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Microsoft: Macs machen keinen Spaß

von - quelle: Tom's Hardware DE

Apple ist der Spaß mit seiner Mac vs. PC-Kampagne vor einiger Zeit vergangen. Bei Microsoft fängt der Spaß offensichtlich jetzt an. Auf einer neuen Website preist Microsoft die Vorteile von Windows an und lässt es sich nicht nehmen, den Mac zum Spielverderber abzustempeln.

Microsoft-Werbung: PC versus Mac

In sechs Kategorien - Spass, Einfachheit, Produktivität, Datenaustausch, Kompatibilität und Produktauswahl – steht der PC im Rampenlicht. Beispielsweise könne der Mac nicht mit Blu-ray umgehen, Macs könnten nicht mit PC-Daten umgehen, seien schwierig zu verstehen und seien nicht so recht für Schule und Arbeit geeignet, so Microsoft.

Microsoft-Werbung: Bill Gates & Jerry Seinfeld

Natürlich erinnert die Kampagne an die zahllosen Werbespots von Apple, die den PC denkbar schlecht darstellten. Microsoft hat in der Vergangenheit einige Anläufe genommen, sich gegen Apples Marketing zu verteidigen, ging damit aber jedesmal baden – selbst Bill Gates und US-Komiker Jerry Seinfeld konnten das nicht verhindern. Die aktuelle Kampagne spiegelt das neuen Selbstbewusstsein von Microsoft wieder, ist aber von der Perfektion eines Apple-Spots weit entfernt.

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anonymous 11/08/2010 11:41
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--1+

Wo ist der Link???

aconst 11/08/2010 12:21
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-1+

Jedes System hat Vorteile und Nachteile.
Ich persönlich nutze kein Apple (nicht mal ein iPod) aber habe durchaus Respekt gegenüber Apples ErgonAppomie.
Apple's Kunst Sachen zu verkaufen und Hypes zu initieren ist auch bemerkungswert. Dafür hasse ich deren App und HArdware Politik. Und Job's Anmerkungen gegenüber Antennenprobleme bei den anderen Smartphone-Hersteller fand ich äuserst unfair.
Microsoft ist ebenfalls nicht 100%-ig OK. Gernauso wie Linux auch.

Es ist letztendlich alles nur eine Show. Man darf das nie vergessen.

bluray 11/08/2010 12:29
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intergalactic 11/08/2010 12:58
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-0+

Zitat :Eher sollte sich Microsoft mal Gedanken machen, warum viele Betriebe bei professionellen Aufgaben, wie DTP und Musikbearbetung NICHT auf Windows setzen...

Zumindest mal im DTP Bereich sehe ich nicht wirklich was ein Mac da heutzutage besser kann. Ich denke eher das ist so ne Art gewachsene Tradition. Früher waren die Macs tatsächlich besser dafür geeignet und das hat hat sich bis heute gehalten. Für DTP nimmt man halt einfach nen Mac und lässt sich nicht auf Experimente ein.

Was Tonstudios angeht kann ich nicht mehr so richtig mitreden. Ich war das letzte Mal in nem Tonstudio, da wurde noch ein Atari ST eingesetzt. :D

klomax 11/08/2010 13:39
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-1+

Selbstbeweihräuscherung -> Am Arsch vorbeigehend.

Das gilt für alle Pappenheimer, Äpfel, Birnen, Intel, AMD, Microsoft und sogar Linux.

tadL 11/08/2010 13:45
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-0+

hack doch nicht auf den pixelschubsern rum, dank denen hab ich sau interessante vorlesungen die mich so gar nicht interessieren. beim ersten movie sollte sich microsoft mehr anstrengen. mehr humor reinpacken wie beim wii vs xbox film

anonymous 11/08/2010 16:15
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-0+

Nach meiner Erfahrung benutzen auch professionelle Tonstudios inzwischen überwiegend PCs (von 5 Studios, die mir grade einfallen, sind es 4). Die Betreiber und Tontechniker interessieren sich meist herzlich wenig dafür, ob Mac oder PC. Es geht denen einzig und allein darum, ob man die Arbeit mit der Kiste erledigt bekommt und ob die bevorzugte Software drauf läuft. Meist interessieren sie sich gar nicht für Computer und digitale Technik, sondern für analoge Geräte, z.B. Mischpulte. Ich lehne mich mal aus dem Fenster, und behaupte, dass sich eher Semi-Profis oder Hobbyisten für digitale Audioworkstations und in dem Zuge für Macs und PCs interessieren, da spielt dann auch das Budget eine entscheidende Rolle. Die professionellen Tontechniker, mit denen ich zu tun habe, interessieren sich mehr für die "echten", analogen Geräte als deren digitalen Plugin-Nachbildungen. Eine Ausnahme mögen Tontechniker sein, die häufig Produktionen für große Labels machen: Da ist Total Recall sehr wichtig, weil es häufig vorkommt, dass das Label in letzter Minute noch Änderungen am Material wünscht. Und wer einmal versucht hat, einen analogen Mix wieder nachzubauen...
Bei Grafik kenn ich mich nicht so aus. Aber die einzige Werbeagentur, die ich von innen kenne, benutzt auch PCs. Dem Chef sind Macs zu teuer (seine Meinung!), den Mitarbeitern isses egal, hauptsache, sie können vernünftig arbeiten.

