Günstige SSDs von Supertalent
Bewerben Hersteller ihre Solid-State-Drives, so berufen sie sich meist auf die Robustheit der Laufwerke und flinke Zugriffzeiten. Anders Supertalent: Die Kalifornier heben bei ihren neuesten SSDs vor allem den günstigen Preis hervor.
Mit dem Slogan »Supertalent macht SSDs erschwinglich« bewirbt der kalifornische Hersteller seine Masterdrive-LX-Serie. Das 64-GByte-Modell soll für 179, die 128-GByte-Version für 299 US-Dollar auf den Markt kommen.
Wer auf kurze Zugriffzeiten Wert legt, wird wohl wie gewohnt tiefer in die Tasche greifen müssen. Zielgruppe sind Anwender, denen es nicht primär auf hohe Geschwindigkeit ankommt. Die Schreibeschwindigkeit bei der 2,5-Zoll-LX-Serie beträgt 40, die Lesegeschwindigkeit 100 MByte pro Sekunde. Zum Vergleich: Seitecs SSD Pro ist mit 120/67 MByte Lese-/Schreibgeschwindigkeit deutlich schneller (siehe »SSD von Seitec: Bis zu 130 MB/sek« ). Sie basiert aber im Gegensatz zu den Supertalents auf SLC-Speicherchips und ist mit 4300 Euro auch um ein Vielfaches teurer.
Die durchschnittliche Lebensdauer der MLC-SSDs gibt Supertalent mit über einer Million Stunden an. Funktionen wie ECC-Fehlerkorrektur und Wear-Leveling hat Supertalent den SATA-2-SSDs mitgegeben. Wann die LX-Serie auch in Deutschland erhältlich ist, steht noch nicht fest.
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Mal wieder eine gute Nachricht aus dem Bereich flashbasierter Festplatten! Allerdings halte ich den Vergleich im Artikel mit Seitec einigermaßen daneben. Ein Vergleich mit den (MLC-basierten) performanten SSD Festplatten von OCZ für rund 400€ bei 128 Gb halte ich für gerechtfertigter.
Hab grad mal den Taschenrechner bedient und da komme ich auf eine Lebensdauer von 114 Jahre o.O
Ist das Realistisch?
Weil wenn ich bedenke das bei mir schon zwei normale HDDs ins Grab gesprungen sind. Die eine war wohl einfach nur Pech da die nur nen Monat gehalten hat aber dennoch. is scho echt viel.
@kleinemax: das ist mtbf, was ads sit steht seit mindestens einem halben jahr überall wos um ssds geht, und 100 jahr ist die übliche angabe von allen herstellern.
@topic: zugriffszeit und datenrate verwechselt?
mal ne frage, was is denn so tolles an den ssd festplatten, hab leider alles nicht so ganz mitgekriegt.
Welche geschwindigkeiten hat denn eine normale festplatte gegenüber diesen?
bei Alternate ist die Patriot Solid-State Disk 2,5" 64 GB gelistet, soll aber 175MB/s Lesen und 100MB/s schreiben...
da kommt mir die Supertalent schon wieder lachhaft vor... irgendwie
...jepp: Der Vergleich sollte auch "vergleichbar" sein (ein VW Polo wird ja auch nicht sinnvoll mit einem Ferarri verglichen).
@trescher: Danke für den Hinweis/Link - D A S wäre wohl wirklich eine Alternative(?)... allerdings sind 179 DOLLAR schon nochmal deutlich weniger.
Allerdings glaube ich, dass mit den max-Werten ("MAX" nicht real normal!) recht großzügig umgegangen wird (so, wie in den 90ern mit den Drucker-DPI-Zahlen)...
"Seitecs SSD Pro ist mit 120/67" ... "mit 4300 Euro"
und eine OCZ Core Serie mit 143 MB/s 93 MB/s kostet nur 370 Euro also irgendiwie ist da noch ein zielmilches ducheinander!!!!???????? Es sollte mal einen richtig großen p/l test geben! ob nun 0.35 ms oder 0.1 ms spielt doch auch fast keine rolle.
oder zb. dieser vergleich http://www.alternate.de/html/popup [...] eId=270425 da versteh ich die welt nichtmehr
... ich denke schon, das GENAU die Frage 0,35ms oder 0,1ms SEHR entscheident ist bzw. dies der Hauptgrund für die Schnelligkeit im "Anwender-All-Tag" ausmacht.. (bin aber auch nicht ganz sicher)
...Test: "Flash-SSDs – Wer ist am schnellsten?":
http://www.tomshardware.com/de/fla [...] 40137.html
Tomshardware vergißt seine eigenen Tests schneller als jemand mit Alzheimer. :-/
Die OCZ-Core, auch wenn sie keine 143MB/s erreicht, wie Backx schrieb, wäre ein passender Vergleich gewesen. Eine SSD für 4300Euro heranzuziehen ist irgendwie daneben, vor allem, wenn sich die Leistungsdaten kaum unterscheiden, dafür aber eine komplett andere Technik eingesetzt wird.
Bei der Zugriffszeit: Ob 0.35ms oder 0.1ms macht u.U. schon einen Unterschied, aber vermutlich kaum im Desktopbetrieb.
Klar, der größte Vorteil gegenüber Festplatten ist die Zugriffszeit, aber die Festplatten dümpeln heute ehr bei 12 bis 14ms rum. Da kommen zu den angegebenen 8.9ms (seek time) nämlich noch weitere Latenzen (rotational latency).
Zwischen 12ms und 0,1ms liegt ein gewaltiger Unterschied und DAS ist es eben, was man merkt.
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Zurück zum Thema: Es ist schön, daß mehr günstige SSDs den Markt bereichern. Mehr Auswahl bedeutet mehr Konkurrenz und das führt zu leistungsstärkeren und günstigeren Produkten. Also: Gut für die Kunden!
Aber THG sollte bei den SSD-Tests wirklich etwas mehr an die vorherigen Tests denken. Schon beim letzten Vergleich schien es plötzlich so zu sein, als wenn der Test der OCZ-Core vollkommen vergessen worden wäre. Soetwas führt zum falschen Fazit und verwirrt die Leser. Außerdem kann es den ganzen Bericht verreißen, da es nicht mehr zu den vorherigen Berichten passt.
Etwas mehr Obacht!
Die Schreibeschwindigkeit bei der 2,5-Zoll-LX-Serie beträgt 40, die Lesegeschwindigkeit 100 MByte pro Sekunde. Zum Vergleich: Seitecs SSD Pro ist mit 120/67 MByte Lese-/Schreibgeschwindigkeit deutlich schneller.
Und was passiert wenn man 2+ von den Supertalents als RAID 0 (oder gar 3+ als RAID 5) zusammenschließt? Ist immer noch um fast eine ganze Größenklasse billger oder?
Man sollte für die SSDs einen eigenen Bereich in den Charts widmen. So verliert man wirklich langsam den Überblick.
@Superfritz: In der Tat, bei einem SSD-RAID-Verbund hat man auch mit etwas langsameren Festplatten hohe Übertragungsraten und dank der kaum vorhandenen Zugriffszeit wird auch nichts zusätzlich verlangsamt. Ferner gleich man dadurch noch die kleinen Kapazitäten aus.
Allerdings glaube ich, dass eine einzelne sehr schnelle SSD mit gescheitem Controller und DRAM-Puffer noch wesentlich besser ist als ein RAID-0 mit 2 von diesen hier, und auch nicht viel mehr kostet. (Ich beziehe mich hier auf Gerüchte der intel-Platte)