[CES] MSI zeigt Thunderbolt-Gehäuse für PCI-Express-Karten
Soll das Notebook um neue Hardware erweitert werden, stößt man schnell an Grenzen, die MSI nun mit einem Gehäuse für PCI_Express-Karten verschieben will
Notebooks haben sich zwar über die Jahre zu leistungsstarken Geräten entwickelt, die für die meisten Aufgaben ausreichen, doch zwingt die Bauform dennoch hin und wieder zu Kompromissen: Im Gegensatz zum klassischen PC stößt die Erweiterbarkeit schnell an Grenzen.
Diesem Problem hat sich nun MSI zugewendet und stellt auf der CES ein Gehäuse vor, das jede beliebige PCI-Express-Karte der kurzen Ausführung aufnimmt und mit einem PCI-Express-4x-Interface anbindet – solang diese einen Strombedarf von weniger als 150 W hat. Per Thunderbolt-Kabel kann die Karte dann an einen entsprechenden Rechner angeschlossen werden.
Dabei hofft der Hersteller vor allem jene Nutzer zu gewinnen, die sich mehr Grafikleistung an ihrem Mobilrechner wünschen, die gerade bei den derzeit so hippen Ultrabooks nicht übermäßig hoch ausfallen dürfte. Allerdings setzt nicht nur die Energieversorgung leistungsfähigeren Karten enge Grenzen, auch die beschränkte Bandbreite von Thunderbolt stoppt den Einsatz von schnelleren GPUs: Karten, die viel Grafikpower liefern, werden zumeist per PCI Express 2.0 16x angebunden – diese würden eine achtmal höhere Bandbreite benötigen, als Thunderbolt aktuell liefert.
Bleibt für MSI nur die Hoffnung, dass sich Ultrabooks mit Thunderbolt-Port möglichst schnell durchsetzen, denn das Gehäuse, das zusammen mit einem Macbook Pro präsentiert wurde, funktioniert nur unter Windows.
- Corsairs SSD-Cache-Laufwerke beschleunigen alte Rechner
- [CES] Asus präsentiert neue Tablets & Ultrabooks
- [CES] Sony dementiert Ankündigung der PS4 auf der E3
- Sapphire und AMD starten "Radeon4TheWin Contest"
- Nach unserem Test: Enermax bessert Tower der Fulmo GT Serie nach
- Apple bestätigt Anobit-Übernahme
- Drei Prognosen von TP-Link bis zum Jahr 2020
- [CES] Lenovo zeigt Docking-Tablet & Ultrabook-Convertible
- [CES] Toshibas Smart-TVs verbauen Dual-Core-ARM-CPUs
- Nvidias Tegra 3 ab 2013 im Audi
- [CES] OCZ enthüllt "Chiron"-Enterprise-SSD mit 4 TByte (!)
- [CES] Dell präsentiert sein erstes Ultrabook XPS 13
- [CES] Stick-PC Cotton Candy läuft jetzt mit Android 4.0 ICS
- [CES] Viewpad E70 mit Android 4 zum Schnäppchenpreis
- Schnäppchencheck: HTC EVO mit 3D-Display
- [CES] Archos verpasst drei Tablets Android 4
- Schweizer Taschenmesser ruft Sicherheitsspezialisten auf den Plan
- [CES] JVC zeigt den weltweit ersten 4K-Camcorder






Wozu ein Ultrabook kaufen, wenn ich ne extra GraKa mitschleppen muss? Dann lieber ein 15,6" NB mit ner richtigen M-GraKa.
Bitte löschen, das Löschen Button geht nicht. FF 9.0.1
Ja wozu wohl?
Du brauchst nur eine Karte der unteren Mittelklasse alla HD6870 oder GTX 550TI da reinzubasteln und es steht eine höhere Grafikleistung am Start als es 600-700€ Upgradekosten!!! in Form einer HD6990M oder GTX580M bieten können, wozu man mindestens ein 15,6" Gehäuse braucht (ewig laut) oder >17" (Schlepptop).
Einfach abklemmen und schon hat man ein gutes Notebook für unterwegs. Da braucht man die fette Grafikkarte nämlich nie. Hab zumindest noch keinen gesehen oder gekannt, der mit so einem Klopper "auf Akku" spielt.
Die Idee ist Klasse und das gab es schonmal mit irgendeinem Samsunggerät inklusive HD3870 oder Geforce 7900GS nur scheiterte das Alles an der Schnittstelle. Die ist ja aber jetzt von Intel homologiert.
4xPCIe 2.0 ist zwar ein bisschen spack aber für den Zweck ausreichend, solange keiner den Geistesblitz hat zwei der Boxen gegeneinander zu schrauben um SLi, CF zu fahren.
Naja sehe da nicht so die Neuerung, welche externe Grafikkarten zum Durchbruch verhelfen würde. Vorher wars übern ExpressCard Slot und jetzt über Thunderbolt.
Durchsatz der Anbindung ist grad mal verdoppelt und immernoch ziemlich gering.
Vorteil ist dann wohl eher die Verfügbarkeit, der Expresscard-Slot wird ja kaum noch verbaut. (gerade in kleinen Geräten)
Der Vorteil hier ist, das Desktopkarten verwendet werden können. Gab ja früher mal diverse Lösungen wo MXM-Module extern verwendet wurden, was natürlich preislich ziemlich unattraktiv ist.
Ja wozu wohl? Du brauchst nur eine Karte der unteren Mittelklasse alla HD6870 oder GTX 550TI da reinzubasteln und es steht eine höhere Grafikleistung am Start als es 600-700€ Upgradekosten!!! in Form einer HD6990M oder GTX580M bieten können, wozu man mindestens ein 15,6" Gehäuse braucht (ewig laut) oder >17" (Schlepptop). Einfach abklemmen und schon hat man ein gutes Notebook für unterwegs...
Ich hab schon jemand im Zug gesehen (mehr mals sogar), also, dass du niemand gesehen hast, bedeutet nicht automatisch, dass es niemanden gibt, der so was machen kann/will.
Und anscheinen findest du äußerst sinnvoll, ein kleiner Ultrabook zu haben, und jede menge Peripherie (Maus, GraKa, DVD/BR-Brenner, usw.) extra mitschleppen zu müssen (wow wie praktisch), ich nicht.
Und für ein paar e-mails unterwegs reicht mir mein Smartphone bei weitem.
Gute Sache, mehr bitte.
Hey darum gehts doch, dass man mobil den ganzen Klüngel eh nicht braucht und zu Hause auf dem Schreibtisch lassen kann. Ideal für Studenten die mal gerne ein Ründchen abends Zocken, das Gerät über Tag aber in der Uni/FH mitschleppen und vllt nicht den Platz in der Bude haben um sich einen Mördertower hinzustellen geschweige denn das Geld dafür. Falls in der Hochschule dann planmäßig mal unvermeidbarer Leerlauf ist den man nicht sonstwie überbrücken kann, ja dann schleppt man die Box halt mal mit. Oder über die Ferien bei den Eltern bspw.
Hätte es soetwas vor 3 Jahren gegeben als ich mit dem Studieren angefangen hab, man das wärs gewesen.