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Alu-Mini-um: HPs 2140 Netbook

Alu-Mini-um: HPs 2140 Netbook
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HPs Mini 2140 ist ein Business-Netbook im Alu-Kleid, das sich an kleine und mittlere Unternehmen richtet. Zum Preis von 459 Euro besitzt es 2 GB RAM, einen ExpressCard/54-Slot und hat Windows Vista Business an Bord.

Das Mini 2140 ist nicht das erste Netbook von HP. Diese Ehre wurde dem Vorgänger Mini 2133 zuteil, das auf einer VIA-Plattform aufbaute. Es bestand aus dem C7-Prozessor und einer Chrome9-Grafikeinheit. Erhellt wurde damit ein 8,9-Zoll-Display. Beim Mini 2140 setzt HP stattdessen die Atom-Plattform in klassischer Kombination ein: Atom-N270-Prozessor, Intel 945-CME/GSE-Chipsatz und integrierte Chipsatzgrafik.

Design

Zwei Schieber: Rechts für den Strom, links für die Funkverbindungen.Zwei Schieber: Rechts für den Strom, links für die Funkverbindungen.Da die meisten Atom-Netbooks sich technisch kaum unterscheiden oder, wie das Acer Aspire One D150, bestenfalls einen etwas beschleunigten Atom-N280-Prozessor mitbringen, ist Unterscheidungsmerkmal Nummer eins in dieser Geräteklasse das Design. Auf den ersten Blick könnte man den HP-Mini mit einem geschrumpften MacBook von Apple verwechseln: In eine Alu-Schale gehüllt, führt es das optische Thema mit einer Tastatur im Alu-Look auch im Inneren fort. Auch der schwarze Rahmen um das hinter Glas liegende Display erinnert stark an Apples aktuelle Notebook-Linie - und zieht leider Fingerabdrücke an.

Ein SIM-Schacht für UMTS ist bereits vorhanden.Ein SIM-Schacht für UMTS ist bereits vorhanden.Dennoch bewahrt sich HP ein gewisses Maß an Eigenständigkeit: Das Trackpad beispielsweise ist länglich ausgelegt und trägt seine Tasten an den Seiten. An der Vorderkante sitzen zwei verchromte Schieber, von denen der linke als Einschalter dient und im Betrieb blau leuchtet. Der rechte schaltet die Funkverbindungen Bluetooth und WLAN an und aus. Sind sie aktiv, leuchtet auch er blau, ansonsten signalisiert Orange, dass der Funk ausgeschaltet ist. Zwischen ihnen leigt die ebenfalls blaue LED, die Festplattenaktivität anzeigt.

9 Kommentare anzeigen.
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  • XX-treme , 21. August 2009 18:13
    Was soll ich sagen? Sagen wirs einfach so: Wird nix mit dem Teil, weil:

    - Bildschirm: 10.1" glossy (1024 x 576) Wassn das für ne Behämmerte Auflösung? Liegt wohl an den 10,1"

    - Festplatte: 160 GB, Hitachi (Sorry, aber Hitachi kommt bei mir erst weit hinten)

    - Batteriekapazität: 28 Wh / 2600 mAh (Issn Scherz, oder?)

    - CPU: Intel Atom N270 1,6 GHz (HT) (Geht, wär aber der N280 besser gewesen, aber hätte wohl den Mini-Akku sofort leer genuckelt)

    - Card Reader (Formate)SD, SDHC (Recht dünn)

    - Betriebssystem: Vist (Da wäre trotz der guten 2GB Arbeitsspeicher XP die wesentlich bessere Wahl gewesen)

    Und das ganze zu einem Preis von ca. 450€

    Zu teuer für die dünne Ausstattung


    Zitat :
    Die XP-Version mit 1 GB Speicher ist etwa 100 Euro preiswerter und vermutlich für die meisten Käufer attraktiver.



    Das schon eher, aber auch eben die Ausstattung als Manko.
  • Anonymous , 21. August 2009 18:24
    XX-treme... CPU: Intel Atom N270 1,6 GHz (HT) (Geht, wär aber der N280 besser gewesen, aber hätte wohl den Mini-Akku sofort leer genuckelt)...

