Apple: MacBooks ohne Intel-Chipsätze?

Wird Intels Centrino-2-Technik bei den kommenden MacBooks außen vor bleiben?Bislang war davon auszugehen, dass die künftigen Apple-MacBooks auf Intels Centrino-2-Technik basieren. Nun kommen Gerüchte auf, dass sich Apple bei anderen Herstellern umsieht.

Laut Apple-Chef Steve Jobs wird in Cupertino derzeit »mit Hochdruck« gearbeitet, denn: »Weitere, wunderbare Produkte« sollen auf den Markt kommen, wie Jobs bei der Verkündung der Quartalsergebnisse ankündigte (siehe »Bei Apple klingelt die Kasse«). Um was es sich unter anderem dabei handelt, ist so gut wie sicher: überarbeitete Apple-Notebooks. Branchenbeobachter gingen bisher davon aus, dass die MacBooks mit Intels Centrino-2- beziehungsweise Montevina-Plattform ausgestattet werden. Wie jedoch AppleInsider erfahren haben will, hat sich Apple dagegen entschieden.

Demnach könnte Apple bei der künftigen MacBook-Generation Chipsätze von AMD, Nvidia oder VIA beziehen — oder aber auch einen eigenen Chipsatz dafür entwickeln. Geht es um die Chipsätze anderer Hersteller, steht noch viel Arbeit an. Dann nämlich müsste der entsprechende Chip-Fertiger sich auch um ein Lizenzabkommen mit Intel kümmern, um Kompatibilität zu den Intel-Notebook-CPUs zu gewährleisten. Gleiches gilt natürlich auch für Apple selbst, so fern aus Cupertino tatsächlich ein eigener Chipsatz kommen sollte.

Was sich Apple für die neuen MacBooks einfallen lässt, sind bislang lediglich Vermutungen: Über Design-Elemente des MacBook Air, die auch in anderen Modellen Einzug halten, und auch über ein Trackpad aus Glas für Multitouch-Bedienung wird spekuliert. Als Marktstart ist Ende September im Gespräch.

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27 Kommentare
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  • skylang
    Vielleicht für AMD die Chance die PUMA-Plattform an den Mann zu bringen....
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  • metal_alf
    Wieso sprechen eigentlich alle über Apple, die haben ja keine Marktanteile! Wen intressieren Sie also?
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  • cuto8
    ArtikelAls Marktstart ist Ende September im Gespräch.

    Dann ist der ganze Artikel irgendwie quatsch, weil sich Apple wohl kaum auf ein anderen Liefranten einlassen wird, denn:
    ArtikelDann nämlich müsste der entsprechende Chip-Fertiger sich auch um ein Lizenzabkommen mit Intel kümmern.
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