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Antec ISK 310-150

Fünf Mini-ITX-Gehäuse im Test
Von , Manuel Masiero

Das Antec ISK 310-150 sieht auf den ersten Blick wie ein externes 5,25“-Laufwerk im schwarzen Metallgewand aus und unterstreicht diesen Eindruck durch seine weiße Slot-in-Frontblende und seine geringe Bauhöhe von knapp 10 cm. Alternativ lässt sich das Gerät auch hochkant aufstellen.

Durch seine kompakte Form findet das Antec überall Platz, allerdings muss man einige Komprimisse eingehen: Ein optisches Laufwerk passt nur ins Antec, wenn es als Slimline-Version daherkommt. Außerdem akzeptiert das ISK 310-150 als einziges Gerät im Test ausschließlich 2,5“-Festplatten, nimmt dafür aber gleich zwei dieser Laufwerke in sein Gehäuse auf. Als praktisch erweisen sich zudem die beiden USB-Ports und die eSATA-Schnittsttelle an der Vorderseite, um externe Laufwerke anzuschließen.

Kaum Platz für Grafikkarten

Antec bietet das ISK 310-150 primär als Gehäuse für Desktop-Rechner oder HTPC-Systeme an und liegt damit genau richtig. Für beide Aufgaben liefert das integrierte 150-Watt-Netzteil genug Leistung und empfiehlt sich speziell für ein Mini-ITX-System mit integrierter Grafik. Für die nötige Wärmeabfuhr sorgt ein 80 mm durchmessender Lüfter, der sich in drei Stufen regeln lässt.

Sprichwörtlich eng wird es dagegen, wenn man das Antec als Spielesystem einsetzen und dafür eine zusätzliche Grafikkarte einbauen will. Das klappt zwar über den Low-Profile-Erweiterungsslot, doch dann geht es im ohnehin recht kompakten Gehäuse sehr gedrängt zu. In Kombination mit einem weiteren, jedoch nicht im Lieferumfang enthaltenen Lüfter sollte es aber gelingen, die Wärme der Lowprofile-Grafikkarte abzuführen, ohne das sich das System überhitzt.

Hakeliger Mainboard-Einbau

Durch die sehr kompakten Abmessungen des Antec klappt der Einbau des kleinen Mini-ITX-Testboards nicht sofort, weil der ATX-Stecker unserer Testplatine an einer Halterung für den zweiten Lüfter aneckt. Erst nachdem wir die Blende entfernt haben, liess sich das Mainboard montieren. Der Träger für die beiden Festplatten und das optische Laufwerk lässt sich komplett ausbauen.

Fazit: Als genügsamer Desktop-Rechner optimal

Beim ISK 310-150 hat Antec nicht zuviel versprochen: Das Gerät fühlt sich besonders im Desktop- und HTPC-Bereich wohl und lässt sich beispielsweise in Kombination mit einer Solid State Disk als kleiner und leistungsstarker Arbeits-PC betreiben. Für den Spielebereich ist der ISK 310-150 wegen seines sehr beengten Innenlebens und des nur für Desktop-Belange ausreichenden 150-Watt-Netzteils nicht geeignet. Zudem gestaltet sich der Hardware-Einbau etwas fummelig.

Antec ISK 310-150
TypMini-ITX-Gehäuse
Mainboard-TypMini-ITX
Abmessungen (B x H x T)328 x 96 x 328 mm 
MaterialStahl
FarbenSchwarzes Gehäuse, weiße Frontblende
Schnittstellen2 x USB 2.0, 1 x eSATA, Audio in/out
Netzteil150 Watt
Einbaumöglichkeit für Steckkarteja (Low-Profile)
Laufwerke2 x 2,5-Zoll-Festplatten, 1 x 5,25-Zoll Slimline-Laufwerk
Kühlsystem1 x 80 mm (seitlich), zweiter Lüfter optional
Gewicht3,8 kg
Preisca. 75 Euro

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Alle 10 Kommentare anzeigen.
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  • mumussek , 17. November 2010 12:41
    Sehr toller Test, endlich mal etwas zum Thema ITX und nicht immer nur riesige Mega Gehäuse mit Mega Kühlern...

