Die neuen Macbook Pro werden leichter, haben schneller Prozessoren und mehr Speicher im Gehäuse und bekommen das schon seit langem in den Gerüchten gehandelte Retina-Display
Zum Auftakt seiner Entwicklerkonferenz, der World Wide Developer Converence (WWDC), werden von Apple traditionsgemäß einige Neuvorstellungen erwartet. Und auch wenn der Hersteller sich hierbei nicht übertraf, so konnte er doch die Erwartungen zumindest bestätigen – wenn man einmal davon absieht, dass ein Apple-Fernseher nach wie vor eine Fantasie bleibt.
Dafür erfahren die Notebooks eine umfangreiche Frischekur. Sie bekommen künftig nicht nur Intels Ivy-Bridge-Prozessoren, sondern auch USB 3.0. Daneben bekommt das kleinste, das MacBook Air, eine HD-Videokamera, kann von nun an mit bis zu 8 GB RAM bestellt und optional mit einer 512 GB großen SSD bestückt werden. Der Preis soll in der kleinsten Ausstattung, dann mit einer 64-GB-SSD, auf dem bisherigen Niveau bleiben, d.h. die 11,6“ große Variante wird für 1049 Euro zu haben sein.
Die kommende Generation der MacBook Pro soll technisch nicht nur mit der Zeit gehen, sondern der Konkurrenz einmal mehr zeigen, wie ein Notebook aussehen kann. Dies beginnt mit einer Diät: Das Gehäuse ist nun 18 mm schlank, das Gesamtgewicht soll dann nur noch bei etwa 2,02 kg liegen.
Im Vordergrund steht allerdings das Display. Mit einer Diagonale von 15,4“ leistet das Panel eine Auflösung von 2880 x 1800 Pixel. Das entspricht einer Pixeldichte von etwa 220 ppi. Zudem setzt Apple bei seinem Retina-Display auf die IPS-Technologie, die eine Blickwinkelunabhängigkeit von 180° garantieren soll. Außerdem sinkt die Reflektion im Vergleich zu den bisherigen Displays um 75% bei 25% höheren Kontrasten. die Nutzer auf einen Core-i7-Prozessor mit vier CPU-Kernen und einen 16 GB großen Arbeitsspeicher freuen. Außerdem wird nun eine Nvidia GeForce GT 650M als Grafikkarte verbaut. Dazu steckt in dem schlanken Gehäuse ein 768 MB großes Flash-Laufwerk, zwei Thunderbolt-Schnittstellen, HDMI und USB 3.0. Zudem soll der Akku große genug dimensioniert werden, um sieben Stunden abseits einer Steckdose arbeiten zu können.
Der Preis für ein solches MacBook Pro soll allerdings schon mit einem 2,3 GHz schnellen Vierkern-Prozessor, 8 GB RAM und einer 256 GB großen SSD bei 2279 Euro liegen. Für 2.899 Euro gibt es dann eine 512 GB große SSD und eine mit 2,6 GHz noch etwas schnellere i7-CPU. Professionelle Anwender dürften aber die 17" große Variante vermissen, die schon nicht mehr


"die Nutzer auf einen Core-i7-Prozessor mit vier CPU-Kernen und einen 16 GB großen Arbeitsspeicher freuen."
"Professionelle Anwender dürften aber die 17" große Variante vermissen, die schon nicht mehr "
Aber ob man dem Otto-normal Kunden (wenn auch Apfelsüchtig) den Bildschirm als so bedeutsam verkaufen kann dass er 2300€ (gibt in der Version schon das Display?) aufn Tisch legt?!
Da muss sich die Marketing Abteilung schon strecken - aber wenn es einer kann dann Apple.
Ich als Technik begeisterter muss aber sagen - wow!
na, da bin ich ja mal gespannt, wie sie das wieder berechnet haben...
Heisst das, es gibt jetzt keine Ausführung mehr mit wirklich mattem Display?!? Auf die restlichen "25%" kann ich nämlich gut und gern auch noch verzichten...
Naja, bin eigentlich mit meinem 2010er MBP mit matten 1600er Display und Win7 noch ganz zufrieden. Demnächst ne 256GB SSD rein, dann hält das erstmal noch ne Weile. Nen Retina-Display wär schon nett, aber dann wart ich doch lieber auf nen mattes und kalibrierbares 4K 30"-Display für den Desktop...
Oder hört ihr momentan einfach nur auf das, was Apple über den Bildschirm bekannt gibt? (Was hier der fall ist)