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Chaos-Oberfläche Office 2007: Klassische Menüs nachrüsten

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Seit einigen Wochen ist die Office-Version samt ihren Programmen wie beispielsweise Word, Excel und Powerpoint in der 2007er Version auf dem Markt. Das aktuelle Microsoft-Paket soll jetzt noch mehr leisten und bietet als besonderes Schmankerl eine optisch aufgemotzte Oberfläche. Wer die bekannten Programme schon seit früheren Tagen benutzt, muss sich erst einmal an die neue, "durchgestylte Oberfläche" gewöhnen — oder gar anpassen. Die klassische Menüleiste Datei - Bearbeiten – Ansicht, so wie sie quasi in den letzten Jahren bei allen Microsoft Programmen zu finden war, ist so nicht mehr vorhanden. Statt dessen erscheinen neue Menüpunkte wie Start - Seitenlayout – Verweise oder Überprüfen. Da tun sich Neueinsteiger in Office 2007 deutlich leichter, da sie die alte Oberfläche nicht kennen. Ob man die neuen Funktionen haben will oder nicht, sei dahin gestellt. Ein Downgrade auf die älteren Menü- und Symbolleisten von den vorherigen Office-Versionen sieht Microsoft nicht vor. Dass es auch anders geht, zeigen die Office-Versionen (2004 und 2008 Beta) für das derzeit populäre Mac OS X.

Microsoft Office 2007 AddinTool Office Umstellung auf alte Oberfläche

Diese Unzulänglichkeiten könnten bei vielen Geschäfts- und Privatanwendern dazu führen, dass sie den Umstieg noch nicht vollzogen haben oder sich im Hinblick auf die neue Version zurückhalten. Doch es geht auch anders, denn Abhilfe ist jetzt in Sicht. Zumindest die gewohnte "alte" Oberfläche kann man sozusagen nachinstallieren. Egal, ob man das Komplettpaket oder nur Word und Excel einsetzt. Der Quasi-Geheimtipp nennt sich Classic Menu for Office 2007 und wird von Addintools angeboten. Der Kostenpunkt für die Einzelprodukte liegt um die 12 Euro, fürs komplette Office-Paket bei rund 22 Euro. Eine Testversion, die 15 Tage lang die klassischen Menü- und Symbolleisten von Office erscheinen lässt, gibt es bei addintools.com zum runterladen.

Die Menüleisten sind nach der Installation des kleinen Tools wieder wie gewohnt dargestellt und man kann auch, ohne lange zu suchen, mit den Funktionen des neuen Programmpakets von Microsoft arbeiten. Die Menü- und Symbolleisten lassen sich jederzeit wieder auf den 2007-Style oder die klassische Oberfläche zurücksetzen.

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Iduro 08/11/2007 18:48
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Hmmm - ist die Überschrift sarkastisch gemeint?
"Wo sind Symbol- und Menüleisten gebieben?"
Ich denke man sollte dann wenigstens schreiben: "geb(l)ieben".
Das man mal nen Tipfehler im Text hat ok - obwohl das bei einem Magazin mit hohen Ansprüchen wie THG die Ausnahme bleiben sollte (aber leider nicht ist).
Das schon ein Fehler in der Überschrift (6. Wort!!!) ist, schockiert mich.

RSTE 09/11/2007 08:00
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"Das schon ein Fehler in der Überschrift (6. Wort!!!) ist, schockiert mich."

Tja, die Sache mit der Rechtschreibung und Zeichensetzung ist aber auch sehr schwierig...

JayBee83 09/11/2007 08:06
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-0+

scheint so zu sein!

