Megaupload: Mathias Ortmann auf Kaution freigelassen
Der neuseeländische Richter David McNaughton hat den Megaupload-Mitgründer Mathias Ortmann unter strengen Auflagen auf Kaution freigelassen.
Laut einem Bericht von TorrentFreak wurde der 40-jährige Megaupload-Mitgründer Mathias Ortmann auf Kaution freigelassen. Mathias Ortmann befand sich seit knapp einem Monat in Untersuchungshaft. Auch bei ihm stufte das neuseeländische Gericht zunächst die Fluchtgefahr als zu hoch ein. Richter David McNaughton ist nunmehr zu einer anderen Einschätzung gelangt, allerdings gelten wohl strenge Auflagen. Der Deutsche steht unter ständiger Beobachtung und darf kein Zugang zum Internet erhalten. Über die Höhe der Kaution ist bisher noch nichts bekannt.
Dem FBI zufolge soll Mathias Ortmann die rechte Hand von Kim Schnitz alias Kim Dotcom gewesen sein. Zwischen 2005 und 2011 soll er angeblich rund 17,5 Million US-Dollar mit dem Filehoster eingenommen haben. Den Angaben der US-Behörden fand man auf Ortmanns Konten allerdings ein Guthaben von rund 20 Millionen US-Dollar. Wie sich diese Differenz ergibt, ist bisher nicht bekannt.
Inzwischen sollen auch der deutsche Marketing-Chef des Filehosters, Finn Batato, sowie der niederländische Chef-Programmierer, Bram van der Kolk, auf Kaution freigelassen worden sein. Ein erneuter Termin für die Anhörung hinsichtlich einer Freilassung von Kim Schmitz ist für die nächste Woche anberaumt.
Laut Computerworld haben zwischenzeitlich schon Verhandlungen hinsichtlich einer Auslieferung der Angeklagten in die USA begonnen. Aus dem Bericht geht bislang nur hervor, dass sich die US-Behörden dabei auf eine UN-Vereinbarung zum organisierten Verbrechen stützen. Urheberrechtsverstöße sollen bei dem Auslieferungsantrag bislang nicht genannt worden sein.
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Tja wenn der Mitgründer schon 20 Mio auf der Bank hat dann gibts da ordentlich was zu holen und es werden wahrscheinlich noch mehr inhaftiert werden. Dies füllt dann wiederum die Staatskassen und entschädigt höchstwahrscheinlich die Musikindustrie, welche dann weiterhin die Künstler mit Knebelverträgen knechten kann.
Ich kann, aber will es mir auch gar nicht vorstellen, was nach der Auslieferung an die USA passiert