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Murdoch rettet Yahoo doch nicht

von - quelle: Tom's Hardware DE

Durch eine Verbindung mit Rupert Murdochs News Corp hätte Yahoo das Übernahmeangebot von Microsoft abwenden können. Doch Murdoch winkt erneut ab und springt Yahoo nicht zur Seite.

Es wird keinen Einstieg des Medienmoguls Rupert Murdoch bei Yahoo geben — und somit auch keine sicher mit Spannung erwartete Bieterschlacht zwischen Murdoch und Microsoft um das Internetportal: »Wir werden uns nicht in einen Kampf mit Microsoft begeben. Sie haben viel mehr Geld als wir«, äußerte sich Murdoch der Medienmogul gegenüber der Financial Times UK.

Damit dementiert er — wenn auch mit Verspätung — eine mögliche Zusammenarbeit zwischen seiner News Corporation und Yahoo. Bereits Mitte Februar berichtete nämlich das Wall Street Journal, dass Murdoch 20 Prozent von Yahoo übernehmen könnte. Eine Verbindung zwischen MySpace und weiteren News-Corp.-Diensten hätte den Preis für Yahoo derart in die Höhe treiben können, dass Microsoft sich den geplanten Deal noch einmal überlegen hätte müssen (siehe auch »Yahoo holt Hilfe von Rupert Murdoch«). Damit wird es nun eng für Yahoo: Laut US-Medien gibt es noch Gespräche mit Time Warner über einen Zusammenschluss von AOL mit Yahoo.

Unterdessen gibt sich Microsoft in punkto Yahoo recht locker, zumindest Chief Software Architect Ray Ozzie: Er rät dazu, nach einer möglichen Übernahme den Zusammenschluss nicht zu übereilen und behutsam vor zu gehen: »Sie [Microsoft & Yahoo] haben eine Reihe unterschiedlicher Technologien und ihre eigene Unternehmenskultur«, wird Ozzie unter anderem von Reuters zitiert. Unternehmen, die eine akquirierte Firma nach einem Zukauf zu schnell integrieren wollen, würden »waghalsig« agieren. Grundsätzlich ist er aber »sehr optimistisch«, dass Microsoft mit den Yahoo-Aktionären zu einer Einigung kommen wird.

Mehr zum Kampf um Yahoo bei Tom’s Hardware:

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derGhostrider 11/03/2008 15:17
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Au ja... Bitte AOL und Yahoo verbinden! Dann hat man zwei Anbieter vereint, die beide für die Tonne sind und letztendlich von niemandem wirklich gemocht werden.
Wird bestimmt so ein Erfolg wie damals der Kauf von AOL.

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