Apple MacBook Air 11: Don't call it a Netbook

Auf dem Papier ist das neuen MacBook Air in allen Belangen ein Schritt zurück: Beschränkter Arbeitsspeicher, langsamere CPU, weniger Bildschirm. Dennoch steht das Einstiegsmodell mit knapp 1000 Euro in der Preisliste. Was taugt das teure Leichtgewicht?

Nett, aber kein Netbook: Das MacBook Air 11.Nett, aber kein Netbook: Das MacBook Air 11.

Ein Netbook wollte Steve Jobs nie im Apple-Sortiment sehen, doch das, was man mit dem runderneuerten und um ein 11-Zoll-Modell ergänzten MacBook Air abliefert, erinnert sehr stark genau an diese Geräteklasse. Bis auf den Preis, versteht sich. Doch dazu später mehr. Optisch gibt es jedenfalls keinen Zweifel, dass es sich hier um einen Apple-Rechner handelt, und das MacBook Air ist Kreuzung zwischen dem bisherigen Air und den großen MacBook Pros: Flach wie sein Vorgänger, aber mit zusätzlichem USB-Port und dem Glas-Trackpad. Auf den ersten Blick ist es eine geschrumpfte Version des alten MacBook Air, das zudem noch dünner geworden ist.

Die ''Kleinen'' unter sich: MacBook Air 11 und MacBook Pro 13.Die ''Kleinen'' unter sich: MacBook Air 11 und MacBook Pro 13.Das komplett aus Aluminium gefertigte und aus einem Stück gearbeitete Chassis ist sehr gut verarbeitet, verwindungsresistent und vor allem sehr leicht. Mitsamt fest verbauter Batterie bringt das MacBook Air ("MBA") in der 11-Zoll-Variante nur 1.052 Gramm auf die Waage. Das Netzteil wiegt 330 Gramm, sodass beide zusammen so viel wiegen wie manches 10-Zoll-Netbook. Der Deckel profitiert ebenfalls vom Werkstoff, denn er lässt sich obwohl er dünn ist nur sehr wenig verbiegen und ist hart genug, um auch den einen oder anderen Stoß einer harten Kante wegzustecken.

Im Profil wird deutlich, wie schlank das MacBook Air ist.Im Profil wird deutlich, wie schlank das MacBook Air ist.Die mit den ersten MacBooks eingeführte Chiclet-Tastatur findet sich auch hier, und wer diese Art Keyboard mag, wird sich auch am MacBook Air gleich zurecht finden. Das Layout ist Apple-typisch: Die F-Tasten sind primär mit Funktionen wie Helligkeit, Lautstärke, Mediensteuerung und der Exposé-Ansicht belegt, während man sich als PC-Nutzer an eine andere Platzierung der @-Taste gewöhnen muss. Ansonsten ist nur Umlernen bei den Tasten-Shortcuts angesagt. Der Hub ist kurz, der Anschlag knackig. Je nach eigenem Empfinden könnten die Tasten allerdings minimal mehr Widerstand vertragen. Das Tippgefühl der großen MacBook Pros erreicht das Leichtgewicht nicht, kommt ihnen aber sehr, sehr nahe. Auf die beleuchteten Tasten muss man verzichten - die gibt es nur noch in den Pro-Modellen. 

Die Chiclet-Tastatur ist bis auf die fehlende Beleuchtung mit denen der Pro-Modelle identisch.Die Chiclet-Tastatur ist bis auf die fehlende Beleuchtung mit denen der Pro-Modelle identisch.Ebenfalls inzwischen Standard bei Apples Mobilrechnern ist das Trackpad aus Glas. Hier ist die gesamte Eingabefläche gleichzeitig die Maustaste. Das erfordert Umgewöhnung, ist aber nach kurzer Zeit schon sehr eingängig. Extrem praktisch sind auch die Multi-Touch-Gesten: Mit zwei Fingern scrollt man durch vertikales Wischen, mit horizontalem Drei-Finger-Wisch blättert man in Webseiten oder Fotoalben vor oder zurück. Das ist so intuitiv, dass man sich durch die Scroll-Leisten anderer Notebooks schon bald regelrecht behindert fühlt. Die Klassiker wie Drehen und Pinch-Zoom sind selbstverständlich ebenfalls implementiert. Das Trackpad reagiert sehr präzise. Trotz seiner Breite kam es während des Tests nicht ein Mal vor, dass eine versehentliche Berührung durch den Handballen den Cursor verschoben hätte. Insgesamt also keine Kritik an Tastatur und Mausersatz.

