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Abfindungen: Microsoft verzichtet auf Rückgabe

von - quelle: Tom's Hardware DE

Rückzieher aus Redmond: Microsoft will zu viel gezahlte Abfindungen nun doch nicht zurückhaben. »Es lohnt sich nicht«, so die MS-Personalchefin, »das Geld zurückzufordern«.

Es geht um geschätzte 120 000 US-Dollar, die der weltgrößte Software-Konzern einigen Ex-Mitarbeitern zu viel als Abfindungen gezahlt hat. Noch vor kurzen bestand Microsoft per schriftlicher Aufforderung auf die Rückzahlung (siehe »Microsoft verlangt Abfindungen teilweise zurück«), nimmt nun von der Forderung jedoch Abstand.

Lisa Brummel, Microsofts Senior Vice President, Human ResourcesSo hat sich die Microsoft-Personalchefin Lisa Brummel im San Francisco Chronicle zu Wort gemeldet: »Ich denke, es lohnt sich für uns nicht, das Geld weiter zurückzufordern, es hat für uns keinen Sinn mehr, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen«, erklärt die Senior Vizepräsidentin der Microsoft-Personalabteilung. Im Grunde sei es richtig, zu viel gezahltes Geld zurück zu verlangen, hier handele es sich jedoch um eine »Ausnahme«.

Rund 1400 Angestellte hat Microsoft zum Jahreswechsel entlassen. 25 davon sollen im Schnitt zwischen 4000 und 5000 Dollar zu viel erhalten. Andere 20 Ex-Mitarbeiter hätten allerdings eine zu niedrige Abfindungssumme bekommen – diese dürfen laut Brummel sofort mit einer Nachzahlung rechnen.
Bild: Microsoft

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colinf 24/02/2009 11:44
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-3+

120.000 Dollar sind wirklich ein riesen batzen geld für MS.

Lord Nelson 24/02/2009 12:12
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-1+

MESA69YIN, ich glaub, colinf hat das ironisch gemeint...
120 000$ sind nicht wirklich viel für solch einen Konzern.

Paulostar 24/02/2009 12:31
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-1+

120.000 Dollar sind lächerlich für die :-D

anonymous 24/02/2009 12:47
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-1+

Können sie eh wieder von der Steuer absetzen, als "Verluste" wasauchimmer...

Für Ballmer/Gates eh ein Griff in die Süssigkeitenkasse...
Für einen Angestellten (bzw. Ex-Angestellten) sind 5000 Dollar ein wahrer Segen (gerade zu so einer bescheidenen Zeit)

a97584 24/02/2009 12:52
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-2+

wäre die sache nicht publik geworden, hätten sie auf der (geringen) forderung beharrt - microsoft hat so gehandelt wie jeder andere große konzern auch handeln würde. der image-schaden durch die berichterstattung wäre höher als die 120.000 dollars... leute die zwar jeden tag windows benutzen aber microsoft verteufeln, würden sich in ihrem glauben bestärkt fühlen.

johannes_franke 25/02/2009 08:30
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-0+

Unter Publicity-Aspekten gar nicht so dumm gemacht, oder? Erst schädigt man das eigene Image ein wenig, um dann kurz darauf den Wohltätigen Gönner zu mimen. Unterm Strich steht M$ jetzt schon ein kleines bisschen besser da als wenn zuerst nur der Verzicht auf die Rückforderungen publik geworden wäre, und die Vorgeschichte danach. Das hätte man unter "ferner liefen" gebucht.

legdocheinei 25/02/2009 10:33
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-0+

ich glaube, ich habe mich gerade in lisa brummel verliebt...

nowhere 27/02/2009 23:32
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-0+

freundliche lösung und gut für's image.

geht doch!

gruß
nowhere

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