Microsoft startet Vertriebsoffensive für Surface

Das Surface-Geschäft hinkt und soll nun über die autorisierten Systemhäuser angeschoben werden. Dadurch sollen endlich die von Microsoft gepredigten Vorteile der beiden Tablets forciert werden. Und die Partnerkanäle können tatsächlich helfen. Denn einige Service-Leistungen kann Microsoft nicht anbieten, die allerdings von den Servicehäuser eh zum Standard gehören. Dazu gehören beispielsweise zusätzliche Garantieleistungen, auf die jeweilige Umgebung angepasste Anpassungen der Geräte oder Vor-Ort-Service - außerdem die persönliche Beratung.

Verluste sind noch zu hoch

"Unser Ziel ist es, das Windows-Tablet zur Nummer eins im Business-Umfeld zu machen", sagte Microsoft-Manager Oliver Gürtler. "Die Erweiterung des Vertriebskanals für Surface ist ein wichtiger Schritt, um der Nachfrage im Businessumfeld nachkommen zu können." In Sachen Business ist Microsoft tatsächlich weit vor Google und Apple - ihre Software- sowie Cloud-Lösungen sind weit verbreitet. Dennoch muss Microsoft kämpfen. Denn zuletzt hatten Rabatte und andere Vergünstigungen nichts gebracht. Laut einer offiziellen Mitteilung nahm der Konzern bisher insgesamt 853 Millionen Dollar mit den Geräten ein, musste allerdings 900 Millionen Dollar auf den Wertverlust nicht verkaufter Geräte abschreiben. Wir berichteten. Zudem kostete das Marketing fast dieselbe Summe. Acer kündigte ebenfalls an, auf Windows 8 zu verzichten und mehr auf Chromebooks sowie Android zu setzen. Mittlerweile arbeitet Nvidia bereits an der zweiten Generation der Surface-Serie. 

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