Nicht nur industrielle Systeme könnten von kleinsten Generatoren profitieren, die Vibrationen zur Energiegewinnung nutzen können
Der Energiehunger der mobilen Gadgets treibt die Forschung immer weiter an, auf der Suche nach Möglichkeiten bisher ungenutzte Potenziale zur Energiegewinnung im Kleinen zu erschließen. Vor kurzem fanden US-amerikanische Wissenschaftler einen Weg kinetische Bewegungsenergie mit Hilfe eines Nanogenerators einzufangen.
Nun haben Forscher der Universität Michigan ein Mikrosystem (MEMS) entwickelt, das Vibrationen dazu nutzt Energie zu erzeugen, und zwar fünf bis zehn Mal so viel, wie bisherige Systeme. Gedacht ist das MEMS aus Michigan für den Verbau in Maschinen, in denen es aus den Vibrationen unter Ausnutzung des Piezoeffektes Energie erzeugt, die ausreichen soll um Sensoren mit Strom zu versorgen, die bisher von Batterien oder direkt aus dem Netz gespeist wurden. Der Mini-Generator, der ein Volumen von nur 27mm³ einnimmt - weniger als ein US-Cent-Stück -, kann bereits ab einer Vibration von 1,5 g schon 200 Mikrowatt gewinnen. Die elektrischen Ladungen werden in einem Ultrakondensator gespeichert, auf eine Spannung von 1,85V gewandelt und den Sensoren zur Verfügung gestellt werden.
Bis diese Technik für breitere Anwendungsbereiche zur Verfügung steht, vergehen nach Einschätzung der Forscher aber noch mindestens zehn bis 20 Jahre. Dennoch ist es ein erster Schritt um piezoelektrische Mikrosysteme für die Stromversorgung von Geräten zu nutzen.

Wer weis wie bis dahin die Smartphones betrieben werden, oder ob es sie überhaupt noch in der Form gibt.
Aber Energie aus Bewegung ist ein super Ansatz.
Sagt das Girlie zum Freund: Wir machens jetzt, sonst wirds hier dunkel...
...sobald erhältlich werde ich mir so ein Teil bestellen. Ich habe bereits ein paar Ideen, um mein Bike zu pimpen...
Gott verhüts dass wir in 20 Jahren uns immer noch mit Smartphones befassen müssen. Da will ich schon den Chip in der Birne und HUD
Ich fürchte, daß das stimmt!