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Avision MiWand 2: mobiler Alles-Scanner, Hassobjekt aller Copy-Shops und Werkzeug für Kreative

Avision MiWand 2: mobiler Alles-Scanner, Hassobjekt aller Copy-Shops und Werkzeug für Kreative
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Einfache Einzugscanner gibt es zur Genüge - aber ein mobiler Handscanner mit Nehmerqualitäten bis DIN A4, Batterie-Betrieb und eigener Speicherkarte? Dokumente im Dunkeln scannen oder dem Copy-Shop eine Nase drehen? Spione und Geizhälse wird's freuen.

Weiß der Geier, wie Avision gerade auf die Bezeichnung MiWand gekommen ist. Wobei - es ist ja wirklich ein Hand-Wand-Allesmögliche-Scanner, der als Hybride nicht nur als Desktop-Scanner zu gefallen weiß, sondern den man von seinen USB-Fesseln befreien und auch einfach mal mitnehmen kann.

Der Schrecken aller Copy-Shops? Aus Sicht eines zum Sparen verdammten Studenten wohl allemal, wenn das Gerät und die Batterien halten, was der Hersteller verspricht. Mobil Scannen bis der Arzt kommt oder die Bibliothekarin, um das Licht aus zu machen. Und selbst dann könnte es noch weiter gehen, denn das Teil funktioniert auch im Dunkeln. Oder aber dann einfach mal im Vorbeigehen einen Teil eines interessanten Plakates, die Speisekarte des Dönerdealers um die Ecke oder aber irgend etwas anderes auf die beiliegende Speicherkarte bannen.

''Copy to go'' statt ''Pay for your copy''. Heute guttenbergt man mobil.''Copy to go'' statt ''Pay for your copy''. Heute guttenbergt man mobil.

Der Markt ist geizig, denn es gibt den einen oder anderen reinen Handscanner und dazu jede Menge Einzugscanner. Aber beides in einem? So etwas zusammen zu stecken und auseinander nehmen zu können, sind zwei recht selten gemeinsam anzutreffende Attribute bei solchen Geräten, denn auch der Einzugscan des MiWand 2 Pro funktioniert ganz ordentlich. Testen wollen wir natürlich beides - Handscan und Dokumentenscan mit Einzug.

Eines dürfen wir vorab schon erwähnen: Wir schwankten beim Testen am Schluss zwischen dem Ausloten der Alltagstauglichkeit und der fast schon kindischen Freude, alles in den Weg Kommende einscannen zu müssen. Lomografie hat es ja auch schon bis zur Kunstrichtung geschafft, warum also nicht mal unbeschwertes Freihandscannen, also quasi eine Art Scan-Parkour für Kreative? Doch bevor wir unserem Affen Zucker geben, zunächst natürlich das Wesentliche: technische Daten und der Test, dann das Vergnügen - vielleicht steckt ja ein einem der Leser ein unentdeckter Kandinsky?

6 Kommentare anzeigen.
Sortieren nach: Neueste zuerst | Älteste zuerst
  • shodan , 27. April 2012 09:05
    Kurze Anmerkung: "wand" bedeutet im Englischen Zauberstab. Daher lässt der Name "MiWand" wohl Aussprachetechnisch auf "my wand" (mein Zauberstab) schliessen....
  • bluray , 27. April 2012 09:22
    Schade... wäre da nicht das Problem mit der externen Stromquelle, wäre der Scanner echt ein Ersatz für meinen betagten TravelScan Pro U2000, der nur mit 32Bit-TWAINtreibern daherkommt.
    Dieser powert sich selbst aus dem USB und zieht Dokumente sauber durch.

    Die Ergebnisse des MiWand sind durchaus okay und gerade Dokumentenscan scheint klasse zu sein. Aber wie gesagt. Wenn man unterwegs ist und Dokumente durchziehen lassen will, hat man leider verloren :( 
  • FormatC , 27. April 2012 10:31
    Zitat :
    Kurze Anmerkung: "wand" bedeutet im Englischen Zauberstab. Daher lässt der Name "MiWand" wohl Aussprachetechnisch auf "my wand" (mein Zauberstab) schliessen....
    Das ist schon klar, aber muss man hier in DE auf solche quarkigen Anglizismen zurückgreifen (im DE-Photoshop lese ich ja auch Zauberstab-Werkzeug statt Magic Wand)? Es klingt aus Sicht eines Deutschen zumindest ein wenig - merkwürdig - weil es Assoziationen weckt, welche... ich brauchte ja irgendwie auch noch einen Aufhänger zum Wandscan. ;) 

    @bluray:
    Das ist in der Tat ärgerlich und versaut ein wenig den ansonsten recht annehmbaren Gesamteindruck. Vielleicht denkt ja noch mal wer drüber nach...







  • Faboan , 27. April 2012 11:02
    einmal das,dann fehlt aber noch die stapeleinzug-funktion sowie duplex?! ;DD
  • nocheingast@guest , 7. Juni 2012 13:25
    @FormatX die können ja nun nicht jedes Produkt in jeder Landessprache umbennen, das gäbe nur Chaos :-) sonst gäbe es ja auch ein iFon, iGondel, ein MacBuch oder gar ein IBM Denkbrett.

    Ich bin da ganz froh, dass man eben NICHT alles eindeutscht wie man das gerne völlig daneben bei Film-Titeln macht
  • FormatC , 7. Juni 2012 14:22
    iRobot, ich ahne es :D 
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