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Windows Phone 8 macht vieles anders

von - quelle: pocketnow

Das künftige Smartphone-OS aus Redmond wird auf den selben Kernel setzen wie das Desktop-System

Bisher ist Microsoft mit seinen Bemühungen im Mobile-Bereich Fuß zu fassen noch nicht übermäßig erfolgreich. Zwar ist das Betriebssystem längst nicht (mehr) so schlecht, bei den Nutzern kam es bisher allerdings noch nicht wirklich an. Dies hat verschiedene Gründe, wie z.B. die beschränkte Auswahl an Geräten, die zudem aufgrund der strikten Vorgaben Microsofts allesamt eine sehr ähnliche Hardware nutzen.

Nun ist ein Entwickler-Video öffentlich geworden, das zahlreiche Änderungen des kommenden Windows Phone 8, das mit dem Apollo-Update Ende diesen Jahres an die entsprechenden Smartphones verteilt werden soll, aufzeigt. So wird Microsoft sein kommendes mobiles Betriebssystem mehr und mehr in die bisher dem Desktop vorbehaltene Variante integrieren. Zwar werden Windows Phone und Windows 8 nicht gleich sein, sie sind allerdings alles andere als weit voneinander entfernt und nutzen beispielsweise den gleichen Kernel. Scheinbar ist es hauptsächlich das User-Interface, das die beiden Systeme voneinander trennt. Eine Entwicklung die durchaus sinnvoll ist, schließlich macht der Hersteller seine künftige Windows-Version nicht nur für Desktop-PCs mit x86-Architektur, sondern auch für Tablets mit ARM-SoCs verfügbar.

Für Entwickler erleichtert sich durch einen solchen Schritt der Arbeitsaufwand erheblich, denn sie müssen eine App nicht zwei verschiedene Betriebssystem-Varianten bereitstellen, sondern diese kann auf beiden Geräteklassen gleichermaßen genutzt werden. Und das Angebot an Anwendungen ist nach wie vor eines der großen Mankos der mobilen Microsoft-Betriebssystem-Welt. Der Konzern hofft, bis zum Start von Windows Phone 8 die 100000-App-Grenze überschritten zu haben – im Vergleich zu iOS oder Android ist das immer noch wenig.

Mit diesem Wandel gehen auch Veränderungen hinsichtlich der Hardware-Spezifikationen einher. Neben einer breiteren Unterstützung von Mehrkern-ARM-SoCs wird die Beschränkung der Auflösung der Displays von derzeit 800 x 480 Pixel fallen und dem Trend zu höheraufgelösten Smartphone-Bildschirmen Folge geleistet. Zudem sollen NFC-Chips zur Grundausstattung gehören. Auch hinsichtlich der Nutzerfreundlichkeit soll Windows Phone 8 einen erheblichen Schritt nach vorne machen: So könnten in zukünftigen Smartphones mit dem Betriebssystem microSD-Karten genutzt werden.

Auch wenn an dieser Stelle nur erste Teile der Veränderungen in Microsofts kommendem mobilen Betriebssystem offensichtlich werden, zeichnet sich doch schon ab, dass ein einschneidender Wandel bevorstehen könnte, der mit dem Wechsel von Windows Mobile zu Windows Phone vergleichbar ist. Durch die zunehmende Verschmelzung der Systeme für die einzelnen Geräteklassen in ein OS könnte Microsoft einmal mehr eine Umgebung schaffen, die für eine Vielzahl von Usern attraktiv ist, die nur ein einzelnes Betriebssystem oder zumindest immer die gleichen Apps nutzen wollen. Mit diesem Schritt könnte der Softwaregigant aus Redmond nicht nur Googles Android das Leben schwer machen, sondern, aufgrund einer höheren Produktivität, auch iOS-Nutzer zum Umstieg bewegen.

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johannes_franke 03/02/2012 23:10
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superduperexperte@Guest 04/02/2012 14:14
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-2+

Ja, alles was MS macht ist Mist.

Ein Tipp: Beschäftige dich erstmal mit der Thematik und vergiss das Hörensagen. W8 wird auch mit normalen (alten) Desktop zu starten sein... und wenn ich die Wahl zwischen einfachen Tiles und bunten Icons habe, nehme ich das was geschmeidiger läuft.

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