll nicht heißen, dass es langweilig ist – es ist nur eine Variation eines schon länger bekannten Themas, in diesem Fall besonders dünn interpretiert. Typische Merkmale sind das insgesamt kantige Design mit abgewinkelten Kanten, der rote Trackpoint in der Tastaturmitte und der blaue ThinkVantage Button oberhalb der Tastatur. Die blaue Return-Taste ist ebenso bestandteil des ThinkPad-Looks wie das ThinkPad-Logo selbst, das unten rechts auf derHandauflage sitzt. Der im Innenbereich verwendete schwarze Kunststoff ist matt, doch sieht man auf ihm schnell Fingerabdrücke oder Schweißflecken von den Handballen. Außen ist das nicht der Fall.

Über den F-Tasten des Keyboards sind drei Tasten für die Lautstärkeregelung, der bereits erwähnte blau leuchtende Think-Vantage-Button, der weiß beleuchtete Power-Schalter und einige Statusleuchten untergebracht. Alles wirkt nüchtern und funktional, dabei aber nicht unfreundlich.

... genauso wie das X200 auf den ersten Blick als ThinkPad zu erkennen.... genauso wie das X200 auf den ersten Blick als ThinkPad zu erkennen.Der Deckel ist ebenfalls schwarz und minimalistisch gehalten. In der oberen linken Ecke befindet sich das ThinkPad-Logo, in der rechten der Lenovo-Schriftzug. An der rechten Kante sind drei kleine Leuchten eingelassen, die über Batterieladung, Stromversorgung und Sleep-Modus Auskunft geben.

Wie beim X301 folgt auch das X200 dem „ThinkPad“-Schema – schwarz, seriös, pragmatisch und hoch funktional. Die beiden unterscheiden sich nur im Detail – wo das X301 längliche Taster für die Lautstärkeregelung besitzt,  sind es beim X200 runde Druckknöpfchen. Die ThinkVantage Taste ist nicht beleuchtet, und der weiße Punkt des Power-Schalters ist aufgedruckt, anstatt nur im Betrieb durchzuleuchten. Die Status-LEDs sitzen im unteren Displayrahmen.

Auch beim verwendeten Material gibt es einen kleinen Unterschied: Hier kommt raues, hartes Plastik zum Einsatz. Ob das optisch weniger wertig wirkt, muss jeder für sich entscheiden. Fettflecken zeigt es jedenfalls nicht so schnell, wie das etwas weichere Material des X301.

14 Kommentare anzeigen.
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  • sasfan , 15. April 2009 13:35
    Das X200 ist ein feines Gerät, aber es fehlt im ein 1440er LED-Display (gibts nur in der Tabletversion, die aber wieder einen schwachen Prozessor hat) sowie HDMI/Displayport am Gerät selber (an der Dockingstation gibts das).
    Oder das Display des X301 im X200. Denn am Display ist der Rahmen aussenrum schon arg breit; das X60/X61 nutzen den Rahmen viel besser aus.
  • Anonymous , 15. April 2009 16:15
    Irgendwie wird hier im gesamten Beitrag andauernd zwischen X200 und X200s gewechselt. Bitte beachtet doch dass dies 2 komplett unterschiedliche Notebookreihen sind. Z.B hat das normale X200 die Leistungsstarken P Prozessoren von Intel eingebaut, während das X200s auf die LV Varianten (zB. SU9400) zurück greift.

    @sasfan: das X200s gibt es mit 1440er LED Display, hab selber eines, und muss sagen dass es ein Top Gerät ist. Ich arbeite auch viel mit VM-Ware auf dem Gerät und mir fällt der LV-Prozessor hier nicht merklich negativ auf, im gegenteil, bin von der guten Performance überascht. Und mit dem 9Cell Akku komm ich im Schnitt auf 8 Stunden Akkulaufzeit! Zum Rahmen kann ich nur sagen: ja könnte dünner sein, aber angeblich ist das wegen dem LED Display so, daher hast im X200s auch keinen Platz für ne Web-Cam oder die WWAN Antennen (in den X200(s) ohne LED Display ist beides möglich)!
  • fruechtetee , 15. April 2009 16:31
    Muhahaha Schnäppchen!
  • sasfan , 15. April 2009 17:26
    Naja, für Officeanwendung ist der LV-Prozessor sicherlich ok (hab in der Arbeit selber ein X61s), aber in meinem Fall müsste es auch öfters mal H.264 codieren und ne Oracle-Datenbank in einer Virtual Machine fahren.

