eMachines mit Zwitter aus AMD Neo und Nvidia Ion
Seit einiger Zeit gehen Nvidia und AMD getrennte Wege, wenn es um Chipsätze und CPUs geht. Nun hat eMachines aber einen Mini-PC im Angebot, der einen Nvidia-Chipsatz mit AMDs Neo-CPU kombiniert.
Ein attraktives Nettop-Angebot hat die amerikanische Dependance von eMachines, ihres Zeichens die Discounter-Marke der Acer-Gruppe, ins Portfolio aufgenommen. Mit dem Mini-e ER1402 bietet man für knapp 300 US-Dollar einen Kleinstrechner, der eine AMD-CPU mit Nvidia Grafik kombiniert. Soweit, so unspektakulär. Interessanter wird es dann aber beim Blick auf die technischen Daten. Als CPU kommt ein AMD Athlon II Neo K125 mit 1,7 GHz zum Einsatz, welcher der aktuellen Nile-Plattform angehört.
Der eigentliche Clou ist aber die Kombination mit dem Chipsatz, den eMachines als "nForce 9200" angibt. Einen solchen findet man aber auf Nvidias Produktseiten nirgendwo. Der letzte AMD-kompatible Nvidia-Chipsatz war der inzwischen in Ehren ergraute GeForce 8300. Im Web wird spekuliert, es könne sich um eine abgewandelte und beschnittene Variante des GeForce 9400 alias Ion handeln, der beispielsweise auch in Acers Revo-Nettops zum Einsatz kommt. Bislang war er aber nur in Kombination mit Intel-CPUs zu bekommen.
Es stellt sich natürlich die Frage, warum nun ein recht obskurer Nvidia-Chipsatz zum Einsatz kommt, wenn doch AMD mit der Nile-Plattform ein ganzes System im Angebot hat. Passend wäre der RS880-Chipsatz mit DirectX-10.1-Grafik (Radeon HD 4250). Eine mögliche Antwort lautet, dass Lieferengpässe bei AMD-Chipsätzen dafür verantwortlich seien. Deshalb sehe sich eMachines gezwungen, auf einen Nvidia-Chipsatz auszuweichen. Das würde erklären, wie AMD/Neo und Nvidia/Ion nun doch zusammengefunden haben.
Wie dem auch sei, die weitere Ausstattung passt zu einem Nettop: Der Chipsatz stellt die gleichnamige GPU GeForce 9200 bereit, die Festplatte fasst 160 GB. Der Arbeitsspeicher fällt mit 2 GB ausreichend aus, dürfte in anbetracht der installierten 64-Bit-Variante von Windows 7 aber auch größer sein. Monitore lassen sich per VGA- oder HDMI-Ausgang anschließen. Kartenleser, vier USB-Ports, HD-Audio, n-WLAN und Gigabit Ethernet sind ebenfalls vorhanden. Ein optisches Laufwerk fehlt wie üblich. Damit scheint der kleine eMachines-Rechner ein recht spannendes Angebot zu sein. Ob er auch nach Deutschland kommt, ist derzeit nicht klar.
| Technische Daten eMachines Mini-e ER1402* | |
|---|---|
| CPU: | AMD Athlon II Neo Processor K125 (1.7GHz, 1MB L2 cache, 1066MHz FSB) |
| Betriebssystem: | Windows 7 Home Premium 64-bit |
| Chipsatz: | Nvidia nForce 9200 |
| Arbeitsspeicher: | 2048MB DDR3-800MHz (2 × 1024MB) |
| Festplatte: | 160GB 5400rpm SATA |
| Kartenleser: | Multi-in-1-Kartenleser: SecureDigital (SD), MultiMediaCard, Memory Stick, xDPicture Card |
| Grafiklösung: | Nvidia GeForce 9200 (integriert) |
| Audio: | High-definition Audio |
| Netzwerk: | LAN: Gigabit Ethernet WLAN: 802.11b/g/n |
| Zubehör: | Tastatur und Maus (kabellos) |
| Anschlüsse: | 4x USB 2.0 (2 vorn, 2 hinten) 1x HDMI 1x VGA 2x HD-Audio-Anschlüsse 1x Mikro 1x optisch S/PDIF 1x RJ-45 Ethernet 1x Kensington Lock |
| Maße: | 7.1" L x 1.2" W x 7.1" H |
| Preis: | $299.99 |
*Quelle: eMachines
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http://www.notebookcheck.com/NVIDI [...] 303.0.html
Vielleicht isses sowas.
Vielleicht gibts ja in absehbarer Zeit auch eine Variante mit amd Chipsatz.
Es sind 2GB Arbeitsspeicher:
http://emachines.com/products/cata [...] e=desktops
preislich mit Sicherheit interessant, wobei mir da irgendwie die Perfomance fehlt...
Was stimmt denn nun, 1GB aus dem Text oder 2GB aus den Daten?
Ansonsten nettes Gerät, wenn auch häßlich.
... Ansonsten nettes Gerät, wenn auch häßlich.
Da stimme ich völlig zu. Manchmal ist weniger mehr.
Sonst, von der Technik her alles absolut OK für die Verbraucher die keine anspruchsvolle Spiele oder 1080p HD-Videos anschauen wollen oder Hochleistungsanwendungen verwenden (CAD, Programmieren, etc.), was um die 30-50% aller Computernutzer entspricht: Internet, manchmal Office, Musik, Bilder und Filme (herunterladen, streamen etc.)
optischer Digitalton-Ausgang, das ist das was ich bei anderen Nettops vermisse.
Hab keine Lust meinen erst 4 Jahre alten AV-Receiver zu erneuern, nur weil er kein HDMI hat..
@aconst
Zum Programmieren braucht man keinen Hochleistungsrechner.
Selbst M$ Visual Studio ist nicht so ressourcenfressend und läuft bei mir in einer VM, die mit einem AMD Neo Kern auf 1,6GHz arbeitet absolut zufriedenstellend.
Da wird es nativ noch besser laufen.
Ob Hässlich oder Nicht ist geschmackssache und nicht diskusionswürdig, da man durch eine Diskusion niemandens Geschmack ändern wird. Ich persönlich find ihn chiq
Ob Hässlich oder Nicht ist geschmackssache und nicht diskusionswürdig, da man durch eine Diskusion niemandens Geschmack ändern wird.
Mit "handfesten" Argumenten schon...