Anmelden mit
Registrieren | Anmelden

SSD-Vergleichstest Teil 2: 11 SSDs über 128 GB

SSD-Vergleichstest Teil 2: 11 SSDs über 128 GB
Von , Achim Roos

Unserer großer SSD-Vergleichstest geht in die zweite Runde. Nun sind aktuelle Flash-Laufwerke mit Kapzitäten zwischen 240 und 600 GB an der Reihe.

In unserem SSD-Vergleichstest lassen wir insgesamt 73 Laufwerke gegeneinander antreten, davon nicht weniger als 24 Neuzugänge, die wir Ihnen im Folgenden ausführlich vorstellen. Damit der Artikel trotz der Masse an Laufwerken so übersichtlich wie möglich bleibt, haben wir die SSDs in zwei Klassen eingeteilt und bringen den Test daher ebenfalls in zwei Teilen.

  

Im nunmehr zweiten Teil des SSD-Vergleichstests nehmen wir Laufwerke unter die Lupe, die eine nominelle Kapazität größer als 128 GB haben. Im ersten Teil waren bereits die kleineren SSDs mit einer Kapazität von maximal 128 GB an der Reihe.

Die Testkandidaten

Der zweite Teil unseres SSD-Vergleichstests umfasst die folgenden 11 SSDs:

  • ADATA S511 (240 GB, AS511S3-240GM)
  • Crucial m4 (256 GB, CT256M4SSD2)
  • Intel SSD 320 (600 GB, SSDSA2BW600G3)
  • Intel SSD 510 (250 GB, SSDSC2MH250A2)
  • Kingston HyperX (240 GB, SH100S3B/240G)
  • MemoRight FTM Plus (240 GB, MRSAD4A2405GCC25C00)
  • OCZ Agility 3 (240 GB, AGT3-25SAT3-240G)
  • OCZ Vertex 3 (240 GB, VTX3-25SAT3-240G)
  • Samsung PM830 (256 GB, MZ7PC256HAFU-0Z000)
  • Samsung SSD 470 (256 GB, MZ-5PA256B/EU)
  • Sandisk Ultra (240 GB, SDSSDH-240G-G25)

  

Zur besseren Vergleichbarkeit haben wir in die Benchmark-Diagramme auch die bereits getesteten Flash-Laufwerke der gleichen Kapazitäts-Klasse aufgenommen. Um schnell zwischen alt und neu unterscheiden zu können, sind die Neuzugänge dort blau markiert. Alle getesteten Laufwerke finden Sie übrigens auch in unseren SSD-Charts. Die SSDs sind dort mit sämtlichen Benchmark-Ergebnissen aufegelistet. So können Sie schnell herausfinden, welches Flash-Laufwerk am besten Ihre Anforderungen erfüllt.

Der Vollständigkeit halber hier eine Übersicht der Laufwerke, die wir bereits im ersten Teil des Vergleichstests besprochen haben:

  • Apacer Turbo II AS602 (120 GB, AP120GAS602-1)
  • Corsair Force GT (120 GB, CSSD-F120GBGT-BK )
  • Corsair Force Series 3 (120 GB, CSSD-F120GB3-BK)
  • Mach Xtreme MX-DS Turbo (120 GB, MXSSD3MDST-120G)
  • Micron RealSSD P300 (100 GB, MTFDDAC100SAL-1N1AA)
  • Patriot Torqx 2 (128 GB, PT2128GS25SSDR)
  • Patriot Wildfire (120 GB, PW120GS25SSDR)
  • Plextor PX-M2 (128 GB, PX-128M2S)
  • RunCore Pro V Plus (120 GB, RCP-V-S251B-MC)
  • RunCore Pro V SATAIII (120 GB, RCP-V-T251B-MC)
  • Samsung SSD 470 (128 GB, MZ-5PA128B/EU)
  • Samsung SSD 470 (64 GB, MZ-5PA064B/EU)
  • Silicon Power V20 (120 GB, SP120GBSSDV20S25)

  

Fairer Vergleich durch einheitliche Größen

Die Unterteilung in zwei Größenklassen dient nicht nur der besseren Übersichtlichkeit, sondern macht die Laufwerke aus einem weiteren Grund auch besser untereinander vergleichbar und sorgt damit letztlich für faire Testbedingungen. Wie wir unlängst ermittelt haben, treten bei SSDs, die hinsichtlich ihrer technischen Daten identisch sind und sich einzig durch ihre Speicherkapazität voneinander unterscheiden, mitunter bedeutende Performance-Unterschiede auf. Das liegt in erster Linie an der Bestückung mit Flash-Chips und der Verteilung der Daten auf mehrere Flash-Kanäle. Hier nur so viel: In der Summe lässt sich festhalten, dass SSDs mit hohen Kapazitäten hinsichtlich ihrer Leseperformance nur minimal besser abschneiden als kleinere Laufwerke, bei der Schreibperformance und der I/O-Performance aber die eindeutig besseren Resultate liefern.

