Raindrop: Mozillas Kommunikationsplattform
Mozilla Labs hat den Prototypen einer neuartigen Kommunikationsplattform vorgestellt. »Raindrop« soll alle möglichen Web-2.0-Informationskanäle für Anwender bündeln und filtern. Antwort auf Googles Wave?

Überfliegt man Mozillas Beschreibung zu Raindrop, erinnert die Plattform an Googles »Wave«-Projekt. Auch damit soll die Art, künftig im Web zu kommunizieren, umgekrempelt werden. Ganz so weit wie Google, das in Wave den »Nachfolger der E-Mail« sieht, geht Mozillas Raindrop aber nicht. Die Plattform soll »die Kommunikation von Menschen, die dem Anwender wichtig sind, komfortabler machen – egal, ob Infos per Mail, Twitter, in Blogs oder innerhalb von Social-Netzwerke ausgetauscht werden«. Dafür führt Raindrop die Info-Flut aus diversen Quellen zusammen und soll gleichzeitig unwichtiges Geplapper von Wichtigem trennen.
Entwickelt wurde die Plattform laut Mozilla vom Thunderbird-Team. Es hat in Raindrop einen Mini-Webserver integriert, der für die Sammlung zuständig ist und das gefundene Material auch gleich neu aufbereitet: Youtube-Videos oder Flickr-Bilder würden künftig nicht mehr in einem einem eigenen (Browser-) Fenster dargestellt, sondern als Teil des Raindrop-»Inflow«. Eine Konkurrenz beispielsweise zu Googlemail will Raindrop nicht sein. Es ist eher als »intelligente Ergänzung« dazu gedacht, erklärt Mozilla-CEO David Ascher gegenüber Techcrunch.
Laut den Entwicklern kommen bei Raindrop überwiegend offene Webstandards zum Einsatz. Kern ist eine CouchDB-Datenbank, die Oberfläche wird mit Hilfe von JavaScript und HTML geschrieben. Der besondere Clou der Plattform: Sie wird durch Zusatzmodule von jedermann zu erweitern sein. Mozilla stellt eine offene Programmierschnittstelle (API) zur Verfügung.
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Wir Mozilla nicht von Google sponsorisiert?
Sponsoriert? Glaub die zahlen auch für die Tatsache das Google immer als erstes im Mozilla gelistet ist!