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39 Kommentare
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  • Anonymous
    lol, also ich komme mit meinem thinkpad x200(12"), ~1700gramm (so lächerlich da g statt kg zu schreiben, damit es weniger klingt), nem p-prozessor (2x2.24GHZ), umtskarte, lananschluss uswusf. auf ~7h laufzeit... ram kann ich dazu aufrüsten wie ich will! ebenso wie die hdd/ssd... ich weiß nicht, wo mir das einen vorteil bringt, dass das netbook/subnote nur 1cm dick ist bzw 700g weniger wiegt! irgendwas macht apple falsch imho
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  • Anonymous
    das 11" MBA ist ein Segen für alle die Mobil unterwegs sind. Ich benutze das MBA seit Verfügbarkeit und konnte bislang nichts negatives feststellen.
    Es ist ganz sicher kein "Netbook" - das Gerät ist einfach in einer anderen Liga !
    Mit einer professionellen Ausstattung (128GB SSD / 4GB RAM) lassen sich MAC OS X und alle Anwendungen ohne Einschränkungen ausführen. Tastatur und Trackpad sind in gewohnter Qualität. Die Akku - Leistung ist überwältigend.

    zu Ihren Kritikpunkten:
    zu 1) mit einer Ausstattung von 4GB RAM ist das MBA fürstlich ausgestattet. Eine nachträgliche RAM-Erweiterung macht keinen Sinn.
    zu 2) UMTS Modul ist sicher kein Mangel, denn jeder (zumindest den ich kenne) kann und wird über sein Smartphone Tethering ins Netz kommen.
    zu 3) der Preis ist scheinbar hoch, aber im Hinblick auf die Lebensdauer des Gerätes sicher vertretbar. Ich habe jedenfalls keinen Euro bereut.

    Die ewige Kritik an angeblich fehlenden Anschlüssen, fehlendem optischem Laufwerk und der gleichen, konnte ich schon beim ersten MBA nicht nachvollziehen. Bei diesem Gerät daher noch weniger.
    In Wirklichkeit fehlen diese nicht sondern sie werden einfach nicht gebraucht.
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  • bastiteone
    Denke mal man sollte es zum Sony X13 vergleichen...

    11" bei 780g u. 2ghz CPU mit Carbon Faser Gehäuse
    aber das ist nochmal ne andere Preisklasse
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  • benkraft
    @keinFanBoy
    Richtig, mit 4 GB ist das MBA wirklich auf der sicheren Seite. Im Test machte sich auch die "kleine" Ausstattung mit nur 2 GB nicht negativ bemerkbar. Wie im Text erwähnt: Wer Photoshop und ähnliches vorhat, wird kaum zum MBA greifen. Dennoch kosten die zusätzlichen 2 GB 90 Euro (zum Vergleich: ein 2-GB-Modul DDR3-1066 kostet derzeit ab ca. 25 Euro) und man muss sich von vornherein dafür entscheiden - nachrüsten geht eben nicht... Damit stiege der Preis von ohnehin schon 1149 Euro auf 1239 Euro.
    Zum Thema UMTS: Sicher ist Tethering eine Option, aber im Endeffekt keine wirklich elegante. Und genau das ist ja eigentlich Apples Anspruch: elegante Lösungen zu entwickeln.
    Man kann den Preis sicherlich relativieren und über die Lebenszeit rechnen (und so gesehen halten Apple-Rechner oft länger als ihre Windows-Pendants und werden mit neuen OS-X-Versionen sogar schneller...). Absolut gesehen ist der Preis aber dennoch hoch.
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  • gR3iF
    Oh man...

    Acer 1810tz, 1830tz, Beide kratzen deutlich an 10 Stunden Akkulaufzeit, haben Umts, man kann Ram, Hdd usw nachrüsten und mit guter SSd sind beide Geräte unter 700eur zu haben.

