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Miniaturgenerator nutzt Vibrationen zur Energiegewinnung

Nicht nur industrielle Systeme könnten von kleinsten Generatoren profitieren, die Vibrationen zur Energiegewinnung nutzen können

Der Energiehunger der mobilen Gadgets treibt die Forschung immer weiter an, auf der Suche nach Möglichkeiten bisher ungenutzte Potenziale zur Energiegewinnung im Kleinen zu erschließen. Vor kurzem fanden US-amerikanische Wissenschaftler einen Weg kinetische Bewegungsenergie mit Hilfe eines Nanogenerators einzufangen.

Nun haben Forscher der Universität Michigan ein Mikrosystem (MEMS) entwickelt, das Vibrationen dazu nutzt Energie zu erzeugen, und zwar fünf bis zehn Mal so viel, wie bisherige Systeme. Gedacht ist das MEMS aus Michigan für den Verbau in Maschinen, in denen es aus den Vibrationen unter Ausnutzung des Piezoeffektes Energie erzeugt, die ausreichen soll um Sensoren mit Strom zu versorgen, die bisher von Batterien oder direkt aus dem Netz gespeist wurden. Der Mini-Generator, der ein Volumen von nur 27mm³ einnimmt - weniger als ein US-Cent-Stück -, kann bereits ab einer Vibration von 1,5 g schon 200 Mikrowatt gewinnen. Die elektrischen Ladungen werden in einem Ultrakondensator gespeichert, auf eine Spannung von 1,85V gewandelt und den Sensoren zur Verfügung gestellt werden.

Bis diese Technik für breitere Anwendungsbereiche zur Verfügung steht, vergehen nach Einschätzung der Forscher aber noch mindestens zehn bis 20 Jahre. Dennoch ist es ein erster Schritt um piezoelektrische Mikrosysteme für die Stromversorgung von Geräten zu nutzen.

Kommentarbereich
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  • Rimtech@guest , 29. April 2011 08:00
    Krass, das die noch 10-20 Jahre brauchen um das produktiv nutzen zu können, obwohl die Prototypen anscheinend schon funktionieren.
    Wer weis wie bis dahin die Smartphones betrieben werden, oder ob es sie überhaupt noch in der Form gibt.
    Aber Energie aus Bewegung ist ein super Ansatz.
  • xmatthias , 29. April 2011 08:11
    Kann ja durchaus sein das in 20 Jahren in jedem Smartphone ein Reaktor steckt :D 
  • powerhawk , 29. April 2011 08:13
    Ein MEMS mit mehr als 10 Jahren bis zur Produkttauglichkeit ist lächerlich.
  • drno , 29. April 2011 08:32
    Endlich für viele kleine Hausgeräte in der Damenwelt einen Zweitnutzen!
    Sagt das Girlie zum Freund: Wir machens jetzt, sonst wirds hier dunkel...
  • scorros , 29. April 2011 09:01
    Im News Artikel der Universität Michigan steht, dass so ein Teil 10-20 Jahre ohne Wartung im Einsatz stehen kann (In theory, these devices could be left in place for 10 or 20 years without regular maintenance.)
    ...sobald erhältlich werde ich mir so ein Teil bestellen. Ich habe bereits ein paar Ideen, um mein Bike zu pimpen...
  • Cookie2734 , 29. April 2011 11:37
    dann braucht keine Fernbedinung Batterien, weil beim anheben dieser schon der Strom erzeug wird :p 
  • pescA , 29. April 2011 12:16
    Aber bevor du umschalten kannst, musste sie erst 20 mal rhytmisch auf und ab bewegen. Ich empfehle, sie dabei im Schoß zu halten, da dies für die Armmuskulatur nicht so anstrengend ist -.-

  • phobos , 29. April 2011 13:21
    haha, ein Brummer mit Energie Rückgewinnung... :D DD das nenn ich Green
  • borizb , 29. April 2011 22:27
    xmatthiasKann ja durchaus sein das in 20 Jahren in jedem Smartphone ein Reaktor steckt

    Gott verhüts dass wir in 20 Jahren uns immer noch mit Smartphones befassen müssen. Da will ich schon den Chip in der Birne und HUD ;) 
  • Krampflacher , 29. April 2011 23:05
    Den Chip kriegst in 20 Jahren schon bei der Geburt gratis und gezwungenermassen in die Birne, nur das mit dem HUD wird noch extra zu berappen sein.
  • drno , 30. April 2011 08:07
    Zitat :
    Den Chip kriegst in 20 Jahren schon bei der Geburt gratis und gezwungenermassen in die Birne, nur das mit dem HUD wird noch extra zu berappen sein.


    Ich fürchte, daß das stimmt!

  • matthias wellendorf , 30. April 2011 14:09
    Hoffentlich ist jener Chip dann auch ohne weiteres auf ein neues Level zu bekommen. Ich habe keine Lust schon nach zehn Jahren vollends zum alten Eisen zugehören, weil die Schnittstelle nicht mehr existiert. Oder muss ich mich dann alle drei Jahre für ein Update unters Messer legen...?
  • Cookie2734 , 30. April 2011 16:40
    nene da hat jeder dann nen microsd (o.ä. in 20 Jahren) Kartenslot hinterm Ohr für updates xD
  • Merced@guest , 5. Mai 2011 11:33
    Herr Doktor, ich hab solche Kopfschmerzen. - Ah, da haben wir ja schon das Problem. Ihnen ist Staub in den Kartenslot gekommen.