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BenQ EW2430: Ausstattung, Lieferumfang, Ergonomie

Angeschaut: Vier Monitore mit 23 und 24 Zoll im Vergleich
Von , Patrick Afschar


Im Gegensatz zu den Modellen von Fujitsu und Dell – beides ausgewiesene Business-Geräte – handelt es sich beim BenQ EW2430 um einen reinrassigen Multimedia-Monitor. Das wird bereits auf den ersten Blick deutlich. Das mit Klavierlack überzogene Gehäuse und das gebürstete Aluminium prädestinieren das Display eher für das Wohnzimmer denn den Büroeinsatz. Die Bildschirmdiagonale des A-MVA-Panels beträgt 24 Zoll und wird im kinotauglichen Seitenverhältnis von 16:9 geteilt. Beleuchtet wird der BenQ EW2430 mit der LED-Technik. Preislich bewegt sich das Gerät im Internet bei rund 240 Euro.

Ausstattung und Lieferumfang

Die Ausstattung des BenQ EW2430 untermauert die Positionierung als Multimedia-Monitor. Full-HD-Auflösung mit 1920 x 1080 Bildpunkten, zwei HDMI-Anschlüsse, Audio-Buchsen und integrierte Stereolautsprecher lassen daran keinen Zweifel. Natürlich fehlen auch die obligatorischen VGA- und DVI-Buchsen nicht. Der integrierte 4fach-USB-Hub erleichtert zudem den Anschluss von Peripheriegeräten. Bei der mitgelieferten Kabellage ist BenQ nicht ganz so spendabel. Während VGA-, Audio- und USB-Kabel neben einer Kurzanleitung und einer CD im Karton liegen, fehlen HDMI- und DVI-Kabel. Somit ist die digitale Anbindung ohne weiteres Zubehör nicht möglich. Insgesamt ist der Lieferumfang vergleichsweise spärlich ausgefallen, zumal eine digitale Anbindung bei einem als Multimedia-Monitor deklarierten Gerät eigentlich Pflicht ist.

Handhabung und Ergonomie

Optisch kann sich der Multimedia-Monitor von BenQ durchaus im Wohnzimmer blicken lassen. Der Klavierlack und der schwere gebürstete Aluminium-Standfuß machen einen sehr hochwertigen Eindruck, sind aber auch Magnet für Staub und Fingerabdrücke. Auf der Frontseite ist lediglich der Power-Taster zu sehen. Die USB-Anschlüsse verstecken sich links, die Bedientasten rechts auf der Rückseite des Gerätes. In Grenzen halten sich die Verstellmöglichkeiten: Außer in der Neigung – etwa 3 Grad nach vorne und 17 Grad nach hinten – gibt es keinerlei Optionen. Nichts zu bemängeln haben wir hingegen an der Verarbeitungsqualität. Die Spaltmaße sind passgenau, selbst beim Verstellen gibt es kein Hakeln oder störende Geräusche.

Die Bedienung des BenQ EW2430 offenbart viel Licht, aber auch ein wenig Schatten. Grundsätzlich lassen sich die rückwärtigen Knöpfe sehr gut nutzen, sie bieten einen definierten Druckpunkt. Auch die Beschriftung der Funktionen auf der Vorderseite gibt kaum Rätsel auf. Allerdings sind die Symbole recht unauffällig aufgedruckt und nicht beleuchtet, sodass ein Ablesen bereits bei Dämmerlicht schwer fällt. Das On-Screen-Menü bietet eine überschaubare Funktionsvielfalt und lässt sich daher recht schnell verstehen. Die Bedienung ist dennoch nicht immer intuitiv, etwa das Verlassen eines Menüpunktes mit Hilfe der Menütaste.

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  • Anonymous , 22. November 2011 10:11
    Endlich mal ein Monitor Test war lange fällig bei THG!
  • klomax , 22. November 2011 10:51
    Ja, sowas ist auch mal interessant, wenn auch viel mehr Geräte dazu getestet werden müssten. - Ist natürlich ein logistisches Problem.:) 

    Mein letzter Moni-Kauf ist ein Blindkauf gewesen, mangels ausführlicher Tests, aber sehr anspruchsvoll bin ich da sowieso nicht.

    Für Leute mit ernsten Intentionen ist eine ausführliche Vorstellung der Geräte natürlich notwendig.
  • derGhostrider , 22. November 2011 17:57
    Eine sehr knappe Kurzfassung der ausführlichen PRAD-Tests. Gar nicht mal schlecht! Wer sich dann wirklich für einen Monitor interessiert, der kann bei PRAD nachlesen, wie wirklich getestet wurde.
    Find' ich gut. :) 
  • mareike , 22. November 2011 18:25
    ...Wer sich dann wirklich für einen Monitor interessiert, der kann bei PRAD nachlesen...

