Anmelden mit
Registrieren | Anmelden

OCZ Agility 3 (240 GB)

SSD-Vergleichstest Teil 2: 11 SSDs über 128 GB
Von , Achim Roos

Während OCZ die SSD-Reihe Vertex 3 als "Performance"-Laufwerke einstuft und hohe Leistung in den Vordergrund stellt, geht es bei der Agility 3-Serie etwas gemütlicher zu, denn sie trägt das Etikett "Midrange Performance". Das schnelle SATA-Interface mit 6 Gb/s teilen sich zwar beide SSD-Typen, weil sie jeweils auf den SandForce-Controller SandForce SF-2281 setzen. Allerdings verwendet die Agility 3 in 25 nm Strukturbreite gefertigte, asynchrone MLC-NAND-Flashbausteine, die gegenüber dem synchronen Speicher der Vertex 3 spürbar langsamer sind.

An den Bandbreiten-Maximalwerten hält der Hersteller dennoch fest. So soll die Agility 3 ein sequenzielles Lesetempo von 525 MB/s erreichen und beim sequenziellen Schreiben mit 500 MB/s kaum langsamer sein. Als I/O-Leistung für unseren 240-GB-Testkandidaten (rund 310 Euro) gibt OCZ 35.000 IOPS beim Lesen und 45.000 beim Schreiben an. Die Agility 3 steht auch in Kapazitäten von 60, 90, 120 und 480 GB zur Verfügung.

Laut Hersteller liegt die MTBF-Zeit der Agility 3 bei zwei Millionen Stunden. Die Temperatur der SSD darf laut Spezifikation im Betrieb zwischen 0 und 70 Grad Celsius liegen, im ausgeschalteten Zustand sind -45 bis 85 Grad Celsius möglich. Mit einer Leistungsaufnahme von 2,7 Watt im Betrieb und 1,5 Watt im Idle-Modus stuft OCZ das Laufwerk etwas weniger energiehungrig als die Vertex 3 ein. Gleich geblieben ist dagegen die Schockfestigkeit, die bei maximal 1500 G liegen soll.

OCZ liefert die Agility 3 zusammen mit einem 3,5-Zoll-Einbaurahmen aus und gibt eine Garantie von 3 Jahren auf die SSD.

Ihre Reaktion auf diesen Artikel