Experten im Forum befragen

Zu diesem Thema einen neuen Thread im Forum Artikel erstellen.

Beispiel: Notebook, Festplatte, Speicher

Alle 6 Kommentare anzeigen.
Auf dieser Seiten können keine Kommentare mehr abgegeben werden
Sortieren nach: Neueste zuerst | Älteste zuerst
  • Creskra , 13. Oktober 2011 11:43
    Hi, ich habe den kauf einer SSD ins Auge gefasst. Aufgrund der günstigen Preise habe ich mich auf die Produkte von OCZ eingeschossen die den Zusatz "Plus" tragen. Diese sollen eine Überarbeitete Version des Barefoot Controllers beinhalten. Leider findet man wenig Informationen über diese Platten. Werdet ihr sie in näherer Zukunft in eure Tests aufnehmen?
    Die Platte soll bei mir zur System und Spiele Platte (240GB) werden und mir steht nur SATA II zur Verfügung.

    Grüße
    Cres
  • Anonymous , 13. Oktober 2011 16:17
    Ist die Crucial m4 mit 64GB genauso performant wie das 256GB Modell?
    Ich frage, weil ich ein armer Student bin, der jeden Cent zweimal umdreht.
  • ChrisA4 , 13. Oktober 2011 20:56
    Zitat von mindkack:
    "Ist die Crucial m4 mit 64GB genauso performant wie das 256GB Modell?
    Ich frage, weil ich ein armer Student bin, der jeden Cent zweimal umdreht."

    Hier findest du glaube ich genau wonach du suchst:
    http://www.tomshardware.de/Crucial-m4-ssd-Performance-Vergleich-Kapazitat,testberichte-240849.html
  • Anonymous , 14. Oktober 2011 00:27
    Besten dank, jetzt haben sich viele Fragen geklärt.
  • bensen , 14. Oktober 2011 00:40
    Also das Fazit verstehe ich nicht ganz. Die Sandforce-Modelle sollen die Speerspitze sein und in dem Digramm der Gesamtperformance steht die Samsung vorne?

    Dann schreibt ihr
    Zitat :
    Fairerweise muss man sagen, dass der Hersteller die Agility 3 ohnehin nicht als Highend-Laufwerk anpreist, sondern es selbst realistisch als Mittelklasse-SSD einstuft.
    Tun sie das?
    http://www.ocztechnology.com/products/solid-state-drives/sata/sata-iii.html

    Sieht irgendwie nicht so aus. Vor allem da mit den maximal möglichen Transferraten bei maximaler Kompression geworben wird. Gerade mit dem billigen NAND liegt man real meist weit drunter, sowohl beim lesen als auch beim schreiben.

    Dann schreibt ihr noch, dass der NAND bei der Agility langsam ist weil er asynchron arbeitet, das ist nicht ganz korrekt.
    Richtig ist, dass es NAND mit konventionellem Legacy-Interface ist (mittlererweile SDR-NAND genannt, ähnlich wie beim DRAM)welcher asynchron arbeitet.
    Aktueller schneller NAND nutzt hingegen ein DDR-Interface, welches bis zu 133 MB/s ermöglicht (statt 40 MB/s beim Legacy-NAND).
    Nur arbeitet nicht jeder DDR-NAND taktsynchron. Es gibt hier 2 verschiedene Ansätze. Einmal der synchrone NAND nach ONFI 2.0 von Intel/Micron etc und einmal der Toggle-DDR-NAND von Toshiba/Samsung. Letzterer arbeitet asynchron und ist bekanntermaßen schnell. Wird ja zB in der Vertex3 MaxIOPS einegsetzt. man sollte also nicht von asynchron und synchron reden, sondern von SDR und DDR.
  • Anonymous , 14. Oktober 2011 10:28
    In den Chart tauchen die alle gar nicht so richtig auf, meinte so Platz 1 bis!
    Wäre wegen der Übersicht angebracht, nur diese Benchmark Ergebnisse!