"Das man mal nen Tipfehler im Text hat ok - obwohl das bei einem Magazin mit hohen Ansprüchen wie THG die Ausnahme bleiben sollte (aber leider nicht ist).
Das schon ein Fehler in der Überschrift (6. Wort!!!) ist, schockiert mich."

erstes und zweites "das" bitte mit doppel-S, ausserdem sind repititive satzanfaenge stilistisch nicht grad die feine englische art ;-)

immer dasselbe, kritik aussueben und es selbst falsch machen *g*

ps: bitte keinen comment zu meine gross- und kleinschreibung, mir ist das schon bewusst :-)

M3ikl 09/11/2007 11:14
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@JayBee83: Groß- UND Kleinschreibung? Du schreibst doch nur klein *SCNR* ;)

Voyager 09/11/2007 12:44
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-0+

komisch, während und nach der Betaphase wurde die Oberfläche den Wünschen der Tester nochmal angepasst und jetzt soll es angeblich ein Chaos geben ? Sowas behauptet doch nur derjenige der auf unsachliche Schmutzartikel aus ist. THG sollte sich schämen.

johannes_franke 09/11/2007 15:42
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Ja, wessen Wünsche das waren, möcht ich gerne mal wissen. Beispiel Outlook: wo war noch die Funktion "suchen und ersetzen"? Ach ja, im "Format"-Ribbon. Na klar! Wo auch sonst? Weil man ja normalerweise eher Fettdruck durch 12Punkt kursiv ersetzt, als "dieses" durch "jenes" Wort. KRANK!

Schöner Artikel von Chris Pirillo: Siehe Punkt 42 unter http://chris.pirillo.com/2006/05/2 [...] will-suck/

Schon als Office 2007 mir zum ersten Mal seine hässliche Fratze gezeigt hat, habe ich mir gedacht, dass hier ein neuer Markt entsteht, und zwar einer für Tools, die Office für Power-User wieder bedienbar machen. Wie man sieht, bingo! Da freut sich wenigstens der findige Softwarehersteller über zusätzliche Einnahmen.

snooze 09/11/2007 16:35
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-0+

@johannes_franke: Ich stimme mit dir überein, dass M$ noch einiges an Feintuning machen müsste - was dein Beispiel auch schön aufzeigt.
Aber wenn du wirklich Power-User bist, dann würde ich dir LaTeX empfehlen - da weiß man wirklich was man layoutet (natürlich nur, wenn man weiß wie ;)


Ich habe das neue Office und kann Bestätigen, dass man sich nur schwer daran gewöhnen kann. Aber ich kann auch klar sagen, dass die neue GUI durchaus Sinn macht.
Was stört ist, dass man für jedes Ribbon einen Reiter klicken muss - es wäre viel besser, wenn man (analog zu den allen Menüs) einfach nur einen anklicken könnte und dann einfach mit der Maus durchblättern könnte, um Klicks zu sparen.
Sehr praktisch dabei ist, dass die zuletzt verwendete Funktionsgruppe immer angezeigt bleibt.


Allerdings kommen einem viele Dialoge bekannt vor, die Oberfläche ist nicht einheitlich umgesetzt!
Klickt man z.B. auf den Vergrößern-Button am rechten unteren Rand, erscheint ein Dialog direkt in der Mitte vom Fenster. - Schwachsinn!!! Ein unötig langer Weg!


Auch hätte versucht werden sollen alle Office-Anwendungen einheitlich mit dem neuen Look zu gestallten, nicht nur die Hälfte.


Die gepriesene Sofortvorschau nervt oftmals. Vor allem schein sie sehr performancehungig zu sein. Das neue Office erscheint auf meinem Rechner (5 Jahre) sehr viel träger als das alte.



Zum Artikel: da musste ich schon einige Male schmunzeln!


"Der Vorteil liegt klar auf der Hand: MS Office 2007 bietet sicherlich viel Neues, worauf wir hier jedoch nicht eingehen wollen."

"hat sicherlich viel Neues" - klingt ja nicht gerade sicher! Der Autor mutmaßt.

Die Größte Neuerung, neben dem neuen Format, ist eben gerade die Oberfläche.

Das neue Format ist ganz sicher kein Proargument für Office 2007, denn momentan ist noch nicht abzusehen ob es sich gegen die wirklich offenen Formate durchsetzen kann. (ich würde dies übrigens nicht begrüßen)

Wenn die Oberfläche auch ein Kontraargument sein soll, wer soll dann bitte das Office-Paket kaufen?!
Wenn man die Software kauft, dann doch genau wegen der Oberfläche!