    Das mir dann fehlende Anschlüße und ein Alu Body 250+ Eur Wert sein soll kann man nicht verstehen.
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  • Anonymous
    @benkraft
    Jetzt mal ernsthaft: ich habe lange Zeit mit dem 13" MBA der ersten Generation (64GB SSD/ 2GB RAM) gearbeitet. Damals gab es keine RAM Option auf 4GB und ich habe zu keinem Zeitpunkt den Eindruck gehabt "untermotorisiert" zu sein. Wer also die 90 Euro nicht ausgeben mag, ist sicher auch gut mit den 2GB bedient.
    Ich bin auch nicht so ganz sicher warum Tethering keine "elegante" Lösung sein soll - In den meisten Fällen ist man sowieso mit einem WLAN verbunden, in den seltenen Fällen in denen kein WLAN/Hotspot zur Verfügung steht, halte ich die Nutzung des Tethering via iPhone für äusserst praktisch und elegant. Mit dem ersparten Geld für eine weitere SIM Karte und noch einen 2-Jahres Vertrag kann man ja dann vielleicht doch die 4GB RAM Option kaufen. Klar ist auch, für Aperture, FinalCut oder Photoshop ist der Rechner nicht geeignet. Ich würde aber auch nicht ernsthaft auf so eine die Idee kommen. Bislang konnte mir auch noch niemand glaubwürdig vermitteln, welche Anschlüsse am MBA denn genau fehlen sollen ??? Ich habe jedenfalls bislang keine vermisst ! Um es noch deutlicher zu sagen: Das Gerät hat einen 11" / 13" Display und ist kein Ersatz für und nicht vergleichbar mit einem Desktop - Rechner. Niemand muss auf dem Weg zum Flughafen im Taxi eine DVD abspielen, eine FW - Festplatte anschliessen, Photo´s professionell bearbeiten oder Videos schneiden. Was nutzt einem also 5.1 Dolby Surround oder HDMI Anschlüsse, Multimedia-Features auf einem 11,6" (Acer-) Display am Flughafen im Bahnhof oder im Taxi ?

    Richtig: Nichts !

    ...und dann ist da noch die Sache mit dem Betriebssystem (autsch!) und die Frage wie viele Generationen Betriebssystem es braucht damit der Rechner ersetzt werden muss. Wir haben noch 5 Jahre alte G4 Powerbooks im Einsatz, die brav Ihren Dienst mit der aktuellen Version von OS X verrichten und dank Alugehäuse noch immer Top in Schuss sind. Unter dem Aspekt relativiert sich der "zu hohe" Anschaffungspreis doch sehr.
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  • benkraft
    @kein_Fan_Boy: Ein Telefon per USB-Kabel (oder auch BlueTooth) anzubinden, ist halt nicht so elegant, wie ein integrierte Lösung.

    Wenn du meinen Post noch mal liest, wirst du auch sehen, dass ich selbst sage, dass die 2 GB ausreichen. Und man wohl nicht Photoshop, Aperture, FCP und Co. auf diesem Gerät nutzen wird.
    Zum Thema fehlende Anschlüsse: 2 USB sind wenig, Kartenleser wäre schon praktisch (wenigstens SD-Card, wie beim MBP), das sind auf jeden Fall die, die mir als Mac-Nutzer fehlen würden. (Meine Arbeitsmaschine und mein derzeitiger Hauptrechner sind ein aktuelles MacBook Pro 13 - übrigens das, was man in den Bildern sieht.. ;)). Die 2 USB Ports sind mir da schon zu knapp.... Und wirklich gefehlt hat mir während des Testens ein Ethernet-Anschluss, um mal größere (Mengen) Dateien im Netzwerk zu verschieben. Klar, da gibt's einen Adapter von Apple - aber dann ist auch schon wieder ein USB-Port futsch...

    Das optische Laufwerk ist m.E. in der Tat kein Problem, denn entweder kauft man ein externes dazu (muss ja nicht von Apple sein), oder man nutzt eine Neztwerkfreigabe. Trotzdem: Man sollte schon darauf hinweisen dürfen, dass es nicht verbaut ist.
    Wegen Betriebssystem: Lies auch da bitte noch mal meinen Post... Du hast mich glaube ich genau falsch verstanden. Klar ist die Lebensdauer (potentiell) höher, gerade WEIL neue OS-X-Versionen älteren Rechnern noch mal neues Leben einhauchen. Dennoch ist es halt wie immer: Man muss das Geld erst mal haben, um sich das MBA zu leisten. Und der (Kauf-)Preis ist hoch. Punkt. Ich glaube nicht, dass man daran etwas deuten kann.
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  • gR3iF
    OMG!...