    Aber was ich schade finde ist, dass hier nie gesagt wird was die maximale Bauhöhe für CPU Kühler ist. Das ist schließlich die immer quälende und alles entscheidende Frage:

    Passt ein Scythe Big Shuriken ins Gehäuse ja oder nein?
  • Derfnam , 17. November 2010 12:45
    Oder ein richtig guter wie der Prolimatech Samuel ;) 
    Der wohl einzige Designer von Chieftec hat wohl ne Lebensstellung da, kann das sein? Igitt.
  • mumussek , 17. November 2010 12:47
    Mir fällt auch auf, das die Angaben zum Silverstone Sugo SG05 falsch sind.

    Eine 24.5cm lange Grafikkarte, z.b. das Referenzdesign einer Radeon 5850 (nicht die Custom Designs) passt ohne Modding wunderbar rein. Genauso wie alle 6850 wunderbar rein passen sind und die sind auch etwa 23cm lang.

    Man braucht nur lange Finger zum anstecken der Stromstecker, ist aber echt kein Problem.
  • Anonymous , 17. November 2010 15:31
    Netter Test. Mich hätten vor allem die Neuheiten auf dem Markt interessiert, z.b. das Lian Li PC-Q09A oder das Silverstone SST-SG06S.

    Vielleicht könnt Ihr ja noch mal eine zweite Runde drehen...
  • drno , 17. November 2010 15:54
    http://www.pcgameshardware.de/aid,750234/Lian-Li-PC-Q08-im-Test-Mini-ITX-Gehaeuse-mit-massig-Platz/Gehaeuse/Test/

    Lian Li PCQ-08. Der Platz zwischen Mobo und PSU beträgt 11 cm!
    Da geht doch noch was mit einem richtigen Cooler!

    http://www.dexgo.com/index.php?site=artikel/view.php&id=398&rubrik=Hardware&seite=2

    Großer Schurke wird von der Höhe her passen, von der Breite weiß ich es nicht ??
  • redeye , 18. November 2010 16:30
    Hallo,
    ich möchte alle Leser auf einen kleinen Fehler im Test des Silverstone SG05 hinweisen:
    Das Gehäuse erlaubt den GLEICHZEITIGEN Einbau eines 2,5-Zoll- und eines 3,5-Zoll-Laufwerks. Der Einbau ist also nicht wahlweise, wie oben beschrieben.
    Dazu kommt natürlich noch der Platz für das optische Slimline-Laufwerk.
  • redeye , 18. November 2010 16:36
    mumussekSehr toller Test, endlich mal etwas zum Thema ITX und nicht immer nur riesige Mega Gehäuse mit Mega Kühlern...Aber was ich schade finde ist, dass hier nie gesagt wird was die maximale Bauhöhe für CPU Kühler ist. Das ist schließlich die immer quälende und alles entscheidende Frage:p asst ein Scythe Big Shuriken ins Gehäuse ja oder nein?


    Hallo mumussek,
    Silverstone gibt die maximale CPU-Kühler Höhe mit 82 mm an. Ein Scythe BIG Shuriken passt mit seinen 58 mm Bauhöhe also problemlos hinein.
  • mumussek , 19. November 2010 01:08
    Da ich selber ein Sugo 05 mit J&W Minix780G und Phenom II 705e plus Scythe Big Shuriken habe ist mir das auch klar. Woher sollte ich sonst wissen, welche Grafikkarten da rein passen... Ich würde es nur bei allen anderen Gehäusen gern wissen und finde, dass es generell dazu gehört zu solch einem Test.
  • Anonymous , 21. November 2010 21:26
    Beim Lian Li fehlt die Ansicht mit Netzteil... denn wie so oft, kann man entweder 5 Festplatten einbauen ODER das Netzteil ODER weiß der Geier. Aber selten alles zusammen, was man für den Betrieb bräuchte.
  • thg5432 , 24. November 2010 20:25
    mit dem Innenleben hab ich mich noch nicht beschäftigt, aber mit dem Außeren:



    http://www.hardwareluxx.de/community/f143/lian-li-pc-q08-goes-custom-color-763883.html#post15755990
decisions