Microsoft: 15 Dollar pro Netbook-Windows
Um den hohen Marktanteil bei Netbooks weiter zu halten, dreht Microsoft an der Preisschraube: Insidern zu Folge zahlen Händler für eine Windows-XP-Netbook-Version nur noch 15 US-Dollar.

Mit Windows XP hat sich Microsoft einen hohen Marktanteil bei den Netbooks erkämpft. Auf 85 Prozent der Mini-Notebooks soll Redmond zu Folge Windows XP laufen. Der Wert wird zwar von Experten angezweifelt; doch dass Netbooks Windows XP zur Renaissance verholfen haben und eine lebensverlängernde Wirkung auf das 8 Jahre alte Betriebssystem haben, ist unbestritten.
Wie das Wall Street Journal berichtet, hat sich Microsoft den Marktanteil regelrecht erkauft: Demnach bekommen (OEM)-Netbook-Anbieter, die ihre Geräte mit XP ausrüsten wollen, das Betriebssystem für unter 15 US-Dollar. Für ein Windows-Vista-Notebook sind zwischen 50 und 60 US-Dollar fällig.
Auch Windows 7 wird vergleichsweise günstig über den OEM-Ladentisch gehen: die Rede ist von rund 30 US-Dollar. Allerdings wird es sich dabei um die ungeliebte »Starter-Edition« handeln. Zwar hat Microsoft bereits durchblicken lassen, dass Ausrüster ihre Netbooks auch mit anderen Windows-7-Versionen anbieten können (siehe »Samsung will Windows-7-Starter-Edition nicht« sowie »Windows-7-Netbooks für 200 US-Dollar«). Doch Netbook-Standard in Redmond ist und bleibt Windows 7 Starter – die Betriebssystem-Version, bei der nur drei Applikationen gleichzeitig laufen werden können. Die Aero-Oberfläche und das Media-Center wird man bei diesem abgespeckten Windows 7 vergeblich suchen.
- Noctua verbessert seine NF-Lüfter
- Mozilla schließt Firefox-Lecks
- AMD: Günstigere CPUs und neue Opterons
- F-Secure: Finger weg vom Acrobat Reader
- Oracle: Entlassungen nach Sun-Kauf
- T-Mobile entschuldigt sich für Netzausfall
- Intel wird weiter sparen
- Apple weiter auf Erfolgskurs
- Dünnes Stromspar-Notebook von MSI





Der Titel hat eine komplett andere Aussage als der Text!
Es gibt das Windows für Systembuilder ab 15€ nicht das komplette Netbook.
@slaughter_82: Ja, das war unverständlich. Vielen Dank für den Hinweis
Nö, also ich hab das gleich verstanden, denn da steht Netbook-Windows und nicht Netbook mit Windows.
@paxtn: Das war dann nach der Korrektur
Die Windows-Nutzer koennen sich bei der starken Konkurrenz bedanken, dass sie nur noch so wenig bezahlen muessen.
sollte bei jedem windows so sein. aber da haben sich noch zu wenige user mit der konkurenz beschäftigt. gibt ja schon genug alternativen. Wünschenswert wäre es auch wenn Hersteller von komplett PCs und Notebooks ihre Modelle auch mit anderen Betriebssystemen anbieten würden. Einige Hersteller wie zum Beispiel Dell haben ja damit schon begonnen.
Linux dürfte auf nem Netbook deutlich besser performen...
"Netbooks: Hersteller erhalten XP für unter 15 Dollar"
Liegt wohl dran das die Leute da auch nicht mehr als die Überschrift lesen ;-)
Also im Überschriften machen ist WinFuture wohl bessar
@slaughter
es soll ja auch heißen 15 US-Dollar nicht 15 EUR ;-)