joka388 11/08/2010 19:10
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--2+

Ich nutze auch privat ein Macbook Pro und der Spass ist nach wie vor Riesengroß mit dem Ding.
Das Betriebssystem Snowleopard ist so was von Tip Top, ich staune jedes mal wieder. Natürlich ist ein Mac nicht zum Spielen gedacht sondern eher zum Arbeiten. Ich kucke ebenfalls BlueRay Filme drauf und brenne meine bearbeiteten Videos dank FinalCut Studio3 in Profiqualität auf BD. Für Videobearbeitung in professioneller Qualität gibt es meiner Meinung nichts besseres als einen Mac mit Final Cut Studio 3 Pro. Zuerst braucht man für das Programm aber mal ein Training sonst geht gar nichts, da ist der PC mit Magix oder ähnlichen wieder im Vorteil. Geht's aber um Qualität und Professionalität kommt für mich nur ein Mac in Frage.
Ich rede jetzt noch nicht mal vom Bootvorgang, während mein PC mit Quadcoreprozessor und Windows7 noch bootet hab ich am Mac schon die Mails gelesen ;-))
Geht man vom Preis aus, spricht sehr viel für den PC da der Mac einfach unverschämt teuer ist, die Qualität sucht aber auch seinesgleichen muss man auch fairerweise eingestehen.
Das der Preis viele abschreckt verstehe ich auch sehr gut, da ich einen Spitzen PC bekomme um das was ein iMac mit weit weniger Ausstattung kostet.
Trotzdem bin ich ein Mac Fan. Wer einmal mit einem Mac gearbeitet hat wird seinen PC nicht mehr vermissen.
Und Spiele laufen trotzdem auch in der Virtual Maschine, natürlich aber nicht so toll wie auf dem PC. Der Mac ist aber auch keine Spielkonsole sondern ein Arbeitstier.

mistfux 11/08/2010 22:38
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-1+

@ joka388: "die Qualität sucht aber auch seinesgleichen muss man auch fairerweise eingestehen."

Wie jetzt? Das ist ja eigentlich eher ein Mythos, die Quali von Macbooks ist sicher besser wie bei irgendeinem billig Zeug. Allerdings ist sie nicht mit der von z.B. Thinkpads zu vergleichen, bzw spielt wohl doch noch mal 1 - 2 Ligen darunter. Zumindest ist das, dass was ich so als Erfahrung in meinem Bekanntenkreis erlebt habe (ist aber sicher kein repräsentativer Querschnitt)

Und wenn jetzt jemand mit dem Vollalu/ aus einem Block gefrästen Gehäuse kommt, ist das meiner Meinung nach hauptsächlich perfektes Marketing (wie man es von Apple eben kennt) aber sagt nicht viel über Verarbeitung o.ä. aus.

dioskuren 12/08/2010 11:35
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-0+

@mistfux: muss ich dir zustimmen...

beispiel: ipods und handys bei denen man den akku nicht selbst tauschen kann? imacs, bei denen man nur an den speicher kommt. für hdd muss man das display entfernen?! zudem hatten sie doch mal das problem, dass diese am oberen rand des gehäuses extrem heiß wurden. dann die problematik bei der kombination von funkmaus/-tastatur, dass ich die akkuleistung plötzlich ganz tief in den keller geht. ich möcht auch mal ein macbook...primär aber um mich mit dem os auszukennen. bisher waren mir die teile einfach zu teuer. und auch ich nehme voller ehrfurcht den hut vor apple ab was das thema marketing angeht. wer handys, ipads etc. wie geschnitten brot verkauft.....der macht in zumindest in eine richtung etwas richtig.

kmueho 12/08/2010 14:51
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-0+

Vielleicht bin ich ja zu dusselig, aber ist das obere Video wirklich von Microsoft? Mit 'nem Mac-Bild am Ende?

bluray 12/08/2010 15:12
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-1+

Nein, du siehst richtig, das ist eine Apple-Werbung. Ist nur falsch untertitelt.

Es kann gut sein, dass sich der Trend mittlerweile auch gegen MAC wendet, vor 3 Jahren (und ich bin in einigen DTP-Agenturen und Tonstudios rumgekommen) begegneten mir meistens Mac-Rechner.