    Warum kauf ich mir den ein Gerät in der Größe?
    Bestimmt nicht, weil das Display mit soviel Spaß beim Filme gucken macht...
    Ich kauf es weil:
    1. Ich immer und überall Internet haben wil
    2. Ich in der Uni oder im büro etwas präsentieren will oder mitschreiben
    3. Ich mich nicht mit einem 2,5kg 15,6 zoll Notebook totschleppen will

    Was davon kann das Ding? Maximal das dritte. Wer mir jetzt sagt ich muss ein Iphone haben und Tethering benutzen, der soll mir das mal angenehm in der Bahn zeigen.
    Wer jetzt sagt Hdmi ist unnötig soll doch mal gucken was für Beamer meistens rumstehen:
    Vga oder Hdmi, kaum Displayport.
    2x Usb.... Jaja nen schlechter Scherz: Eine Seite Maus oder Präsentiergerät, andere Seite Usb Stick und dann? Scha.de....

    netzwerk? Usb als Netzerwerk oder Rj45 Anschluss zu verkaufen ist süß...
    Ich mutmaße jetzt einfach mal, dass der Usb Anschluss zwar die 12mb/s des 100mbit Netzwerks schafft aber spätestens bei 30mb/s nur noch einbricht. Gigabit über extra Port wäre mehr als nett.

    Weiter: Mobile Begleiter.... Was soll ich da mit unter 5 oder 6 Stunden Akku? Ich bin teilweise mit 8 knapp dran.

    Und ich bin nun wahrlich kein workaholic...

    Das Design ist schick jop... Aber was die dämliche Nvidia Karte dadrin macht außer unnötig Strom fressen das fragt keiner? Oder wie?

    Das Ding ist ansich ein Epic Fail,

    Super für Lifestyle Victims... Aber ansonsten Setzen 6, das Spiel mit mobil verkackt.

    Ich bitte um weitere Fanboy Meldungen.....
    1
  • benkraft
    @GR3iF - Viele deiner Kritikpunkte sind berechtigt, aber an einigen Stellen muss ich dann doch mal korrigierend eingreifen.

    Quote:
    Was soll ich da mit unter 5 oder 6 Stunden Akku? Ich bin teilweise mit 8 knapp dran.

    Schau mal auf die Batterielaufzeiten unter OS X. 7:39 sind auch nicht weit von "knapp 8". Nun setze das mal ins Verhältnis zum Gewicht und der AKku-Größe (35Wh). Wie groß ist der Akku deines Gerätes, wie schwer?

    Quote:
    ...aber was die dämliche Nvidia Karte dadrin macht außer unnötig Strom fressen das fragt keiner? Oder wie?


    Nennt sich Chipsatz, enthält eine integrierte Grafikeinheit (GeForce 320M). Da der Core 2 Duo keine Grafikeinheit besitzt, geht es nun mal nicht ohne. Es ist ja nicht mal eine dedizierte Grafikkarte, und von der Effizienz dürfte diese GPU alle anderen aktuellen Lösungen in den Schatten stellen.

    Quote:
    Ich bitte um weitere Fanboy Meldungen.....


    Nur weil jemand nicht deiner Meinung ist, ist man nicht gleich ein Fanboy. ;)
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  • chemnitzDaniel
    zu der Akkulaufzeit:
    7:29 schafft das MBA soweit ich das sehe auch nur im idle! Im idle kratzt ein Asus ul30/50 an 12h! Das Acer zB schafft 8h unter Belastung! D.h. Browser/IM/Musik an und in Benutzung.

    Ich besitze ebenfalls ein x200, das mit 1,8kg auch kein Schwergewicht ist, eine potente CPU beherbergt und mit Linux unter Belastung auch mindestens 6h durchhält!

    Die 3,5h unter Chrome+Flash sind ein Witz für ein Subnote! Das Gerät ist grundlegend darauf ausgelegt mobil zu sein, das muss man sich für 1000€ mal vorstellen! Das machen Geräte besser, die ein Drittel kosten, ich muss gR3if da leider zustimmen, das Ding ist ein fail...
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  • gR3iF
    Tjoa so siehts aus.... im Idle schafft das Acer knapp 11.... 8 War normaler Workflow...