    Schade, dass es die von Lenovo nicht mehr in Form eines X62 (4:3) gibt,
    denn das 200er ist bei weitem nicht mehr so kompakt wie das X6x.
    Auch die kleinere X60-Tastatur ist mir ehrlichgesagt lieber.
    Aber die 60er gibts wieder nicht mit HDMI/DVI... *mist* und der VGA-Ausgang ist am 1680er-TFT zu schlecht.
  • benkraft , 15. April 2009 17:27
    maniiIrgendwie wird hier im gesamten Beitrag andauernd zwischen X200 und X200s gewechselt. ...


    Das stimmt - es handelt sich tatsächlich um ein X200.
  • sasfan , 15. April 2009 17:28
    fruechteteeMuhahaha Schnäppchen!


    Keiner erwartet bei solchen Geräten Aldi/MM/Lidl/Penny-Preise.
    Und die Qualität ist eine andere! Einmal Thinkpad X oder T-Klasse,
    immer Thinkpad. (zumindest solang die Qualität nicht weggespart wird)
  • fruechtetee , 16. April 2009 17:50
    Was heißt AldiPreise: Die dinger kosten soviel wie ein Thinkpad 6161 - und das hat Tabletop, Touchscreen, ausreichend Leistung und hält mit Undervolting leicht 10 Std. im Office!

    Von daher kein atraktives Angebot für mich.
  • sasfan , 16. April 2009 19:08
    Ein X200 mit P8600 incl. Docking und DVD-Multiburner
    kriegst für ~ 1300 Euro auf der Strasse. Das ist für diese Geräteklasse relativ günstig!

    Gehe davon aus, das Großfirmen die Dinger noch deutlich günstiger bekommen (Mwst natürlich berücksichtigt).

    Zugegeben teurer als das gleiche Modell in USA, aber man muss ja auch
    noch Transport, Einfuhrumsatzsteuer (19%!) und Zoll berücksichtigen.
  • fruechtetee , 16. April 2009 22:27
    Ein X200 mit P8600 incl. Docking und DVD-Multiburner kriegst für ~ 1300 Euro auf der Strasse.


    Ein X61s kostet 900€, hat zwar schwächeren Prozessor, aber ist sonst einfach besser.
  • Anonymous , 19. April 2009 01:06
    Da ich letztes Jahr über meine Uni günstig an ein X301 (Modell 2774 LEG) gekommen bin, möchte ich auch gerne meinen Senf dazugeben:
    Schöner Test, dem fast vollinhaltlich zustimmen kann: die Kritik am Displayport-Anschluss kann ich allerdings nicht nachvollziehen, da ein Adapter auf DVI um ~11€ zu haben ist und im Gegensatz zu den exotischen Anschlüssen einer gewissen Obstfirma nicht direkt beim Hersteller bezogen werden muss.
    Die SSD kann zwar ihre Vorteile auf Grund der schwächeren CPU nicht ganz ausspielen, allerdings glaube ich stellenweise schon Gewindigkeitsvorteile zu merken (Stichwort OpenOffice-Start). Auch die Virtualisierung von Windows XP läuft unter Ubuntu Jaunty sehr flüssig.
    Gestört hat mich, dass Lenovo auch bei den mageren 64 Gb Speicher seine Recoverypartition raufgepackt hat, wenn man auf ThinkVantage verzichten will ist die überflüssig.
    Es ist möglich das DVD Laufwerk durch einen Zusatzakku zu ersetzen, leider ist das nicht im laufenden Betrieb möglich. Außerdem muss zur Montage eine Befestigungsschraube gelöst werden weswegen man besser einen kleinen Schraubenzieher unterwegs mithaben sollte. Das hätte man mit einer Verriegelung besser lösen können.
    Positiv hat mich der Klang der eingebauten Boxen überrascht, die zwar klanglich sicher nicht mit vernünftigen Aktivspeakern mithalten können, dafür aber genug Leistung bringen ohne auf höchster Lautstärke zu scheppern.
    Der Artikel erwähnt GPS-Funktionalität, allerdings ist diese (zumindest beim 2774 LEG) nur in der amerikanischen Version verfügbar.


