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Microsoft stellt App-Store der Öffentlichkeit vor

von - quelle: Tom's Hardware DE

Microsoft hat seinen App-Store vorgestellt. In San Francisco gab Antoine Leblond, Vizepräsident der Windows Web Services, Auskunft über Inhalte, Preise und Möglichkeiten für Entwickler.

Vor ausgewähltem Publikum hat Microsoft unter anderem seinen App-Store für Windows 8 vorgestellt. Die Freischaltung wird in etwa zum selben Zeitpunkt stattfinden, in dem das Unternehmen auch sein neues Betriebssystem zur Verfügung stellt.

Wie eine Bloggerin in dem Live-Blog AllThingsDigital festhielt, konnte sich Vizepräsident der Windows Web Services, Antoine Leblond, gleich zu Beginn nicht verkneifen mittzuteilen, dass er den App-Entwicklern einen größeren "Biss vom Apfel" geben wolle, als es die Konkurrenz tue. Anspielen wollte Antoine Leblond auf das Geschäftsmodell, das bewusst anders gestaltet sei. Branchenüblich ist ein Verhältnis von 70 zu 30. App-Entwickler sollen bei Microsoft jedoch für erfolgreich laufende Apps belohnt werden. Sollten mehr als 25.000 US-Dollar an Einnahmen durch eine App generiert werden, reduziert sich Microsofts Anteil auf 20 Prozent der Einnahmen. Unter der Voraussetzung, dass Microsofts Abrechnungssystem genutzt wird, soll das 70 zu 30 Verhältnis auch für In-App Transaktionen gelten.

Im Windows Store werden zunächst ausschließlich kostenlose Apps zur Verfügung stehen. Entwickler haben die Möglichkeit Microsofts Aufruf zum First App Contest zu folgen und können sich auf der Webseite "Buildwindowscontest" informieren und auch gleich registrieren. Zertifizierungsrichtlinien, das Windows Developer Dashboard und nicht zu vergessen, der Windows 8 App Certification Kit können über das Developer Network (MSDN) heruntergeladen werden. Ein Entwickler-Account schlägt mit 49 US-Dollar zu Buche.

Auch bei den Preisen für Apps gibt es Unterschiede im Vergleich zur Konkurrenz. Für eine kostenpflichtige App werden mindestens 1,49 US-Dollar bezahlt werden müssen. Das Maximum wurde bei 999,99 US-Dollar festgelegt. Der Übergang von zunächst kostenlosen Trial-Apps zur Bezahlvariante soll unproblematisch möglich sein, d.h. dass Nutzer, die sich zum Beispiel eine Spiele-App als Trial-Variante heruntergeladen haben, keine Angst um ihren Spielstand haben müssen, wenn der Entschluss gefallen ist, die kostenpflichtige Version zu kaufen.

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