Mit Asus in nur 5 Sekunden im Web

Auf seinem neuen Mainboard integriert Asus ein Embedded Linux. Ohne das Betriebssystem starten zu müssen, soll man damit in nur 5 Sekunden im Web surfen können.

»Express Gate« heißt das Feature für den schnellen Einstieg ins Web. Dahinter verbirgt sich das System »Splashtop« des Herstellers DeviceVM. Nach dem Einschalten des Rechners hat der Anwender die Wahl, ob das Betriebssystem hochgefahren oder aber das Flash-ROM-Linux aktiviert werden soll. Aktiviert man Express Gate, besteht innerhalb von 5 Sekunden Zugriff auf einen auf Firefox basierenden Browser zum Surfen, und das dank Flash-Plugin auch auf entsprechenden Seiten wie etwa YouTube. Auch Mails per Webmail-Konto können versendet oder abgerufen werden. Da aber kein Festplattenzugriff besteht, muss man auf das Senden oder Empfangen von Dateianhängen oder Web-Downloads verzichten. Bookmarks hingegen können angelegt werden. Bei einem Reset von Express Gate werden diese jedoch gelöscht. Ebenfalls integriert in Express Gate wurde Skype 1.3.0.53 für VoIP-Telefonie. In einem YouTube-Video geben die Entwickler von Splashtop einen Einblick in die Funktionsweise.

Grundsätzlich basiert das Asus P5E3 Deluxe auf Intels X38-Chipsatz und unterstützt somit alle aktuellen Intel-Core-2-CPUs wie auch die kommenden 45-Nanometer-Prozessoren. Es verfügt über zwei PCI-Express-2.0-Steckplätze, ein 802.11n-WLAN-Modul und ist mit DDR3-Modulen bis zu 8 GByte zu bestücken. Ebenfalls an Bord — und darauf ist Asus ganz besonders stolz — ist die weltweit erste Energy Processing Unit (EPU), die das Energiemanagement übernimmt. Der Hardware-Controller überwacht ständig die CPU-Stromversorgung und soll so Energie sparen. Bei »Anwendungen von geringer Intensität« lässt sich laut Asus der Stromverbrauch der CPU um bis zu 58,6 Prozent senken. Zwischen 240 und 260 Euro sind für das Motherboard zu investieren.

Für Overclocker: Asus Maximus Extreme/Maximus Formula (SE)
Für Gamer und Overclocker hat Asus ebenfalls neue Mobos im Programm: Das Maximus Formula (230 Euro) mit einfacher Heatpipe-Kühlung sowie das Maximus Formula Special Edition (etwa 250 Euro) und das Maximus Extreme (280 Euro).

Die beiden letzteren verfügen über einen Hybrid-Northbridge-Kühler für den optionalen Anschluß an einen Wasserkühlungskreislauf. Die Boards aus der Asus-Reihe »Republic of Gamers« basieren ebenfalls auf dem X38-Express-Chipsatz. Das Extreme-Modell unterstützt DDR3-Speicher das Formula nur die DDR2-Variante. Beim Übertakten hat der User laut Asus leichtes Spiel: Mit der Bios-Funktion »CPU Level Up« ist die CPU-Taktrate zu erhöhen, ohne dass man am FSB oder am Multiplikator Hand anlegen muss. Alles weitere soll das Board übernehmen.

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4 Kommentare
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  • Anonymous
    2 dinge:

    1.: es wäre interessant zwischen normalem os und dem flash linux zu switchen, um zb die zeit beim hochfahren zu nutzen. (vielleicht sind fahren aber neue pcs ja schon schnell hoch und nur ich sitze vor so einer lahmen kiste *g*)

    2.: der energieverbrauch. wenn ich jetzt wirklich nur surfen will, wieviel energie erspare ich mir im vgl zum normalen betrieb. wäre eigentlich sehr interessant, da ich zb am pc die meiste zeit im netz verbringe, aber hin und wieder doch was rechenintensives mache.

    im endeffekt hängt es wohl an der qualität des verwendeten browsers ab, bei dem zb eine history, die sich nich bei jedem reset löscht wie die bookmarks, integriert ist
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  • noway
    USB-Stick an den Rechner, Als 1. Bootmedium USB eingestellt und schwupps hab ich DSL in7 bis 10sekunden voll Einsatzbereit. Nur das DSL mehr Möglichkeiten bietet auchmal schnell den Fahrplan auszudrucken oder irgendwo zu speichern, so dass ich auch mit Windows dran komm etc.

    Also Weniger Inovation als Marketinggag
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  • khot
    Na das wird Herrn Schäuble aber gar nicht schmecken ;-)
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