Microsoft plant Internet für Billighandys
Eine 150 KByte große Plattform soll den Zugriff auf Webapplikationen ermöglichen. OneApp kommt Ende des Jahres in Südafrika auf den Markt.
Mit OneApp hat Microsoft eine neue Anwendung für einfache Handys angekündigt, die den Zugang ins Internet ermöglicht. Die 150 KByte umfassende Software wurde speziell für den Einsatz in Schwellenländern entwickelt. Die Menschen dort können sich meist kein teures Smartphone leisten, vielmehr nutzen sie Handys, die sich auf Funktionen wie Telefonieren beschränken. Dennoch wollen auch sie in der Lage sein, mit ihrem Einfach-Handy Rechnungen zu bezahlen oder soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter zu nutzen.
Mit OneApp ist dies laut Microsoft möglich, da die Plattform kaum Speicher und Rechenleistung des Mobiltelefons benötigt. Wird eine Web-Applikation gestartet, so lädt OneApp nur einen Teil davon. Die erforderlichen Berechnungen und die Speicherung der Daten erfolgt auf Servern Microsofts. Für jede zu ladende Applikation, veranschlagt Microsoft 10 bis 15 KByte. Eine Liste kompatibler Handys hat das Unternehmen bereits online gestellt.
Ende 2009 will Microsoft OneApp in Entwicklungsländern anbieten. In einem ersten Schritt soll es in Südafrika erhältlich sein, anschließend in China und Indien. Außerdem soll zum Jahresende ein Entwickler-Kit zur Verfügung stehen, mit dem sich per JavaScript und XML weitere Applikationen entwickeln lassen.
- Internet: Jugendschutzverstöße mehren sich
- Window 7 Family Pack in Europa erhältlich
- Snow Leopard ab 28. August lieferbar
- Facebook will neue Jobs schaffen
- [IFA] Booklet-3G: Nokia kündigt Netbook an
- Firefox wird multitouch-tauglich
- Twitter soll Ortungsfunktion erhalten
- Gamescom verzeichnet 245.000 Besucher
- Nokia zeigt Interesse am Netbook-Markt
- Hamburg bekommt Apple Store
- [IFA] Sony zeigt E-Book-Reader mit UMTS-Modul
- Rheinland-Pfalz prüft Google Street View
- RC 1 von Opera 10 steht zum Download
- Drehung im Licht: Modding-Lüfter von Enermax
- [IFA] Nokia 5230: Günstiges Touchscreen-Handy
- Neue Verbraucherschutzportale gestartet
- Rassismusvorwurf gegen Microsoft Polen
- SAP zu Millionenstrafe verurteilt






Die Leute die vielleicht um die 200-300 Dollar monatlich verdienen, werden auf keinem Fall Geld für Twitter oder Facebook ausgeben wollen auch wenn sie die Idee gut finden würden. Und die Rechnungen werden bar bezahlt, weil Online-Banking wie wir in Deutschland kennen nur bei Kontos mit teuren Führungsgebühren zur Verfügung stehen. Sozusagen, nichts für die breite Masse die um die eigene Existenz kämpft.
Irrtum das Micropayment per Mobiltelefon ist dort alltäglich. Zumindest in dieser Hinsicht ist die 3. Welt unserer voraus.
Irrtum das Micropayment per Mobiltelefon ist dort alltäglich. Zumindest in dieser Hinsicht ist die 3. Welt unserer voraus.
Welcher Land? China? Vielleicht die Großstädten wo die Leute überdurchschnittlich verdienen.
Würg. WAP reloaded oder sowas...
Bezahldienste müssen diesen Weg aber auch unterstützen, oder?
Microsoft ist wahrscheinlich die erste Firma die das macht, damit kann man dann gleich ihren Dienst bezahlen
@aconst: In China weis ich das nicht, aber in Afrika habe ich mich selbst davon überzeugt. Liegt daran dass dort quasi kein Normalo eine Kreditkarte besitzt - (Prepaid) Handys aber schon. Und ja ich spreche von den Städten, dass jmd aufm Land der nichts zu essen hat und nicht lesen kann kein handy braucht is klar ne
Onlinebanking ist nicht nur bei Konten mit Kontoführungsgebühren vorhanden.
Die Sparda-Bank e.G. zum Beispiel hat kostenlose Konten und ebenfalls kostenloses Onlinebanking
@Goldman
ich meinte die Situation in den Schwellenländer. Ich kenne die Situation in Ost-Europa und China. Das ist alles möglich, von Online-Banking bis zum Zahlen per Handy aber nur als Option bei "Gold" Kontos.
Die normalen Leute haben nur die Basis-Kontos und die beinhalten eine sehr abgespeckte Version eines Online-Bankings: man muss erst per Hand am Bankschalter die Kontos definieren und dann kann man per Online-Banking Überweisungen an diesen vordefinierten Kontos durchführen.
In Afrika gibt es sogar inoffiziele Währungen in Telefonminuten.
Hatte mal ein Bericht dadrüber im Stern oder Spiegel gelesen.
Es ist möglich seine gekauften Minuten an andere Mobilfunkteilnehmer weiter zugeben. Und diese auch wieder gegen Geld einzulösen (haben ein paar Banken inzwischen in Afrika)
Da es extreme Währungsschwankungen in diesen Ländern gibt wird das Zahlungsmittel Mobiltelefon dort als relativ stabile Währung gehandelt.
Ist keine Verarsche... find ich pers. sehr interessant
Das Bezahlen mit dem HAndy funktioniert in Afrika wirklich sehr gut. Die Mobilfunknetze sind relativ gut ausgebaut, BAnken hingegen gibt es nur in den größeren Städten. An "EC"- und Kreditkarten ist da sowieso nicht zu denken. Dieses HAndy-Bezahlen ist ein super interessantes Konzept und ein absoluter Innovationsschub für die dortige Bevölkerung.