Multimedia-Nettop von MSI - Die Wind Box
Im Gegensatz zu Acers Revo, der Intels Atom-CPU mit Nvidias Ion-Chipsatz alias GeForce 9400M, koppelt, setzt MSI bei seiner schicken schlanken schwarzen Wind Box auf die klassische Kombination aus Atom 330 mit zwei Kernen und dem Intel-Chipsatz 945GC. Um dem multimedialen Anspruch gerecht zu werden, verbaut MSI aber eine dedizierte Grafikkarte, nämlich ATIs Radeon HD4330. Sie beherrscht DirectX 10.1 und kann die hochauflösenden Video-Codecs VC-1, MPEG-2 und H.264 in Hardware dekodieren und so die CPU entlasten. Für das eine oder andere Spiel würde die Grafikleistung zwar sicherlich auch reichen, doch mangelt es dann eher an Prozessorleistung. Monitore kann man per VGA anschließen, für einen größeren Bildschirm oder einen Flachbild-Fernseher empfiehlt sich die HDMI-Buchse.
Die weitere Ausstattung fällt brauchbar aus, denn 2 GB DDR2-RAM und eine 320 GB große 2,5"-Festplatte sind in dieser Preislage ordentlich. Ein Multi-Format Card-Reader, WLAN nach 802.11b/g/n, Gigabit-LAN und vier USB-2.0-Anschlüsse sorgen für gute Konnektivität. Beim Betriebssystem lässt MSI seinen Kunden die Wahl zwischen Windows 7 Home Premium oder Suse Linux 11 Enterprise, was sich auch im Preis niederschlägt: Obwohl die Linux-Variante bei ansonsten gleicher Ausstattung preiswerter ist, liegt ihr ein externes optisches Laufwerk im Slimline-Format bei.
Das Datenblatt verspricht einen 7.1-Audio-Codec, doch kann der Mehrkanal-Sound wohl nur digital über die HDMI-Buchse oder den SPDIF-Ausgang ausgegeben werden, denn an der Rückseite finden sich als Sound-Anschlüsse nur ein Kopfhörer-Ausgang, der auch als digitaler Ausgang dient, und eine Line-In-/Mikrofon-Buchse.
MSI verspricht, dass der kleine Rechner, der nur 283 x 178 x 40.4 mm misst (H x L x B), besonders stromsparend sein soll und im Betrieb nicht lauter als 28 dB wird. Die Wind Box ist ab sofort zu Preisen von 319 Euro (DE200-3323W7H mit Windows 7) bzw. 279 Euro (DE200-3323L mit Suse Linux) im Handel erhältlich.
Technische Daten:
| MSI Wind Box | |
|---|---|
| Modell | DE200-3323W7H (Windows) / DE200-3323L (Linux) |
| CPU | Intel Atom 330 Dual Core (1,6 GHz, 1 MB L2 Cache, 533 MHz FSB) |
| Chipsatz | 945GC + ICH7 |
| Festplatte | 320GB |
| Grafiklösung | ATI Radeon HD4330 |
| optisches Laufwerk | Externer Slim-DVD-Brenner (nur Linux-Version) |
| Monitorausgang | VGA, HDMI 1.3 |
| Arbeitsspeicher | 2 GB DDR2 (on-Board) |
| LAN | Gigabit Ethernet |
| WLAN | 802.11 b/g/n |
| Cardreader | XD, SD(HC), MMC, MS |
| USB-2.0-Ports | 4 |
| Betriebsystem | Microsoft Windows 7 Home Premium / Suse Linux 11 Enterprise |
| Gewicht | 3,7 kg |
| Abmessungen | 283 x 178 x 40,4 mm |
| Garantie | 2 Jahre Pick-Up und Return |
| Preis | 319 / 279 Euro |
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Da koennen jetzt auch endlich unsere ATI-Juenger bedenkenlos zuschlagen
Was diese Kombi soll, verstehe ich nicht. Zwar wird die ATI mit Sicherheit schneller sein, als die Geforce 9400. Aber der Atom ist eh so lahm, das das wohl kaum in irgendeinem Spiel auffallen duerfte.
als HTPC mit dem 945GC + ICH7 stromfresser nicht gerade das gelbe vom Ei :-)
Jupp, da hätten sie gleich die komplette AMD Plattform verbauen können, dann wäre da wenigstens was dabei rum gekommen
ffcmad
das Teil soll ein HTPC und kein Spielerechner sein
ich nehme mal an, das MSI noch viele 330er und 945GC-Chips rumliegen hat, das sie die nun einfach mal mit einer 4330 paaren, um den lahmen und stromfressenden Mist loszuwerden
ich würde persönlich eher zum nvidia ion mit geforce 9400m statt diesem system mit einer hd4330 greifen. zwar unterstüzt die radeon videobeschleunigung von h264 - aber nur bis L4.1 nach dem dxva standard.
die geforce 9400m unsterstüzt nämlich meines wissens nach auch gpu seitige hardwaredecodierung von h264 material nicht nach dem dxva standart, nämlich auch material L5.1