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Megaupload: Datenlöschung voraussichtlich ab 2. Februar

von - quelle: Tom's Hardware DE

Voraussichtlich am 2. Februar werden die auf Megaupload gespeicherten Daten gelöscht. Der Anwalt des Unternehmens erklärte, dass man im Sinne der 50 Millionen Nutzer bemüht sei dies zu verhindern, da viele den Sharhoster auch zur Datenspeicherung nutzen.

Wie die US-amerikanische Nachrichtenagentur Associated Press (AP) unter Berufung auf ein Schreiben der Staatsanwaltschaft für den Eastern District von Virginia meldet, werden voraussichtlich am Donnerstag, dem 2. Februar alle auf dem seit zehn Tagen geschlossenen Sharehoster Megaupload gespeicherten Daten gelöscht. Carpathia Hosting und die Communications Group als Datenhoster von Megaupload, sollen angewiesen worden sein alle auf den Servern befindlichen Dateien zu entfernen.

Aus dem Bericht geht hervor, dass US-Behörden die Daten von den Servern kopiert haben, die Hardware selbst aber nicht beschlagnahmt hätten. Da der Durchsuchungsbefehl nun vollstreckt wurde, besteht seitens der Behörden keine Zugriffsmöglichkeit mehr. Für die rund 50 Millionen Nutzer von Megaupload besteht nun die Gefahr, dass auch für sie keine Zugriffsmöglichkeit mehr auf ihre dort legal gespeicherten Daten eingeräumt wird. Der Filehoster wurde von vielen Anwendern unter anderem auch dazu genutzt, Arbeits- und Privatdokumente zu speichern. Dieser Umstand könnte sich im Rahmen der Verteidigung möglicherweise sogar noch als dienlich erweisen. Megaupload-Anwalt Ira Rothken erklärte, dass das Unternehmen mit den US-Behörden im Dialog stünde, um eine Datenlöschung zu verhindern: „Wir sind momentan vorsichtig optimistisch, dass es zu einer einvernehmlichen Vereinbarung kommen wird, schließlich haben die Vereinigten Staaten genauso wie wir ein Interesse am Verbraucherschutz.“

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christoph1717 30/01/2012 17:36
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Ich bin generell kein Freund von Web Speicher.
Egal ob Strato-Hidrive oder Megaupload und co.
Da gibt es immer die Gefahr, das der Anbieter pleite geht und die Daten dann weg sind.

Zudem ist es teilweise auch noch teurer als ein große Externe Platte (z.b. 2TB HDD für 75€ gegen 10€ pro Monat dauerhaft.) Nach nur acht Monaten ist man mit der eigenen Platte schon besser dran, zudem habe ich eine lahme DSL 6000 Verbindung. Da macht es wenig Spaß große Daten mengen Hoch- und Herunterzuladen.

fffcmad 30/01/2012 17:43
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Hier wird versucht, sehr viel Schaden zu verursachen. Ohne Verurteilung alle Daten zu loeschen ist reines Wild- West Vorgehen. Zeigt doch eindeutig, worum es dabei geht. Die Firma soll vernichtet werden, das selbst bei Freispruch alles zertruemmert am Boden liegt.

Und wie genial es umgesetzt wurde: Einfach nur alle Daten runterkopieren, aber die Hardware nicht beschlagnahmen und den nun nicht mehr bezahlten Hostern ueberlassen, was mit der Hardware nun passieren soll. (Vermoegen von Megaupload wurde ja einkassiert) Legal und trotz ziemlich fiese Methode.

AggroPCTechnician@Guest 30/01/2012 17:51
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@christoph1717:

Was redest du da? Niemand ist Pleite gegangen. Wenn du einer Hoster haben willst für 100% legale Dateien dann geh zu DroBox.

Sinn nicht verstanden? Man will mit seinen Daten mobil sein!

Sicherheit? Verschlüsseln vorm Upload?

Noch Fragen?

Opouluz@Guest 30/01/2012 22:42
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Was mit Megaupload gemacht wird ist einfach nur eine riesige Sauerei! Das hat nichts mit Recht zu tun, alle an diesem Vorgehen Beteiligten Personen gehören für lange Zeit selbst hinter Gitter.

Guest 31/01/2012 00:37
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geil ich werd steinreich :)

mein anwalt hat diesbezüglich die ami gesetze studiert und mit der löschung von legalen inhalten begehen die eine straftat.

klage vor us gericht und die müssen mich entschädigen.

danke .us :)

aarfy 31/01/2012 08:08
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Guest: sofern du einen liquiden Adressaten für deine Klage findest kannst du das ja mal probieren:

dein Vertragspartner ist Megaupload => das wäre normalerweise der Adressat für die Klage. Vorausgesetzt die haben sich nicht in Ihren AGBs von jeder Haftung für Dateiverlust freigesprochen (was gelinde gesagt dämlich wäre), kannst du die auf Schadensersatz verklagen => allerdings ist die Frage ob du annehmen durftest, dass die Dateien absolut immer sicher sind oder selbst eine Vorsorgepflicht (Backup) hattest.

Die Hoster löschen ja aufgrund von nichtbezahlten Rechnungen -> aufgrund des gesperrten Vermögens von MU.. somit ist das erstmal völlig legal.

Sollte sich herausstellen das die Vermögenssperrung Seitens der US rechtens war, wird es MU seinerseits schwerfallen von den USA Schadenersatz zu fordern. Dann ist auch bei MU nix mehr zu holen (ist ja von den USA eingezogen das Geld und wird vermutlich als „Schadensersatz“ an die Contentmafia ausgeschüttet).
Andernfalls stehen deine Chancen ganz gut was indirekt von den USA zu bekommen. Dauert aber vermutlich etliche Jahre bis alle Schäden beziffert sind und mit der Regulierung begonnen wird.

Somit kannst du u.U. vielleicht recht bekommen (Bedingung siehe oben), wirst aber trotzdem meist auf deinen Gerichts- & Anwaltskosten sitzen bleiben und keinen müden Cent Schadensersatz bekommen, oder Ewig lange in Vorkasse gehen müssen.

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