Wissenschaftler am Massachusetts Institute of Technology haben eine neue Methode zum Laden von Akkus entwickelt. Lithium-Batterien sollen dabei in nur wenigen Sekunden aufgeladen sein.
Von einem Durchbruch bei der Akku-Technologie berichten die Materialforscher Byoungwoo Kang und Gerbrand Ceder vom M.I.T. (Massachusetts Institute of Technology) in der Fachzeitschrift Nature. Sie haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Lithium-Ionen-Akkus in wenigen Sekunden aufladen lassen.
Dabei wurde die Oberfläche des Energiespeichers mit einem Lithium-Phosphat-Überzug versehen, der den Transport der Lithium-Ionen beschleunigt, sie werden durch »kleine Tunnel« geschleust. Die Ladezeit für einen Prototyp des neuen Akkus soll statt 6 Minuten nur 20 Sekunden betragen.
Schon in zwei bis drei Jahren soll die Technik in Form von Hochleistungsbatterien marktreif sein und in Handys, Notebooks und allen anderen kleinen Geräten Einzug finden. Auch beispielsweise für Elektroautos und Fahrzeuge mit Hybrid-Antrieb soll sich der neue Akkutyp eignen: Sie benötigen derzeit bis zu acht Stunden für eine Ladung. Steht ein Stromanschluss mit entsprechend hoher Leistung zur Verfügung, könnte sich die Ladezeit auf einige Minuten verringern.
Bild: Nature/Getty Images
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Ob wir demnächst Tankstellen mit direktem Anschluss an die Überlandleitung haben?
Aber gut, wenn das wirklich gescheit funktioniert auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.
Welche die Akku Kapazität auf das 3 fache in die hohe bringt :-)
Nur der Energie bedarf beim Laden würde dann ca. eine 30.000 Watt Anschluss voraussetzen. bei 240Volt wären das unglaubliche 125 Ampere.
Damit ein Elektrofahrzeug in ca. 1 Stunde voll geladen werden kann.
(Sehr viel Energie in kurzer Zeit speichern.)
Handy-Akku mit ca. 4Wh:
4W * 3600s / 20s = 720W (geht an normaler Steckdose)
Notebook-Akku mit ca. 80Wh:
80W * 3600s / 20s = 14.400W (Drehstromanschluss erforderlich)
Akku von Elektroauto mit ca. 60.000Wh:
60000W * 3600s / 20s = 10.800.000 W (10,8 MW - da muss man wohl direkt zum Kraftwerk fahren!)
Bei Autos verkürzt sich die Ladezeit eben von 8 Stunden auf 25 Minuten.
Meintest du das?
Das wird wohl nicht funktionieren. Blitze haben eine enorme Leistung. Diese steht aber nur kurz zur Verfügung, sodass die Energie (Leistung x Zeit) nicht sehr hoch ist.
Da muss noch viel geforscht werden!
Die Ladetechnik wird schon besser werden und auch höhere Speicherdichten erlauben. Und vor allem auch günstiger.
Erneuerbare Energie z.B. durch
* Sonnenen / Wind / Wasser / Bio /... -Energie
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,239254,00.html
wenn das wirklich realisiert wird, wo ich stark von ausgehe und was ich auch befürworten würde, hätten wir wirklich keine stromprobleme mehr.
Da Elektromotoren Wirkungsgrade von über 95% erzielen können und Verbrenner im regulären Autoeinsatz nie die 40% erreichen, vermutlich eher bei 20% und drunter herumhängen, verbessert sich die Situation für Akkus. Dem 80kg Tank+300kg Motor und Getriebe würden dann 400kg Akku und evlt. 100kg Motor+Getriebe gegenüberstehen. Die 100kg Mehrgewicht (was 5% eines üblichen 2t-PKWs darstellt) kann ich locker einsparen, indem ich nicht so oft zum McDonalds fahre und ein wenig Luft aus den Reifen lasse.
Das eigentliche Problem wird in der Tat, wie oben beschrieben, der Preis und die geringe Lebenszeit des Akkus sein. Wenn die im Tesla 4000 Notebookakkus verbauen, die üblicherweise 3 Jahre halten, dann sind das selbst bei 20€/Akku (normalerweise 50-100€) 80k€/3 Jahre.