    Es gibt so wunderbare Intel Gs45 Chipsätze die verbrauchen deutlich weniger als das Nvidia Dingens und zumindest Flash und tägliche Anwendungen kann das Ding auch.

    Der Akku des Acer hat 56wh, ist austauschbar und wiegt etwas... Was ist mir auch egal er gehört dazu, wenn du es wirklich wissen willst, dann wieg ich den noch...

    Test dazu:
    http://www.notebookcheck.com/Test-Acer-Aspire-Timeline-1810TZ-Subnotebook.21019.0.html

    Dazu muss man sagen, den Lüfter haben sie inmzwischen im Griff und mit SSd ud nix tun bin ich bei 12-13 Stunden Akku....


    So bitte weiter, das Ding gewinnt keinen Blumentopf von mir und mit sachlichen oder Technischen Argumenten gibst da auch nix.

    Man kann sich maximal über Win7 und Macos austauschen, aber das endet sowieso nur im Flamewar.


    BTW: Kann es sein, dass Apple es nicht hinbekommt einen ordentlichen Treiber für die Intel onboard Grafikkarten zu schreiben oder wieso bekommt man Apple Geräte meistens mir Stromfressender Nvidia Karte???
    -2
  • benkraft
    Quote:
    BTW: Kann es sein, dass Apple es nicht hinbekommt einen ordentlichen Treiber für die Intel onboard Grafikkarten zu schreiben oder wieso bekommt man Apple Geräte meistens mir Stromfressender Nvidia Karte???


    Ganz einfache Antwort: Selbst die neusten Intel-HD Dingers (und wohl auch die GPUs von Sandy Bridge) können kein OpenCL - und das ist bei Apple aktuell Eckpfeiler der Planung.
    Wie kommst du übrigens darauf, dass die GeForce 320M ein Stromfresser sei? Mir war so, als sei der sogar sparsamer als ein Intel der 45XX-Serie...
    Ist zwar der Vorgänger, aber schau bitte mal hier: http://www.tomshardware.de/Intel-G45-Nvidia-Geforce-9400,testberichte-240310-12.html
    Ich denke, so wie der GS45 eine stromsparende Mobilvariante ist, trifft das Gleiche auch auf den MCP89 zu.
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  • bluray
    Ich habe jetzt seit gut 1 Woche das Booklet 3G von Nokia (günstiger über Online-Auktionshaus Ricardo), welches sich auch als treuer Begleiter erweist.

    Zwar mag der Atom Z530 dem MacBook Air nix entgegensetzen, doch wenn man mal nüchtern betrachtet im Web unterwegs ist, nebenher noch ein integriertes 3G-Interface hat (also kein, am USB-Port baumelndes Modem), und dann unter Voll-Last 7h, bei normaler Nutzung und Videoschauen 9h und im Idle 11-12h Akkulaufzeit hat, so verstehe ich nur bedingt, warum man 1000 Euronen für dieses MacBook Air ausgeben muss!

    Klar ist es sexy, hat ein edles Erscheinungsbild und ist aus guten materialien gefertigt. Aber das Booklet 3G ist auch adäquat gefertigt, jedoch aktuell halb so teuer!

    Naja, wie dem auch sei, das Gerät mag gut sein, das Booklet auch in Sachen Geschwindigkeit übertrumpfen, materialmässig auch viel in die Waagschale werfen, aber der Preis ist einfach, wie der Autor schon geschrieben hat, ziemlich gesalzen!
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  • Anonymous
    @benkraft
    im Grunde hast Du ja Recht, aber...
    ...mich stört eine Tethering Lösung nicht und für mich ist dies auch kein Mangel. Das ist und bleibt eine Geschmacksache. Mich wundert nur, dass alle Diskussionen immer um die "ach so hohen Preise" geführt werden, aber 20-30 Euro im Monat für einen zusätzlichen Datenvertrag anscheinend kein Problem darstellen. Na ja...
    Beim übertragen grosser Datenmengen (welche grossen Datenmengen eigentlich ?) kann der Ethernet-Adapter benutzt werden, der einen USB Port belegt. Ein SD Card Slot wäre sicher schön, aber auch dafür gibt es einen USB Adapter. Warum stellt das ein Problem dar ? Womit sind den die beiden USB Ports ständig belegt das ein Adapter so schmerzt. Das Gerät ist kein MBP und will sich auch nicht damit vergleichen. Ich benutze derzeit auch ein 13" MBP mit 8GB RAM / 256GB SSD und nach meinem Geschmack ausreichenden Anschlüssen. Letztlich kommt es halt auf die gestellte Aufgabe an mit welchem Gerät man unterwegs besser ausgerüstet ist. Ich kann halt nur aus meiner Erfahrung sprechen und da gilt unterwegs: so klein, schlank und leicht wie möglich bei vollwertiger Tastatur, Display und ausreichender Akku-Laufzeit.