    Alles in allem bin ich recht zufrieden mit meinem Gerät weil es meine Bedürfnisse als Softwareentwickler und für die Uni (Office, Mobilität, Keyboard, Bildschirm) voll abdeckt. Wer allerdings mehr Wert auf Multimedia, Leistung oder Akkulaufzeit legt, sollte sich den Kauf vielleicht überlegen.
  • sasfan , 21. April 2009 00:02
    Ich tendiere auch eher zum X61-Format; das X200(s) ist zu ausladend geworden und nicht mehr so viel kleiner wie ein T400. Einzig noch signifikant leichter. Mit ist sogar die etwas schmälere Tastatur des X6x
    lieber als die normalbreite der T-Serie. Das Widescreen-Format ist fürs
    Business nicht mal so toll....
    Aber die Dinger gibts nicht mit digitaler Monitorschnittstelle. Und für 1680*1050 am ext. TFT ist der VGA-Ausgang zu schlecht, da gibts kein scharfes Bild. Vom Prozzi mal ganz abgesehen.
  • Anonymous , 1. Mai 2009 22:26
    Das x200s gibt es auch mit hoch auflösendem LED-Display (siehe hier: http://www.thinkpad-forum.de/forum-events/angebote-f%C3%BCr-mitglieder/64726-thinkpad-x200s-1440x900-led-f%C3%BCr-1095-eur/)
    Leider fehlt bei den Modellen Mit LED-Display die Möglichkeit UMTS nachzurüsten.

    Think
  • Anonymous , 5. Juni 2009 17:58
    Ich hab ein X200s gekauft und richte es gerade ein.

    Von einem LE-Display hab ich mir aber mehr erhofft. Die Blickwinkel sind gerade zu beschissen, wenn man es mit einem X60 vergleicht.

    Bei meinem Tablet Lappi kann ich von allen Seiten super drauf gucken. Bei dem X200s ändern sich bei kleinsten Kopfbewegungen sofort die Farbwerte und die Kontraste.

    Also sowas muß man nicht schön reden. Da hat Lenovo echt Scheiße eingebaut. Sowas darf bei so teuren Geräten nicht sein.

    Der Lappi ist zwar schön, aber ich werde übers Wochende entscheiden, ob ich den gegen ein anderes Modell wechsel. Die Blickwinkel sind nicht toll.

    Vor allem der Blick von oben ist eine Katastrophe. Das bleicht dermaßen schnell aus. Man muß ja fast von unten gucken, um optimalen Kontrast zu erreichen.

    Der Lappi ist zwar schön, aber das Dislay überzeugt mich im Moment nicht wirklich.
  • Anonymous , 5. Juni 2009 18:10
    Aber es könnte auch sein, daß es einfach ein falsches Empfinden ist.

    Ich hab hier 3 Lappis im Moment stehen.. und alle Displays auf die selbe Position geneigt. Dann ist das Bild bei selber Sitzposition eigentlich in Ordnung.

    Es wirkt vielleicht auch etwas anders, weil die Form des Displays vom X60 abweicht.

    Das kleine Samsung Netbook NC10 hat als optimale Display-Position die selbe Neigungsvorgabe, an der es stoppt.

    Es sieht beim X200s nur etwas extremer aus, weil das Display schmaler wirkt und das ganze dann schräger wirkt.