Sicherlich gibt es hier und da auch ein paar weiter Änderungen gegenüber Office 2003 - aber nichts, was den Kauf der neuen Version rechtfertigt!


@THG: bitte reicht eine Liste nach, was so toll sein soll, ihr müsst es ja nicht im Detail erklären.


Des Weiteren wäre es viel wichtiger gewesen, auf die Makro-Kompatibilität zwischen der 2007er und der alten Version einzugehen. Sind alte Projekte zur neuen Version kompatibel? - Gerade im Hinblick auf die Symbolleisten?


Außerdem müsst ihr mal schauen, was ihr schreibt. Beispiel:
"Die Frage stellt sich nun, wie wird Office 2008 auf Mac OS Leopard aussehen. Mit klassischen Menü- und Symbolleisten oder im 2007ner Look. Das würde dann auch für MAC-User heißen, umdenken und Neues hinzulernen."
Wann würde es heißen, dass der Mac-User umdenken muss? - Mit klassischem Menü- und Symbolleisten oder im 2007er Look???
(keine Angst, ich habe verstanden was ihr wollt - aber es geht aus dem Satz eigentlich nicht hervor)


Oft sind auch komplette Sätze falsch (und das ist, im Gegensatz zu einem Vertipper, wirklich Mist - denn es lässt sich beschissen lesen). Beispiel:
"Besitzt man eine Lizenz für Office installiert findet man im Menü-Manager die jeweiligen Registerkarten der einzelnen Module."

Pedder 09/11/2007 21:59
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Tja, wenn die Rechtschreibüberprüfung in Office2007 so vesteckt ist.
:-)

siggy_thg 12/11/2007 15:30
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Hallo,

danke für die vielen Einträge hier im Forum. Ich werde mich bessern.

Zum Artikel selbst will ich sagen, dass ich nicht die Funktionen vom Office auf- oder abwerten, sondern nur auf die neue Oberfläche hinweisen wollte.

Für mich als langjährigen Word-/Excel-Anwender ist die neue Oberfläche ein Grund gewesen, Office 2007 vorerst nicht einzusetzen. Ich hatte den Eindruck, dass irgendwelche "Chefergonomen" bei Microsoft Benutzerfreundlichkeit neu erfinden wollten und letztendlich alles verschlimmbessert haben. Wie gesagt ist das meine persönliche Meinung. Kann sein, dass sich Neulinge mit der 2007-er Oberfläche leichter tun.

Erst mit dem Tool Classic Menu for Office 2007 hatte ich erneut den Umstieg gewagt und bis heute nicht bereut. Anscheinend bin ich also nicht allein, sondern viele plagt das Problem. Ich habe die neuen Menü- und Symbolleisten nicht ganz abgeschaltet, sondern einfach nach hinten verlegt. Microsoft wäre deutlich besser gefahren, wenn sie die klassischen Menüleisten einfach für Altanwender wie mich reaktivierbar gehalten hätten.

Immerhin kann ich mich, wenn ich Zeit habe, irgendwann mit den neuen Symbolen anfreunden und den Umstieg auf Office 2007 damit erleichtern. Vielleicht hilft meine aufgezeigte Alternative auch vielen Lesern von Tom’s Hardware.

Gruß

Siggy Moersch, Tom's Hardware

uschluet 15/11/2007 16:28
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für Unternehmen besonders aufwendig und kostspielig
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Unternehmen, die bereits Windows XP mit Office XP bzw. Office 2003 einsetzen, stehen vor einem viel größerem Dilemma: Ein Mischbetrieb von alter und neuer Office-Version ist aufwendig und kostspielig: Sowohl die Mitarbeiter der Systemadministration als auch des Benutzersupports müssen beide Oberflächen und auch die anderen Änderungen und neuen Features beherrschen, um Office 2007 neben älteren Versionen auf viele Clients zu verteilen, zentral zu verwalten (Gruppenrichtlinien etc., Updates verteilen, Makroprobleme, geändertes Verhalten von Dokumentvorlagen usw.) und die Anwender zu betreuen. Dieselbe Problematik gilt auch für einen Mischbetrieb von Windows Vista und Windows XP. Welche Probleme (speziell beim Einsatz von servergespeicherten, wandernden Benutzerprofilen - englisch = roaming profiles) auftreten, kann man leicht erahnen, wenn sich ein Benutzer, auf dessen PC oder Laptop Windows Vista und/oder Office 2007 installiert ist, irgendwann an einem PC mit Windows XP und Office 2003 anmeldet, kann man erahnen. Nicht nur, dass er sich nicht zurecht findet, wenn die Bedienungsoberfläche dann eine völlig andere ist. Bei servergespeicherten Benutzerprofilen resultiert daraus dann ein Mischmasch aus Einstellungen von unterschiedlichen Office-Versionen und unterschiedlichen Windows-Versionen mit kaum durchschaubaren Problemen...