    @GR3iF
    ein Apple - Computer ist ein Arbeitsgerät mit dem ich 12-14 Stunden arbeiten muss und möchte, unterwegs oder im Büro, möglichst ohne Bluescreens, ohne Abstürze und ohne die IT Jungs auf speed-dial zu haben. Schlicht, es sollte beim arbeiten unterstützen und nicht zusätzlich Arbeit machen. Ein wesentliches Entscheidungskriterium für Apple Hardware und OS X. Falls mich dies in Deinen Augen zum "Fanboy" macht - dann kann ich damit auch gut leben.

    Das "Ding" von dem Du sprichst kann übrigens alle von Dir aufgezählten Punkte 1-3. Für Tethering brauchst Du nicht unbedingt ein iPhone sondern kannst jedes andere halbwegs vernünftige smartphone nutzen und für VGA oder HDMI gibt es einen Adapter. Was ist eigentlich daran unangenehm in der Bahn das iphone in der Tasche über BT mit dem "Ding" zu verbinden ?

    Wer 12h am Tag spielen will, dabei permanent im Internet surft, eine Präsentation nach der anderen abhält und dabei noch mitschreiben will, der sollte sich möglicherweise einfach für ein anderes Gerät entscheiden.
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  • Anonymous
    Schön flach wie fast alles von Apple aber auch ein stolzer Preis!
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  • avatar_87
    Wer das geringe Gewicht und die Verarbeitung dieses Teils nicht zu schätzen weiß, sollte es mal "live" sehen.
    Acer ist zwar günstig, hat aber auch einige Macken.
    Z.B. tritt schon nach kurzer Zeit ein Abrieb der Lackierung auf.
    Das Display ist eine Zumutung und das Lüfterprofil des Timeline, dass ich mal hatte, stellte mich vor die Frage. Wieso so laut, wenn alle Komponenten um die 30-40° warm sind?
    Ganz zu schweigen von den Klavierlack Tasten...
    Ich war schwer enttäuscht und schickte das Teil zurück. Die technischen Daten sind nunmal nicht alles. Man könnte fast meinen Acer produziert gezielt Schwachstellen in den günstigeren Geräten um ihre Business Modelle (Travelmate) zu verkaufen. Diese bieten dann auch gleich deutlich weniger Ausstattung zu einem deutlich höheren Preis.
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  • gR3iF
    Och Leute...

    @Benkraft du hast den Test nicht verstanden..... Klar die Nvidia bietet mehr 3d Leistung, dahin geht dein Test, dabei ist sie dann produktiver als die Intel onboard. ABER: Es geht um gesamt aufgenommene Energie und da ist die Intel deutlich sparsamer, aktuell mit einem Intel Core I3 rund 6 Watt

    Die "alte" x4500 soll rund 8 Watt als Gs45 verbrauchen.
    Da schlägt Intel Nvidia um Längen. Wenn es für Apple unbedingt Open Cl sein soll ist dies ein weiterer Punkt wo Apple bei "mobil" versagt.


    @ Kein_Fanboy:

    Nett du disqualifizierst dich grad selber. Was ist das Macbook Air den?
    Doch hoffentlich ein mobiler Begleiter für dich oder? Wenn du das Ding wirklich als Arbeitsgerät an deinem Schreibtisch einsetzen willst, dann hast du da etwas falsch verstanden.


    Seit wann stürzt Windows 7 den ab? Mal ehrlich die meisten Probleme die bei Windows auftreten liegt an der Vielzahl der Programme und Varianten und nicht daran, dass wie bei Apple die Plattform so eingeschränkt wird, dass es garnicht abstürzen kann weil nix läuft was nicht zu 100% getestet wurde.


