Fujitsu bringt schnelle Server-Festplatten

Mit 15.000 beziehungsweise 10.025 Umdrehungen arbeiten Fujitsus neue SAS-Festplatten für den Server-Betrieb. Ab dem ersten Quartal 2009 sollen die ersten 300-GByte-Speicher auf den Markt kommen.

Fujitsu MBD2-RCMBD2-RC und MBE2-RC heißen die beiden neuen Festplatten-Serien in 2,5-Zoll-Größe, die Fujitsu für Jahresbeginn 2009 angekündigt hat. Die MBD2-RC-Modelle — als erstes wird ein 300 GByte-Modell erhältlich sein — arbeiten mit 15.000 Umdrehungen pro Minute; die Schwester-Serie dreht mit 10.050 Umdrehungen etwas langsamer. Die erste dieser Festplatten soll eine Kapazität von 147 GByte haben und erst im zweiten Quartal 2009 vorgestellt werden.

Konzipiert sind die kleinen Highspeed-Speicher, die per SAS-Schnittstelle (Serial Attached SCSI) angebunden werden, für den Server-Einsatz in Unternehmen. Vorteile im Vergleich zu früheren Speichern dieser Art stellt Fujitsu bei den Transferraten, der Herstellung und bei der Energieaufnahme in Aussicht: Bis zu 600 MByte pro Sekunde werden übertragen, zudem sind die Festplatten laut Hersteller ohne giftige Halogene gefertigt. Im Leerlauf werden 3,4 Watt (MBD2-RC) und 4,1 Watt (MBE2 RC) aufgenommen; knapp 30 Prozent weniger als bei vergleichbaren 2,5-Zoll-Modellen. Dass die Speicher gut ankommen, davon geht Fujitsu fest aus. 5 Millionen der MBD2-RC-Modelle und 1,5 Million Festplatten der MBE2-RC-Reihe sollen 2009 über die Ladentische gehen. Die Preise sind noch nicht bekannt.

Auch Seagate hat mit der Savvio 15K 2,5-Zoll-SAS-Festplatten mit 15.000 Umdrehungen im Programm, allerdings hat Fujitsu derzeit bei der Kapazität die Nase vorn, denn Seagates Server-Speicher fassen maximal 73 GByte.

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7 Kommentare
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  • Anonymous
    600MB/s sind die maximale Übertragungsraten der SAS2 Schnittstellen. Wenn die Platte tatsächlich so viel schaffen würde, dann würden die noch viel mehr als 5 Mio, bzw. 1,5 Mio absetzen können ......
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  • Sameneulmann
    An den Fehler sollte man sich gewöhnen.
    In letzter Zeit wird bei THG immer der Schnittstellendurchsatz als max. Übertragungsrate angegeben.
    Normalerweise sollte dem Autor diese Schnitzer nicht passieren.
    Sowas kommt halt vor, wenn man den Pressetext 1 zu 1 kopiert wird...
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  • Sameneulmann
    Man möge mir die gruselige Orthographie verzeihen, bin schon seit 19h auf den Beinen.
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