    Nicht unbedingt - interessanterweise nutzt der N280 eine etwas geringere Kernspannung. Ich würde sagen, dass die Batterielaufzeiten dadurch fast nicht berührt werden. Deshalb war ich vom Acer Aspire One D150 auch so beeindruckt.
  • klomax , 21. August 2009 18:46
    Außen hui, innen pfui. - Wieder der Reste-Rampe von Intel (GMA und N 270) bedient.

    Wer sich mal ein Youtube-Video in besserer Qualität antun möchte, wird wieder fluchen. Und es gibt bereits Internet-Seiten, wo diese Art von Gerätekonfiguration leistungsmäßig auf Granit beißen wird (schön kauen, sage ich nur aus eigener Erfahrung:) ).

  • benkraft , 21. August 2009 20:29
    klomaxAußen hui, innen pfui. - Wieder der Reste-Rampe von Intel (GMA und N 270) bedient.Wer sich mal ein Youtube-Video in besserer Qualität antun möchte, wird wieder fluchen.


    Frei nach Wellesley, Duke von Wellington, kann ich mich dir mit den Worten "Ich wünschte es wäre IDF, oder der ION käme" eigentlich nur anschließen....

    Ich warte nach wie vor gespannt auf Intels nächsten Chipsatz - oder eben endlich den ION im Netbook.
  • klomax , 21. August 2009 21:56
    Zitat :
    "Ich wünschte es wäre IDF, oder der ION käme"


    und "Erfahrung ist die Summe der Fehler [von HP]", die sie leider gemacht haben. (-> Letzter Quartals-Abschluss) :-D


  • avaka , 22. August 2009 02:46
    Ich weis nicht. Als Businesslösung? Atomfrickelei mit Komponenten die in erster Linie getreu Netbook erstmal bilig sein müssen? Wie schlecht muss es der Firma bitte gehen, die ihren Mitarbeitern soetwas zumutet?
    Die Leistung ist vielleicht erstmal nicht übermäßig wichtig, denn wer braucht schon vollmobil übelste Rechenleistung? Aber das Display und überhaupt alles so gedrängt würde mich in den Wahnsinn treiben. Da kann man doch absolut 0 produktiv mit Arbeiten. Dann lieber ein richtiges Notebook. Das kann einfach durchweg Alles besser und man hat PLATZ! Sowohl auf dem Bildschirm als auch auf den Notebook an sich. Das Gewicht ist, sofern halt normales Niveau, absolut unwichtig. Wer sich an einem Notebook nen Wolf schleppt macht was falsch. So lang sollte für bezahlte Mitarbeiter kein Fußmarsch sein, das kann sich keine Firma leisten.
  • Anonymous , 22. August 2009 13:50
    Was soll eigentlich diese Schimpferei aus Prinzip auf HP?! Zugegeben, ich mag diese Firma aus diversen Gründen auch nicht besonders: Drucker- und Scannertreiber, die irgendwie nicht zu Ende programmiert worden sind, die älteren Notebooks hatten Mainboards, die plötzlich den Geist aufgaben. Macht wahnsinnig Laune, wenn man gerade an der Diplomarbeit sitzt ud sie in den nächsten Tagen abzugeben gedenkt...
    Aber mit diesem Netbook haben sie wirklich was ganz Tolles herausgebracht. Man kann gut damit arbeiten, ist mobil, und wenn man sich zur Installation einer Linux-Distri durchringt, kann man mit verschiedensten Werkzeugen den Stromverbrauch drastisch senken (Ich bin jetzt auf 5h 12min Rekord gekommen). Und sonst hole er/sie sich noch einen zusätzlichen Akku. Aber es ist endlich mal wieder kein so billig aussehendes Plastikgeschwür à la My First Sony!
    Was die Plattformen anbelangt, so wird es immer noch bessere geben, die bald herauskommen. Da könnte man ja ewig warten...
  • borizb , 23. August 2009 11:52
    Im Endeffekt ist also nur das Gehäuse (Alu und Glas) anders. Der Rest ist Standard und die 100-150€ Mehraufwand nicht wert.
  • danio , 27. August 2009 09:58
    Schick, aber leider daneben. Glossydisplay und Touchpad, bei dem die Tasten neben der Fläche sind, sind absolut untauglich. Mochte ich schon beim Aspire One nicht. Und das lag nicht daran, ob die versenkt sind oder nicht.