Unternehmen müssen hier auch Richtlinien durchsetzen und sich entscheiden, in welchen Formaten Dokumente so abgespeichert werden, dass Benutzer von anderen Office-Versionen diese öffnen und weiterbearbeiten können. Das trifft auf Benutzer im eigenen Haus zu, aber auch auf Geschäftspartner und Kunden, denen man Dokumente zusendet.

Auch der Einsatz unterschiedlicher Outlook-Versionen kann hier sehr problematisch sein. Die IT-Entscheidungsträger großer Unternehmen wissen um diese Problematik und gehen behutsam vor. Bei kleinen Unternehmen, z.B. solchen, die den Microsoft Small Business Server einsetzen, kann hingegen schnell ein Chaos ausbrechen. Dort sitzen keine IT-Profis, die Standards setzen und durchhalten. Neue PCs mit vorinstalliertem Windows Vista und Office 2007-Lizenzen werden bedenkenlos dann geordert, wenn ein PC ausfällt oder ein weiterer Mitarbeiterarbeitsplatz auf die Schnelle eingerichtet wird. Heute bestellt man bei diesem Lieferanten, morgen holt man einen Laptop bei jenem Discounter...

Eigentlich kann nur die Devise lauten: Entweder alle Arbeitsplätze auf die neue Version umstellen oder keinen. Das Problem ist jedoch: Wie lange kann man noch Lizenzen für alte Versionen kaufen? Wie teuer ist ein kompletter Umstieg (Windows Vista setzt neue Hardware voraus, um performant zu laufen...)? Wie aufwendig ist der Umstieg? Was läuft alles später nicht mehr fehlerfrei oder gar nicht mehr? Welche Hersteller von Software haben noch keine neuen Versionen erstellt oder Freigaben gegeben, dass ihre Software kompatibel zu Windows Vista oder Office 2007 ist? Und viele andere Fragestellungen...

Bezüglich Office 2007 ist die neue Benutzeroberfläche für Unternehmen wohl weniger attraktiv, dafür aufwendig. Jedoch werden viele neuen Features von Windows Vista bzw. Office 2007 benötigt, um die Tools von "Microsoft Deployment" (ehemals Business Desktop Deployment BDD 2007) nutzen zu können oder ein reibungsloses Zusammenspiel mit den neuen Serveranwendungen wie Windows Server 2008, SharePoint 2007, Exchange 2007, Office Communications Server 2007 oder der Produktfamilie "Microsoft System Center" zu gewährleisten. Als Beispiele seien InfoPath oder Groove genannt. Nur die Versionen Office InfoPath 2007, Office Groove 2007 oder auch der Office Communicator 2007 werden Mobile Computing im Zusammenspiel mit den genannten neuen Serverprodukten wohl vollends unterstützen.

uschluet 15/11/2007 16:32
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Nachtrag zu meinem Kommentar "für Unternehmen besonders aufwendig und kostspielig":

Ich bin übrigens der Autor des Buches "Integrationshandbuch Microsoft-Netzwerk" (erschienen bei Galileo Computing) und betreue seit Jahren große und kleine Windows-Netzwerke.

anonymous 09/09/2008 18:22
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Es gibt auch eine Gratisversion:

http://www.ubit.ch/software/ubitmenu-office2007/

Diese lässt sich ohne Administrationsrechte installieren, verbraucht praktisch keine Ressourcen (350kb) und lässt den neuen Look bestehen.

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