
Die Frage nach dem optimalen Wiedergabegerät für digitale Inhalte auf dem Fernseher ist nicht einfach zu beantworten. Neben dem selbst zusammengebauten Media-PC für das Wohnzimmer hält der Markt eine Vielzahl an Geräten in den unterschiedlichsten Konfigurationen bereit. Je nach Ausstattungmerkmalen schwanken die Preise von ein paar hundert Euro bis über 1.500 Euro - mit nach oben hin offenen Grenzen für High-End-Geräte.
Für den Eigenbau spricht, dass das System individuell an Bedürfnisse angepasst und durch die modulare Bauweise flexibel aufgerüstet werden kann. Die eigentliche Herausforderung bei der Zusammenstellung eines Media-Center-PCs liegt in der Auswahl geeigneter Komponenten. Das Gesamtsystem soll schließlich leise und stromsparend sein, aber trotzdem genügend Leistung zur ruckelfreien Wiedergabe von rechenintensiven, hochauflösenden HD-Inhalten bieten. Weiterhin ist die Auswahl eines formschönen Gehäuses recht wichtig, da sich der Media-PC optisch zum Verstärker oder den Receiver passen sollte. Ein grauer Klotz würde das oft edle Gesamtbild des Audio-/Video-Rack kurzerhand zunichte machen.
Anwender, die den finanziellen und zeitlichen Aufwand, sich selbst ein wohnzimmertaugliches Gerät zusammenzustellen scheuen, bietet das Unternehmen Dvico mit dem TVIX HD M-5100SH einen Video-Festplattenspieler, der sich sehen lassen kann. Mit einer Höhe von 18,5 cm und einem Durchmesser von 13,2 cm fügt sich die in schwarz gehaltene Multimedia-Dose sehr schön in die Gerätelandschaft im Wohnzimmer ein. Zu einem Preis von etwa 300 Euro zuzüglich Festplatte erhält man ein zwar nicht ganz billiges Gerät, das sich jedoch durch seine Ausstattungsmerkmale von den Mitbewerbern abhebt. Bezugsadressen nicht nur für Deutschland finden sich auf der Herstellerwebseite unter http://www.tvix.co.kr/ENG/WhereToBuy.aspx
- Media-Jukebox mit H.264-Unterstützung
- Schnittstellenvielfalt und Formatunterstützung
- Die Multimedia-Dose in der Praxis
- <h3>Gelungene Fernbedienung und Bedienelemente auf der Oberseite</h3>
- Player-Fütterung: Dateien auf das Tvix kopieren
- Tanze Samba mit mir
- Abspielen von Dateien
- Details zu den Testdateien
- Weiter Eindrücke & Fazit

könnte, erst recht bei dem Preis.
Statt optionalen DVBT-Empfänger hätten sie mal besser DVB-S genommen.
Ich gebe dem Test-Team mit Ihrem Fazit recht: Es müsste ein UPnP-Streaming-Client integriert werden. Bezüglich der Passwort-Vergabe kann ich zur Zeit kein Urteil fällen, da das der Tvix noch nicht ins Netzwerk integriert wurde. Vielleicht wurde dieser "Mangel" bereits durch eine neue Firmware behoben.
Ein großer Nachtteil, der mir unterkam, war das lange Schalten von zum Beispiel einem Song zu nächsten, besonders bei großen Datenbanken. Dies wäre eventuell durch das Vorentkodieren des nächsten Songs auszuhebeln.
Bei der DVB-T-Funktion wird ein wenig gemogelt: Überall wird diese als HDTV angegeben, dabei ist HD via DVB-T auf Grund der Bandbreite gar nicht realisierbar. Dennoch überzeugt die gute Qualität der Empfangseinheit und die leichte Bedienung. - Ein Manko dabei ist jedoch, dass es nicht möglich ist die Sender nach Belieben zu sortieren oder gar umzubenennen. Aber auch das kann durch ein Upgrade geändert werden.
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@"weiss nich": Es gibt - wohl eher gab (wird wohl nicht mehr angeboten) - auch einen optionalen DVB-S-Empfänger ...
@"sixpack": Nur weil der Lüfter den gleichen Durchmesser hat, muss dieser nicht gleich laut sein ... Ich besitze nun auch einen Tvix M-4100SH, und dieser ist von der Lautstärke akzeptabel.