Dell: Sicherheits-Display und bunte Laptops
Auf seinem »Total Mobility Event« zeigte Dell eine Reihe von Neuerungen rund um mobile Produkte, beispielsweise ein neuartiges Security-Display. Auch Business-Laptops sind nun in bunten Farben zu ordern.
In Monte Carlo informierte Dell die europäische Presse über Neuigkeiten, die demnächst im Mobil-Portfolio der Texaner Einzug finden werden. Der Hersteller selbst spricht von »Innovations For Digital Nomads«.
Sichtschutz auf Knopfdruck: Durchaus innovativ und zu den spannendsten Neuerungen zählt ein neuartiges Sicherheitsdisplay, das auf lange Sicht das Ende von (umständlichen) Sichtschutzfolien einläuten wird. Vorerst nur für 14-Zoll-Displays und demnach zunächst nur beim Latitude E6400 wird der »Privacy Screen« zuschaltbar sein. Auf Knopfdruck verringert sich dabei durch ein Pixelmuster der seitliche Blickwinkel, so dass Reisende etwa im Flugzeug keine unliebsamen Blicke des Sitznachbarn zu befürchten haben. Der nämlich soll dann nur noch Balkenmuster und Dell-Logos sehen können. Über die genauen technischen Details ließ sich Dell nicht groß aus, sicher ist: Die
Technik wurde in Zusammenarbeit mit Displayherstellern entwickelt; durch die Polarisation der zusätzlichen Pixelschicht soll sich die Display-Helligkeit nur unwesentlich verringern. Laut Margaret Franco, bei Dell Director für Business Client Systeme, haben sich überwiegend Business-Anwender aus der Finanzbranche eine solche Funktion gewünscht. Als Zusatzoption beim Kauf eines entsprechenden Dell-Notebooks ist einem Aufpreis von etwa 150 Euro zu rechnen.
Hosentaschen-Beamer: Gezeigt wurde auch der extrem kleine DLP-Projektor M109S: Er passt auf eine Handfläche, wiegt lediglich 350 Gramm und bietet eine Auflösung von 858 x 600 Bildpunkten (SVGA). Der Projektionsabstand darf bis zu 2,40 Meter betragen. Der Mobilität von Vielreisenden kommt entgegen, dass der M109S mit einem Netzteil der Latitude- und Vostro-Produktreihe zu betreiben ist — ein Netzteil weniger, das mitzuschleppen ist.
Viele, viele bunte Notebooks: Zudem werden bald einige neue Notebooks von Dell auf den Markt kommen. Der Hersteller hat tief in den Farbtopf gegriffen und verabschiedet sich — wie zuvor auch bei seinen Consumer-Laptops — bei Business-Notebooks ebenfalls von schnödem Schwarz oder Dunkelgrau. So ist das 12,1 Zoll kleine Latitude E4200 nun ab rund 1200 Euro verfügbar, das 13,3 Zoll große E4300 soll 1000 Euro kosten. Diverse Latitudes sind nun zwar wie gehabt in »Mica-brushed-Black« zu haben, zur Wahl stehen aber zusätzlich »Regatta Blue«, »Regal Red« und »Quartz Pink« (nur für E4200). Auch die Workstations M6400 und M6400 Covet kommen wahlweise in Aluminium oder mit orangem Anstrich.
Bei seiner Consumer-Reihe »Studio« arbeitet Dell weiterhin mit dem New Yorker Künstler Mike Ming zusammen, der die Notebooks mit bunten Mustern versieht. Derzeit arbeitet man noch daran, Notebook-Deckel auch mit beliebigen Bildern nach Wunsch des Käufers zu bedrucken. Wann dies so weit sein wird, steht noch nicht fest.
Wer auf praktischere Funktionen Wert legt, dürfte sich für das »Always-On«-Feature interessieren, mit dem Dell einige seiner Mobil-PCs — Consumer- wie auch Business-Modelle — ausstattet: In diesem Modus sind alle Funktionen des Geräts sofort nach dem Aufklappen des TFTs verfügbar. Ob und wie viel Energie dann bei geschlossenem Notebook noch benötigt wird, ist unklar. Jeff Clarke, Dells Senior Vizepräsident der Business Client Product Group ist sich sicher: »Das wird die Welt des Business-Notebook-Computing revolutionieren«.
Überhaupt will Dell zum umweltfreundlichsten IT-Unternehmen werden. Bis November 2008 sind demnach 60 Prozent aller Latitude-Geräte mit LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet, 2010 werden alle geeigneten Modelle mit LED-Backlights ausgestattet.

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schade dass das E4300 so teuer ist :-(
> geschäftskundenangebot: 1112 euro + mwst (2 GB, 6cell akku, 2,26Ghz, 160GB 7200u, DVD-RW, vista home basic, inkl 3j garantie und versand) - da ist noch nichtmal die instant-linux funktion LatitudeON dabei...
warum muss da DDR3-Speicher drin sein, viel zu teuer (und dann auch nur 800Mhz getaktet)
schade dass das E4300 so teuer ist :-(> geschäftskundenangebot: 1112 euro + mwst (2 GB, 6cell akku, 2,26Ghz, 160GB 7200u, DVD-RW, vista home basic, inkl 3j garantie und versand) - da ist noch nichtmal die instant-linux funktion LatitudeON dabei...warum muss da DDR3-Speicher drin sein, viel zu teuer (und dann auch nur 800Mhz getaktet)
wenn du ein besser ausgestattetes dell notebook zum günstigeren preis willst, dass ist die vostro serie. die sind auch ziemlich gut, der unterschied ist, die latitude haben einen port-replikator anschluss, alu- und polycarbit verstärktes gehäuse. das is sozusagen die Pro-Variante eines business notebooks.