Sicher ist ein PC mittlerweile auch dafür geschaffen und die Modularität ist sicher auch bei PCs deutlich besser, aber was zuverlässigkeit anbelangt, hat sich weder XP noch Vista mit Ruhm bekleckert.

Mein Ziel war es ja auch nicht, Windows Seven schlechtzureden (bin selbst passionierter Windows-Anwender), viele Leute, die ich kenne, verschmähen Windows aber, weil sie seit Jahren erfolgreich auf einem Mac schaffen und dabei kaum oder keine Probleme hatten.

Das P/L-Verhältnis ist ebenfalls ein klarer Faktor, der FÜR einen Windows-PC spricht. Aber Anwendungen, wie Adobe Audition können einem Logic auf einem Mac von der Funktionalität, Performance und Effektevielfalt keinesfalls das Wasser reichen. Das musste ich mir ebenfalls eingestehen, da ich bisher CoolEdit Pro 2, Audition 1.5, und jetzt Audition 3.0 als Mass der Dinge angesehen habe.

Im Bereich DTP ist Quark XPress oder Adobe Indesign/Illustrator sicher ein grosser Bereich, gerade bei Indesign/Illustrator schimpfen aber viele Windowsuser, dass das Programm nur zureichend und mit vielen Abstürzen auf Windows-Rechnern laufe. Auf dem Mac hingegen seien relativ wenige Abstürze zu vermelden.

Ich selbst habe auf einem PC mal mit Premiere Pro ein Video geschnitten. Lief soweit ganz gut, aber hin und wieder ist Premiere entweder eingeschlafen oder schmierte ab. Auf einem Mac habe ich das alternativ probiert und lief ohne Probleme.

Die Macs sind ohnehin feine Geräte, aber teuer. Ein PC ist eine Allrounderkiste und erfüllt diesen Dienst auch ganz gut, speziell im Gamingbereich! Beide Systeme haben also ihre Daseinsberechtigung.

Das heisst jetzt nicht, dass ich mit meinem PC nicht zufrieden sei. Denn die derart negative Bewertung meines ersten Beitrages könnte Entsprechendes suggerieren.

Aber offensichtlich waren da die Klickfinger der Bewertenden schneller auf der Daumen-nach-unten-Taste als dass man den Beitrag mal tiefsinniger durchgelesen hätte...

intergalactic 12/08/2010 16:35
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-0+

Man darf nicht vergessen daß der schlechte Ruf der PCs was die Zuverlässigkeit angeht viel von Billigkisten aus dem Supermarkt her rührt. Da wird das billigste vom billigen gekauft (PC ist ja PC) und dann wundert man sich über die Stabilitätsprobleme wenn diese Kisten 8-10 Stunden 5 Tage die Woche laufen sollen.

Ich behaupte ein vernünftiger PC mit sauber installiertem Betriebssystem steht einem Mac in Sachen Stabilität in nichts nach.

Mein PC hier läuft praktisch 24/7 (vor allem weil ich mich auch öfter per Remote drauf schalte) und ich hatte bisher keine nennenswerte Abstürze.

Edit: Bei 2 von 5 Macs hier war schon die Grafikkarte kaputt. So viel dazu...

anonymous 12/08/2010 18:51
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@joka388

Final Cut hängt anderen professionellen Anwendungen um mehrere Jahre hinterher! Da braucht man sich nur Adobe Premiere mit CUDA ansehen.
Die Hardwareausnutzung ist beim Mac für ein Arbeitstier ebenfalls mager. :(

jo-82 17/08/2010 09:33
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Zitat :

Aber Anwendungen, wie Adobe Audition können einem Logic auf einem Mac von der Funktionalität, Performance und Effektevielfalt keinesfalls das Wasser reichen. Das musste ich mir ebenfalls eingestehen, da ich bisher CoolEdit Pro 2, Audition 1.5, und jetzt Audition 3.0 als Mass der Dinge angesehen habe.



Die Programme kann man so auch nicht wirklich vergleichen, Logic ist ein Midi- (Audio-) Sequenzer und wurde 2002? absichtlich von Apple gekauft um die Konkurrenz am PC auszuschalten. CoolEdit bzw. Audition hingegen ist primär ein Audioschnitt- und Bearbeitungsprogramm mit Spureditor. Wenn du auf Windows was wie Logic suchst, sieh dir mal Ableton oder Cubase an (evtl. auch Reason wenns in die Elektro-Richtung geht). Kommt aber beides imho nicht ganz an Logic ran...

________________________________________
Ein langjähriger Cool Edit Pro Nutzer, der sich immer wieder fragt, warum man sich so viele Menschen die absolut kaputte Bedienung von Audacity antun und dabei glücklich sind? :wahoo:

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