    Das kann nett sein, für mich aber ist eine restriktive Plattform ohne Freiheit absolut schlecht. Allerdings kann es ja für dich als unbedarften Fanboy das aboslute Non Plus Ultra sein....

    Btw seit wann laufen so Dinge wie Elster, Sap usw auf einem Mac?^^
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  • avaka
    Quote:
    ein Apple - Computer ist ein Arbeitsgerät mit dem ich 12-14 Stunden arbeiten muss und möchte, unterwegs oder im Büro, möglichst ohne Bluescreens, ohne Abstürze und ohne die IT Jungs auf speed-dial zu haben. Schlicht, es sollte beim arbeiten unterstützen und nicht zusätzlich Arbeit machen. Ein wesentliches Entscheidungskriterium für Apple Hardware und OS X. Falls mich dies in Deinen Augen zum "Fanboy" macht - dann kann ich damit auch gut leben.


    Dann nenn dochmal Beispiele. 90% der Probleme mit windosbasierten Rechnern sind nicht von Windows selbst kreiert, sondern durch die Software von Dritten und die teils grausame Vernachlässigung durch die Bediener. Das fängt beim halbjährlichen Defragmentieren an und hört beim gelegentlichen Freiräumen der Registry auf. Gut (Hände heb, Kopf senk) das gibbet bei Apple nicht aber mal hier nicht den Teufel an die Wand.
    Bei mir ging heute 4 Stunden Arbeit über den Jordan weil es die Jungs von SAP und Dassault Systems (Catia V5) nicht gebacken bekommen, dass das System stabil läuft. XP lief wie eine 1 und hatte damit 0 zu tun.

    Und was genau macht man mit so einer Mobilitätsrampensau? Man tippelt was rum im Textprogramm, schreibt Emails, öffnet PDFs, schickt meinetwegen noch Tabellen rund und betreibt Tagesplanung. Das alles erschlägt man mit irgendeinem Betriebssystem und nem Officepaket, es sei halt mal exemplarisch Windows und Office genannt. Das kann Apple nicht schlechter aber auch keinesfalls besser als der Rest. Alles darüber hinaus ist dem Ding angedichtet oder schon sehr speziell und trifft die Allgemeinheit nicht. Das konsequent durch Abwesenheit glänzende HDMI/VGA ist ein Totschlagargument für dieses Gerät. Weis der Geier warum Apple da so stur die eigene Schiene fährt. Da hat man ein total schickes, leichtes und sinnvoll kleines Gerät und muss es mit einer Adapterhaubitze aufrüsten um nen dämlichen Beamer zum Laufen zu bekommen. Dann würde ich es noch begrüßen, wenn das Ding Löcher zum Abheften hätte. Dann kann man es gleich mit in den Ordner packen und hat schon eine Tasche gespart. Das wär mal Innovativ. Würd mich echt beeindrucken.

    Das gilt für alle Streithähne hier, sich nicht auf seinen Mikrokosmos zu beschränken und dann dem Rest der Welt irgendein Gerät als den Heilsbringer zu vermarkten sondern vom großen Ganzen aus sehen.
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  • a97584
    Das Apple-Syndrom: Was ein Mac nicht hat, braucht man natürlich auch nicht :)
    Und Tethering ist ja DIE Option, seit das iOS die Kontrolle über diese Funktion dem Mobilfunkbetreiber überlässt (der dafür dann extra kassieren kann)
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  • friespeace
    Jungs, jetzt vergleich doch mal fair:

    wo gibt es denn günstigere 11" mit SSD? Ich habe gerade mal etwas gesucht und war erfolglos. Vielleicht stelle ich mich auch doof an.

    Die SSD ist einfach DAS Argument, weil dadurch der Workflow so gut ist.

    Natürlich ist das Fehlen eines UMTS-Modems ein fast nicht verzeihbarer Mangel, aber so richtig sehe ich keine bezahlbare Konkurrenz - aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

    Übrigens: auch wenn Leuten das Gewicht egal sein mag, so ist es doch unfair, ein Notebook, welches 40%!! mehr wiegt auf eine Stufe zu stellen. Leichtere Rennräder kosten auch mehr als schwere Modelle. Der Entwicklungs- und Produktionsaufwand ist schlicht deutlich höher.
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