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Zusammenfassung und Scanempfehlung

Avision MiWand 2: mobiler Alles-Scanner, Hassobjekt aller Copy-Shops und Werkzeug für Kreative
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Fazit und Zusammenfassung

Nach einer notwendigen Eingewöhnungs- und Lernphase können sich die Ergebnisse des Freihandscannes richtig sehen lassen. Solange nicht dicke Falze und gewölbte Buchrücken den Scanablauf stören, kann sogar bis fast zur Bindung hin sauber gescannt werden. Die üblichen Unfschärfen der Kopierer oder Flachbettscanner in diesen Bereichen spielen dann beim MiWand 2 Pro keine Rolle mehr. Viele Bücher, vor allem mit einfacher Klebebindung, überleben die mehrmalige Kopiererauflage nicht - beim Scannen mit der Hand stellen sich diese Probleme nicht. Der Freihandscan sehr kleiner Bücher hingegen wird zum Geduldsspiel, wir würden alles unterhalb DIN A6 als eher ungeeignet einordnen.

Die Kombination mit der Dockingstation zum MiWand 2 Pro ist die eigentlich Innovation an diesem Gerät, so dass wir dieser Variante auch jederzeit den Vorzug vor dem reinen Handscanner gegeben würden. Im direkten Vergleich zu einem sehr guten Einzugscanner (Fujitsu ScanSnap) leistete sich auch die Docking-Variante keine Schwächen und zog selbst solche Dokumente noch sauber durch, an denen der ScanSnap bereits scheiterte (Dicke, Falze).

Kräftiger DurchzugKräftiger DurchzugWir wollen vor allem auch den praktischen Wert nicht vom Kreativ-Faktor trennen, denn auch als Unterwegs-Scanner mit schnurlosem Batteriebetrieb kann man eine Menge Dinge scannen, von denen man es ohne Test nicht vermutet hätte. Die Speicherkapazität von bis zu 32 GB mit einer optionalen Karte reicht in jedem Falle aus. 

Fazit

Kreativ-ScanKreativ-ScanFassen wir also noch einmal kurz zusammen: Handscanner trifft auf passenden Untersatz, um zusammen einen brauchbaren Einzugscanner zu ergeben. Das Ergebnis ist dann eine Art Transformer unter den Kleinstscannern. Treiber braucht auch der Linux-Anwender keine, und selbst iPad-Nutzer werden sich freuen, dank verfügbarer Kabeladapter die Scans direkt am iPad betrachten zu können. Das Gerät ist übrigens in insgesamt 4 verschiedenen Farbvarianten lieferbar.

Damit wäre das ca. 150 Euro teure Paket sicher hinreichend erklärt und beurteilt. Den Rest, bis hin zu den Grenzen der eigenen Kreativität, muss dann der potentielle Anwender selbst herausfinden. Wir würden uns jedenfalls über originelle und kreative Scans freuen - Mitmachen lohnt sich!

Alle 6 Kommentare anzeigen.
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  • shodan , 27. April 2012 09:05
    Kurze Anmerkung: "wand" bedeutet im Englischen Zauberstab. Daher lässt der Name "MiWand" wohl Aussprachetechnisch auf "my wand" (mein Zauberstab) schliessen....
  • bluray , 27. April 2012 09:22
    Schade... wäre da nicht das Problem mit der externen Stromquelle, wäre der Scanner echt ein Ersatz für meinen betagten TravelScan Pro U2000, der nur mit 32Bit-TWAINtreibern daherkommt.
    Dieser powert sich selbst aus dem USB und zieht Dokumente sauber durch.

    Die Ergebnisse des MiWand sind durchaus okay und gerade Dokumentenscan scheint klasse zu sein. Aber wie gesagt. Wenn man unterwegs ist und Dokumente durchziehen lassen will, hat man leider verloren :( 
  • FormatC , 27. April 2012 10:31
    Zitat :
    Kurze Anmerkung: "wand" bedeutet im Englischen Zauberstab. Daher lässt der Name "MiWand" wohl Aussprachetechnisch auf "my wand" (mein Zauberstab) schliessen....
    Das ist schon klar, aber muss man hier in DE auf solche quarkigen Anglizismen zurückgreifen (im DE-Photoshop lese ich ja auch Zauberstab-Werkzeug statt Magic Wand)? Es klingt aus Sicht eines Deutschen zumindest ein wenig - merkwürdig - weil es Assoziationen weckt, welche... ich brauchte ja irgendwie auch noch einen Aufhänger zum Wandscan. ;) 

    @bluray:
    Das ist in der Tat ärgerlich und versaut ein wenig den ansonsten recht annehmbaren Gesamteindruck. Vielleicht denkt ja noch mal wer drüber nach...







  • Faboan , 27. April 2012 11:02
    einmal das,dann fehlt aber noch die stapeleinzug-funktion sowie duplex?! ;DD
  • nocheingast@guest , 7. Juni 2012 13:25
    @FormatX die können ja nun nicht jedes Produkt in jeder Landessprache umbennen, das gäbe nur Chaos :-) sonst gäbe es ja auch ein iFon, iGondel, ein MacBuch oder gar ein IBM Denkbrett.

    Ich bin da ganz froh, dass man eben NICHT alles eindeutscht wie man das gerne völlig daneben bei Film-Titeln macht
  • FormatC , 7. Juni 2012 14:22
    iRobot, ich ahne es :D