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Megaupload-Team verhaftet, Anoymous schlägt zurück

von - quelle: Tom's Hardware DE

Auf Betreiben des US-amerikanischen Justizministeriums wurde in Neuseeland das Führungsteam von Megaupload verhaftet und die Webseite dicht gemacht. Als Reaktion darauf hat Anonymous zum Angriff auf US-Behörden und -Institutionen geblasen.

Gründern, Chefetage und Mitarbeitern von Megaupload.com werden weitreichende Urheberrechtsverletzungen, kriminelle Machenschaften und Geldwäsche im großen Stil vorgeworfen. Der Betrieb von Megaupload soll Rechteinhabern einen Schaden von einer halben Milliarde US-Dollar verursacht und den Betreibern selbst 175 Millionen US-Dollar in die Kassen gespült haben.

Neben den Gründern Kim "Dotcom" Schmitz und Mathias Ortmann sollen auch Marketing- und Verkaufschef Finn Batato, Entwicklungsleiter Sven Echternach sowie drei weitere Angestellte des Hosting-Dienstes auf der Anklagebank landen. Schmitz, Ortmann, Batato und van der Kolk wurden gestern im neuseeländischen Auckland in Untersuchungshaft genommen. Die Webseite wurde gesperrt; insgesamt sollen 18 Domains konfisziert werden. In den USA und acht weiteren Ländern wurden insgesamt 20 Durchsuchungsbefehle umgesetzt und Aktivposten im Gegenwert von etwa 50 Millionen US-Dollar beschlagnahmt.

Angesichts der gerade in den USA laufenden SOPA- und PIPA-Diskussionen empfinden es viele Nutzer allerdings so, als würde sich das FBI und die US-amerikanische Justiz zum Erfüllungsgehilfen der Musik- und Filmindustrie machen und sich bereits mit den Rechten der SOPA-Gesetzgebung ausgestattet sehen. Besonders die Hacker und Netzaktivisten unter dem Dach von Anonymous reagierten mit der Wut eines aufgescheuchten Hornissennests und starteten eine Reihe von Angriffen auf verschiedene US-Behörden und -Institutionen.

Laut Anonymous wurden erfolgreiche DDoS-Angriffe auf die Webseiten des DoJ (Department of Justice, das US-Justizminsterium), des FBI, der RIAA, der MPAA, der Universal Music Group, des US Copyright Office, des BMI und der französischen Urheberrechtsbehörde HADOPI gefahren und selbige zumindest zeitweise lahm gelegt. Ob das die ganze Liste ist, steht in den Sternen.

Ein RIAA-Sprecher bestätigte gegenüber CNN zwar, das ein Angriff auf die RIAA-Webseite stattgefunden und die Webseite ausgeknockt habe, tat ihn aber letztlich ab. Das sei lediglich eine Fleischwunde im Vergleich zu dem Schaden, den das DoJ der File-Sharing-Community zugefügt habe.

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Brat 20/01/2012 21:42
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mögen sie alle bluten ... mein megaupload :(

Brutaloxx@Guest 21/01/2012 10:25
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Anonymus soll sich rechen :

Regalo@Guest 21/01/2012 11:11
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Verdammt...in letzter Zeit häufen sich solche Nachrichten. Aber zum Glück stechen die immer nur in ein Hornissennest: Schließen sie einen Hoster, entstehen bald 2 neue...siehe kino.to :-)

Derfnam 21/01/2012 11:17
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Moinsen.
Brutaloxx sollte sich in Erinnerung rufen, daß Anonymus kein Laub auf einer Wiese ist.
Und Kim Schmitz hinter Gittern - perfekter Platz.

Brat 22/01/2012 03:53
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Aber Megaupload zu schliessen nur damit man Kim hintern schwedischen Gardinen sehen kann, war ein hoher Preis.
Hast aber absolut recht. Ich bin sehr gespannt, wie das weiter geht siehe Uploaded,Rapidshare,usw. ....

fffcmad 23/01/2012 11:06
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Kim Schmitz war den Leuten von der Musikindustrie ein Dorn im Auge, da er eine unabhaengige Plattform fuer Musiker auf die Beine stellen wollte. Das wurde vor Kurzem angekuendigt. Ein Schelm wer Boeses dabei denkt. Der Großteil der bei Megaupload gehosteten Archive und Daten waren garantiert keine Urheberrechtsverletzenden Daten oder waren zumindest in verschluesselte Archive gepackt so das Megaupload eh keine komplette Handhabe ueber den Inhalt haben konnte. (Fansubs/ alte Programme/ Musik/ Videos/ Soundfonts usw) Die Amis haben nur ihre Felle wegschwimmen sehen.

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