    Davon bin ich nach einem Fehlkauf nun geheilt. Alle bennenen Prad als DIE Monitor Test Plattform. Darauf hab auch ich mich verlassen. Da lobhudeld Prad einen Schrottmonitor mit dem Prädikat SEHR GUT. Und das obwohl Prad selbst festgestellt hat das der Hersteller (ASUS) in seinen Technischen Werbedaten lügt.

    Somit finde ich es als sehr nötig das es nicht nur eine Testseite gibt. Den selbst wenn mir die "Tests" von Prad nichts mehr wert sind, gibt es kaum Alternativen.

    :) 

    Edit: ASUS PA 238Q
  • Anonymous , 22. November 2011 19:39
    Zitat :
    Somit finde ich es als sehr nötig das es nicht nur eine Testseite gibt. Den selbst wenn mir die "Tests" von Prad nichts mehr wert sind, gibt es kaum Alternativen.


    Das wusste ich auch noch nicht, das war dann Pech mit dem Asus!
    Ich hielt die Pradseite immer für sehr objektiv das ist der Hammer!:??: 
  • Doesel , 23. November 2011 08:52
    @THG:
    Es wäre schön wenn ihr noch ein paar weitere Kriterien beim Testen mit einbeziehen würdet, oder zumindest die Rahmenbedingungen aufzeigt:
    Multi-Monitoring wird immer interessanter (potente Grafikkarten, erschwingliche Monitore, mehr unterstützte Spiele..), und auch ich bin aktuell auf der Suche nach den passenden Monitoren. Wichtig in dem Zusammenhang ist da vor allem
    - wie breit fällt der Rahmen aus?
    - wie gut lassen sich mehrere Monitore des gleichen Typs nebeneinander stellen? Wenn man sie leicht angewinkelt, kommen die Füße aneinandner?

    Es wäre super wenn ihr da in zukünftigen Tests kurz drauf eingehen würdet, ist sicherlich nicht viel mehr Aufwand :) 
  • QuFu , 25. November 2011 12:07
    die blickwinkelabhängigkeit von tn panels macht mich wahnsinnig... ^^ und so wie s aussieht ist dieses günstige mva zeug auch nicht viel besser, nur dass die farben bei grösseren winkeln nicht komplett falsch werden. der dell ips monitor scheint fast ein schnäppchen zu sein, aber wenn man mit besseren geräten vergleicht, holt er zu wenig aus der ips-technologie raus.

    ich informiere mich auch gerne bei prad. bei den besseren geräten findet man wirklich viele gute infos. da sind die prad-user-beiträge auch umfangreicher.

    und wieder einmal sehe ich, dass meine beiden betagten nec 2090uxi eine lohnenswerte investition waren. ;-)
  • Delluser@guest , 14. Dezember 2011 14:36
    Der Dell U2412m hat 4 USB Anschlüsse. 2 an der Seite und 2 auf der Rückseite wo die Monitorkabel angeschlossen werden.
  • snipa@guest , 1. Februar 2012 23:21
    Der Dell U2412m hat auf der Rückseite 2 USB-Anschlüsse, wo die Monitorkabel angeschlossen werden?
    Nich schlecht, dass das auch schon über USB läuft :D 
  • MichaelGestner@guest , 23. April 2012 11:00
    Was die Tests bei neuen LED-Monitoren viel zu wenig berücksichtigen ist das Flimmern des LED-Backlights. Der DELL-Monitor zeigt ein ausgeprägtes Flimmern des LED-Backlights durch die zu niedrige Frequenz der PCM-Backlight-Modulation. Obwohl sicher am Rande der Sichtbarkeit, klagen doch eine Reihe unser Mitarbeiter über erhöhte Augenbelastungen und Kopfschmerzen, seit wir diese Monitore eingeführt haben. Dieser Aspekt moderner LED-Montore wird noch viel zu sehr unterschätzt. Wie die anderen getesteten Monitore diesbezüglich abschneiden, kann ich nicht sagen. Leider gibt auch kein Anbieter die Frequenz der LED-Modulation ein. Niedrige Frequenzen sind (minimal)energiesparender, deshalb sind möglicherweise die energiesparendsten Monitore diesbezüglich die schlimmsten.
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