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Wichtige Kriterien beim SSD-Kauf

SSD-Vergleichstest Teil 2: 11 SSDs über 128 GB
Von , Achim Roos

Im Ersten Teil unserers Vergleichstests sind wir an dieser Stelle auf die Kriterien eingegangen, die man bei Kauf einer SSD beachten sollte. Um es kurz zu machen, wollen wir daher nochmals auf den ersten Teil unseres SSD-Vergleichstest verweisen und uns gleich den Controllern widmen.

Der SSD-Controller: Zentrale Performance-Schnittstelle

Der SSD-Controller bildet die Schnittstelle zwischen Flashspeicher und Rechner. Die Leistungsfähigkeit dieses Controllers hat entscheidenden Einfluss darauf, wie effektiv und in welchem Umfang die Flash-Bandbreite ausgenutzt wird. Um möglichst viele Daten gleichzeitig über den Bus schicken zu können bedienen sich aktuelle SSDs der Parallelisierung. Dazu binden sie den Flash-Speicher mit derzeit zwischen vier bis 10 Kanälen an den Controller an, wobei jeder Kanal mit einem oder zwei Flash-Chips bestückt ist. Daraus folgt, dass die Höhe der theoretischen Bandbreite mit der Anzahl der Kanäle steigt.

Auch wenn einige SSDs unter optimalen Bedingungen bereits mehr als 500 MB/s erreichen, so stellt die 6 Gb/s Serial ATA-Schnittstelle noch keinen Flaschenhals dar. Beim sequenziellen Lesen kommen beispielsweise mit Controllern wie dem Sandforce SF-2281 ausgestattete SSDs oder die Samsung PM830 auf solch hohe Übertragungsraten. Für alltägliche Aufgaben rund um Windows inklusive Anwendungen ist aber selbst die eine Nummer kleiner angesiedelte SATA-I-Bandbreite von 3 Gb/s mehr als ausreichend.

Die eingesetzten SSD-Controller

Die 11 SSDs im zweiten Teil unseres SSD-Vergleichstests setzen auf diese Controller:

SSDs mit SATA 3 Gb/s

  • Intel PC29AS21BA0: Intel SSD 320
  • Samsung S3C29MAX01: Samsung SSD 470
  • SandForce SF-1222: SanDisk Ultra

SSDs mit SATA 6 Gb/s

  • Marvell 88SS9174-BLD2: Crucial m4
  • Marvell 88SS9174-BKK2: Intel SSD 510
  • Samsung S4LJ204X01: Samsung PM 830
  • SandForce SF-2281: ADATA S511, MemoRight FTM Plus, Kingston HyperX, OCZ Agility 3, OCZ Vertex 3
Alle 6 Kommentare anzeigen.
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  • Creskra , 13. Oktober 2011 11:43
    Hi, ich habe den kauf einer SSD ins Auge gefasst. Aufgrund der günstigen Preise habe ich mich auf die Produkte von OCZ eingeschossen die den Zusatz "Plus" tragen. Diese sollen eine Überarbeitete Version des Barefoot Controllers beinhalten. Leider findet man wenig Informationen über diese Platten. Werdet ihr sie in näherer Zukunft in eure Tests aufnehmen?
    Die Platte soll bei mir zur System und Spiele Platte (240GB) werden und mir steht nur SATA II zur Verfügung.

    Grüße
    Cres
  • Anonymous , 13. Oktober 2011 16:17
    Ist die Crucial m4 mit 64GB genauso performant wie das 256GB Modell?
    Ich frage, weil ich ein armer Student bin, der jeden Cent zweimal umdreht.
  • ChrisA4 , 13. Oktober 2011 20:56
    Zitat von mindkack:
    "Ist die Crucial m4 mit 64GB genauso performant wie das 256GB Modell?
    Ich frage, weil ich ein armer Student bin, der jeden Cent zweimal umdreht."

    Hier findest du glaube ich genau wonach du suchst:
    http://www.tomshardware.de/Crucial-m4-ssd-Performance-Vergleich-Kapazitat,testberichte-240849.html
  • Anonymous , 14. Oktober 2011 00:27
    Besten dank, jetzt haben sich viele Fragen geklärt.
  • bensen , 14. Oktober 2011 00:40
    Also das Fazit verstehe ich nicht ganz. Die Sandforce-Modelle sollen die Speerspitze sein und in dem Digramm der Gesamtperformance steht die Samsung vorne?

    Dann schreibt ihr
    Zitat :
    Fairerweise muss man sagen, dass der Hersteller die Agility 3 ohnehin nicht als Highend-Laufwerk anpreist, sondern es selbst realistisch als Mittelklasse-SSD einstuft.
    Tun sie das?
    http://www.ocztechnology.com/products/solid-state-drives/sata/sata-iii.html

    Sieht irgendwie nicht so aus. Vor allem da mit den maximal möglichen Transferraten bei maximaler Kompression geworben wird. Gerade mit dem billigen NAND liegt man real meist weit drunter, sowohl beim lesen als auch beim schreiben.

    Dann schreibt ihr noch, dass der NAND bei der Agility langsam ist weil er asynchron arbeitet, das ist nicht ganz korrekt.
    Richtig ist, dass es NAND mit konventionellem Legacy-Interface ist (mittlererweile SDR-NAND genannt, ähnlich wie beim DRAM)welcher asynchron arbeitet.
    Aktueller schneller NAND nutzt hingegen ein DDR-Interface, welches bis zu 133 MB/s ermöglicht (statt 40 MB/s beim Legacy-NAND).
    Nur arbeitet nicht jeder DDR-NAND taktsynchron. Es gibt hier 2 verschiedene Ansätze. Einmal der synchrone NAND nach ONFI 2.0 von Intel/Micron etc und einmal der Toggle-DDR-NAND von Toshiba/Samsung. Letzterer arbeitet asynchron und ist bekanntermaßen schnell. Wird ja zB in der Vertex3 MaxIOPS einegsetzt. man sollte also nicht von asynchron und synchron reden, sondern von SDR und DDR.
  • Anonymous , 14. Oktober 2011 10:28
    In den Chart tauchen die alle gar nicht so richtig auf, meinte so Platz 1 bis!
    Wäre wegen der Übersicht angebracht, nur diese Benchmark Ergebnisse!