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Tom's Audio-Test: Microlab FC50 - Blickfang mit Widersprüchen

Tom's Audio-Test: Microlab FC50 - Blickfang mit Widersprüchen
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Ein optisch auffälliges 2.1 System mit offenen Satelliten, ein Straßenpreis von ca. 100 Euro und eine passende Ausgangsleistung sollen es für Microlab richten. Preiskracher, Klangwunder oder Badewannensound? Wir haben einmal gemessen und genau hingehört.

Wer optisch im Mittelpunkt stehen will und auch in den Werbetexten kräftig austeilt, der wird natürlich auch genauer beäugt und an seinen eigenen, selbst gesteckten Maßstäben gemessen. Dass dann naturgemäß auch mehr Dinge auffallen, als bei einer im Mainstream mitschwimmenden grauen Maus, das muss man als Anbieter und ambitionierter Wortschöpfer dann auch wegstecken können. Eins vorab: Es sind für ca. 100 Euro doch recht brauchbare Teile, wenn auch mit einigen, kleinen Einschränkungen. Deshalb auch die Überschrift, denn wo Licht ist, ist meist auch Schatten. Gespannt darauf, wieviel davon kredenzt wird?

Technische Daten im Überblick
Typ
2.1 System
Abschirmung
Keine Angaben
Ausgangsleistung
54 Watt RMS (Herstellerangabe)
Verstärkertyp
Digitalverstärker
Frequenzbereich
40 Hz bis 20 kHz für den Verstärker (sonst keine Angaben)
Fremdspannungsabstand
> 85 dB
Übersprechen (Crosstalk)
< 45 dB
Abmessungen
Subwoofer:  218 mm (Höhe) x 218 mm (Breite) x 289.5 mm (Tiefe)
Satelliten: 230 mm (Höhe)  x 159 mm (Breite) x 103 mm (Tiefe)
Material
Subwoofer: MDF, beschichtet
Satelliten: Kunststoff, Klavierlack
Treiber
19 mm Hochtöner
100,2 mm Mitteltöner
127 mm Tieftöner
Eingänge
1x 3,5 mm Klinke
Ausgänge
Keine
Zubehör
Klinken-Anschlusskabel (2x 3,5 mm Klinke)
Leistungsaufnahme
Stand-By: 0,3 Watt
Leerlauf: 3,8 Watt
Durchschnitt: 39,6 Watt
Maximum: 45,8 Watt
Schutzschaltungen
keine Angabe
Netzspannung
230V, 50/60Hz
Preis
ca 100 Euro (Straße)

  

Der Netzteilbrumm spielt beim FC50 im Gegensatz zum Solo-15 absolut keine Rolle mehr. Das System ist erstaunlich aussteuerungsfest, auch wenn die Leistungsaufnahme von maximal 46 Watt in den Spitzen noch nicht viel darüber aussagen mag. Ich habe schon Systeme mit höheren Werten getestet, die unter gleichen Bedingungen subjektiv und messbar niedrigere Pegel lieferten. Schicken wir das FC 50 also mit einem ersten Plus ins Rennen und harren der Dinge, die noch auf uns zukommen.

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